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Wiesbaden
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06. Januar 2012

Altkleider: Ärger über Kleidersammlung

„Gutgläubigkeit wird ausgenutzt“

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Walter Richters ist sauer. Ein Altkleidercontainer in der Kleinaustraße ruft den stellvertretenden Ortsvorsteher von Schierstein erneut auf den Plan. „Vor einigen Jahren gab es schon einmal solche Container, die die Gutgläubigkeit der Leute ausgenutzt haben“, sagt er. Auch damals hat er sich dafür stark gemacht, dass diese wieder abgebaut werden.

„Kindersuchhilfe“ prangt in großen Lettern auf dem Sammelbehälter in der Kleinaustraße. „Doch viele wissen nicht, dass der Inhalt des Altkleidercontainers nicht komplett der Kindersuchhilfe zugute kommt“, sagt Richters.

Der kleine Aschaffenburger Verein, der etwa 30 Mitglieder hat, arbeitet mit gewerblichen Unternehmen zusammen. Die sammeln Hosen, Pullis und Co. zwar ein, geben aber nur einen Teil des Gewinns und der Kleidung an den Verein weiter. Durch diese Kooperation werben sie mit dem Namen des Vereins.

Wie viel Prozent der Sammlung letztendlich bei der Kindersuchhilfe ankommen, kann noch nicht einmal Kurt Schloter, Initiator des Vereins, sagen. „Es ist nur ein Bruchteil.“ Doch auch über diese kleine Unterstützung sei man froh. Es sei durchaus üblich, dass Vereine auf diese Art Unterstützung erhielten. „Vorgaukelung falscher Tatsachen ist das nicht.“

Eigentümer noch nicht erreicht

Walter Richters sieht das jedoch anders und hat sich bereits mit der Stadt in Verbindung gesetzt. Laut deren Pressestelle ist der Behälter nicht genehmigt worden. „Altkleidercontainer dürfen in Wiesbaden nur das Deutsche Rote Kreuz und der Malteser Hilfsdienst betreiben, weil sie Kleiderkammern haben, die den Wiesbadenern zugute kommen. Alle anderen erhalten keine Genehmigung.“

Bislang hat die Stadt den Eigentümer des Containers noch nicht erreicht. Wenn er sich nicht meldet, kommt es nach Ablauf einer Frist zu einer Räumungsverfügung, und die Stadt baut den Container ab. (uf.)

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