Aktuell: Ironman Frankfurt | Rennbahn Ffm | Fotostrecken | Polizeimeldungen | Regionale Startseite
Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Vilbel
Berichte und Bilder von allen wichtigen Ereignissen in der Wetterau

17. Januar 2013

Niddatal: Bürgerentscheid über Sporthalle

Ein Feld oder zwei Felder, das ist die Frage am Sonntag, 20. Januar. Sollte es eine Zweifeld-Halle werden, dann gibt es ein Konzept dafür, die Finanzierung über Kredite von den Bürgern zu sichern.

Drucken per Mail

Die wahlberechtigten Niddataler entscheiden am Sonntag, 20. Januar, in einem Bürgerentscheid darüber, ob an der Geschwister-Scholl-Schule in Assenheim eine Zweifeld-Sporthalle errichtet werden soll.

Der Magistrat hatte sich dafür ausgesprochen, dass sich die Stadt mit rund einer Million Euro am Bau der Halle beteiligt. Doch die Mehrheit im Stadtparlament machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Das Parlament beschloss, dass sich die Stadt nicht an der Finanzierung der Halle beteiligen soll.

1023 Unterschriften

Das bedeutet, dass der Wetteraukreis als Schulträger anstelle der sanierungsbedürftigen Gymnastikhalle der Schule nur eine Einfeld-Sporthalle errichten würde. Deren Spielfeld wäre um rund 520 Quadratmeter kleiner als die einer Zweifeld-Halle.

Die Halle, die der Kreis bauen werde, sei schon doppelt so groß wie die vorhandene, hatte sich die CDU-Fraktion gegen die Zweifeld-Halle gewandt. In den Stadtteilen müssten die Sportvereine mit deutlich weniger Fläche auskommen.

Gegen den Beschluss des Parlamentes wehrten sich Bürger. Sie sammelten 1023 Unterschriften für einen Bürgerentscheid. Die Geschwister-Scholl-Schule solle gesichert werden, die Vereine sollen besser trainieren können, die Kinder- und Jugendarbeit solle gefördert, der Senioren- und Behindertensport ausgeweitet und wettkampfgerechte Spielstätten geschaffen werden, führten die Initiatoren das Bürgerbegehrens für die Zwei-Feld-Halle an.

"Sinnvoll und sozial"

Die Bürgerinitiative Zweifeld-Halle hat zusammen mit Bürgermeister Bernhard Hertel (parteilos) und der SPD ein Konzept der Bürgerbeteiligung an der Finanzierung der Halle erarbeitet. Demnach sollen Bürger, die den Bau der Halle mittragen wollen, einen Kredit direkt – ohne Umweg über eine Bank – an die Stadt geben. Dieser Kredit soll durch einen Kreditvertrag geregelt werden, in dem die Höhe des Kredits, die Verzinsung, die Kündigungsfrist und die Laufzeit geregelt werden. Der Kredit kann zinslos oder mit einer Verzinsung gewährt werden, die über den derzeitigen Zinsen für Spareinlagen aber unter den Kreditmarktzinsen liegen soll. Kreditgeber können auch Vereine sein.

„Damit haben Unterstützer des Projektes die Möglichkeit ihr Geld sinnvoll, sozial und in einem nachhaltigen Objekt anzulegen“, wirbt Bürgermeister Hertel für dieses „Teilfinanzierungskonzept. Die Finanzierung der Zweifeldhalle sei für die Stadt nicht einfach. Der Vorteil der Halle überwiege aber, zumal sich der Kreis erheblich an der Investition und den Folgekosten beteilige. (ieb.)

Zur Homepage

Anzeige

comments powered by Disqus

Anzeige

Übersicht

Wir informieren Sie aus der ganzen Region. Nachrichten aus Ihrer Stadt können Sie als Newsfeed abonnieren - klicken Sie bitte auf das orange Symbol.

Regionale Startseite

Frankfurt

Rhein-Main

Bad Homburg, Hochtaunus

Bad Vilbel, Wetterau

Darmstadt

Kreis Groß Gerau

Hanau, Main-Kinzig

Main-Taunus

Offenbach

Kreis Offenbach

Wiesbaden

Anzeigenmarkt

Analyse OB-Wahl

Hetjes (CDU) gewinnt die Moralschlacht in Bad Homburg

Von Andrea Herzig |
So sehen Sieger aus: Hetjes freut sich über satte 61,5 Prozent.

Die CDU in Bad Homburg stellt wieder den Oberbürgermeister. Ihr Kandidat Alexander Hetjes kämpft mit moralischen Argumenten, weniger mit Fakten. Gegner Korwisi unterschätzt die Gefahr, die von der Vetternwirtschaft-Kritik ausgeht.  Mehr...

Bürgermeister-Wahl

Kelkheim setzt mit Kündiger auf grünen Bürgermeister

Blumen für den Sieger: Der Kreisvorsitzende der Grünen, Daniel Philipp (Mitte) mit Albrecht Kündiger (rechts).

Die Sensation ist perfekt: Albrecht Kündiger ist neuer Bürgermeister von Kelkheim. Dennoch vermeidet der Politiker jede Siegerpose. Mehr...

Bürgermeister-Wahl

Rogg bleibt Bürgermeister in Dietzenbach

WIR-BfD-Vorsitzender Walter Ravensberger gratuliert Bürgermeister Jürgen Rogg zum Wahlsieg.

Der Parteilose Jürgen Rogg bleibt Bürgermeister von Dietzenbach. Er vereint 65,1 Prozent der Stimmen auf sich. Mehr...

Frankfurt und Rhein-Main kompakt auf einen Blick - auf Wunsch auch als Ihre Startseite.

Twitter
Top Stellenangebote

Anzeige

Anzeige

Verlagsveröffentlichung


Der Kampf um die Startbahn West +++ Tschernobyl-Katastrophe erreicht Frankfurt +++ Attentate erschüttern Rhein-Main-Gebiet +++ Der Main erhält ein Museumsufer +++ Hochhäuser in Frankfurt

ANZEIGE
- Partner