Milch von der Domäne Mechtildshausen mit dem Haltbarkeitsdatum 13. bis 20. Dezember sollte nicht verzehrt werden. Das rät Jörg Bourgett, der Geschäftsführer der Wiesbadener Jugendwerkstatt (WJW), die die Domäne betreibt.
Aufgrund einer Verunreinigung der Flaschenspülanlage bestehe die Gefahr, dass minimale Spuren von Wasserstoffperoxid in die Milch gelangt seien, teilte Bourgett am Mittwochabend mit. Das Bundesamt für Risikobewertung habe zehn Milligramm Wasserstoffperoxid pro Liter Milch gemessen. Das bedeute zwar keine Gesundheitsgefährdung, aber gesundheitliche Beeinträchtigungen durch den Verzehr seien nicht auszuschließen.
Um künftig jedes Risiko auszuschließen, hat die Geschäftsführung der Domäne das Desinfektionsverfahren umgehend durch eine thermische Desinfektion ersetzt. Für rund 20.000 Euro wurde ein Hochdruckdampfgerät, das die Milchflaschen vor dem Abfüllen auf 100 Grad erhitzt und sterilisiert, angeschafft, sagte Thomas Dosch von der Domäne.
Laut Dosch wurde ein Großteil der Milch bereits vernichtet, aber 650 Liter befänden sich bereits bei Kunden oder Bio-Läden. Wer betroffene Flaschen zurückbringe, erhalte sein Geld zurück. (byb.)
Auf dieser Seite lesen Sie Nachrichten aus Wiesbaden. Aus der Nachbarschaft informieren wir auf den Seiten über die Stadt Mainz und den Main-Taunus-Kreis.
Wir informieren Sie aus der ganzen Region. Nachrichten aus Ihrer Stadt können Sie als Newsfeed abonnieren - klicken Sie dazu bitte auf das orange Symbol.