Der Mann hat vielleicht Ideen, (nachzusehen hier: http://www.youtube.com/watch?v=D8rBHcCW8Jo) von ungefähr Minute 15 bis Minute 18.
Kurz gefasst: Wayne LaPierre ist der Vizechef der National Rifle Association, also dem Verband der Waffennarren in den USA. Und seine Weltsicht ist simpel. Ohne den Namen Trayvon Martin – das ist der 17-Jährige Schwarze, der in Florida Ende Februar von einem Bürgerwehrmann erschossen wurde – auch nur einmal in den Mund zu nehmen, hat LaPierre den Schuldigen für die ganze Sache benannt. Natürlich sind es die Medien, die nur auf reißerische Geschichten aus seien und nicht verstünden, dass Waffen Leben schützen, nicht vernichten.
Und weil er gerade so nett im Fabulieren ist, bastelt sich LaPierre auch noch eine beeindruckende Kausalkette zusammen: Die Leute haben kein Vertrauen in die Medien und kein Vertrauen in die politische Klasse. Also machen sie das einzig Logische: Sie kaufen Waffen.
Logisch? Nicht unbedingt. Und erinnert irgendwie an den Kommentar eines NRA-Mannes nach dem Massaker an einer Schule in Littleton/Colorado im April 1999. Der sagte – frei zitiert: „Das Problem ist nicht, dass die Schüler bewaffnet sind. Das Problem ist, dass die Lehrer unbewaffnet sind.“ Na, dann!
Apropos Bewaffnung: Mitt Romney, das ist der mormonische Multimillionär, der US-Präsident werden möchte, hat auf derselben Veranstaltung wie der Extremlogiker LaPierre gesprochen. Von schärferen Waffengesetzen, die Todesfälle wie jenen von Trayvon Martin vermeiden könnten, war allerdings in Romneys Ansprache keine Rede. Kein Wort

Damir Fras ist unser US-Korrespondent
Olivia Schoeller berichtete zuvor aus Washington
Daniel Haufler ist Redakteur im Ressort Meinung
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Mohamed Amjahid sucht auf einer Tour von Vancouver bis in die Hauptstadt von Mexiko nach den Geschichten, die dem Präsidentschafts-Wahlkampf in den USA verschiedene Gesichter verleihen.
Seit 1788 wird der amerikanische Präsident alle vier Jahre gewählt. Seit 1845 ist der Tag der Entscheidung auf den Dienstag nach dem ersten Montag im November festgelegt, was die Wahl immer im Zeitraum von 2. bis 8. November stattfinden lässt.
Gleichzeitig wird auch ein Drittel des Senats und das Repräsentantenhaus gewählt. Häufig finden auch Wahlen auf Bundesstaatenebene am gleichen Wahltermin statt.
Das Wahlergebnis wird Anfang Januar durch den Kongress nach dessen ersten Zusammentreten festgestellt. Die Amtszeit des Präsidenten beginnt mit dem Tag der Amtseinführung, der seit 1937 auf den dem Wahltermin folgenden 20. Januar fällt.
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