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Wiesbaden
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12. Januar 2013

Eisbahn: Viele Besucher trotz Schmuddelwetter

 Von Ute Fiedler
Eiskaltes Vergnügen: Den Ungeübten hilft der Pinguin.  Foto: M. Weis

Die Eswe-Eiszeit am Hessischen Staatstheater endet am Sonntag. Trotz des Schmuddelwetters war die Eisbahn gut besucht.

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Öffnungszeiten

Noch bis einschließlich Sonntag, 13. Januar, kann bei der Eiszeit am Hessischen Staatstheater über das blanke Eis geflitzt werden. Geöffnet ist in der Regel von 11 bis 22 Uhr. Kinder bis zwölf Jahre zahlen drei, Erwachsene 3,50 Euro.

Die Henkell-Kunsteisbahn bleibt voraussichtlich bis Mitte März. Sie ist montags bis sonntags von 9 bis 12 und von 12.30 bis 14.30 Uhr geöffnet. Zudem kann gelaufen werden: dienstags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr, mittwochs und sonntags von 15 bis 17.30 Uhr, freitags und samstags von 15 bis 18 Uhr und von 18.30 bis 21 Uhr. Jugendliche unter 18 Jahren zahlen 1,50 Euro, ab 18 Jahren ist der Tagespreis drei Euro.

Mehr als 15 Mal ist Arian Forghani in diesem angeblichen Winter über das blanke Eis am Hessischen Staatstheater geflitzt. „Schade, dass die Eiszeit am Sonntag schon schließt. Ich wäre sicher noch öfter gefahren“, sagt der zehnjährige Wiesbadener. „Und gerade jetzt, da doch so tolles Wetter ist und es richtig Winter wird. Von mir aus könnte die Saison ruhig noch länger gehen“, schaltet sich seine Nachbarin ins Gespräch ein.

Eisbahn zieht um

Nikola Eberwein hat ihrem Sohn Vincent zu Weihnachten Schlittschuhe geschenkt, „die er sich unbedingt gewünscht hatte“. Doch sehr oft konnte der kleine Sportler in dieser Eiszeit-Saison nicht fahren: „Entweder waren wir unterwegs, oder das Wetter war zu schlecht“, sagt sie. Die blonde Frau neben ihr nickt: „Das war bislang wirklich kein besonderer Winter, viel zu warm und zu nass – nicht besonders geeignet zum Schlittschuhlaufen.“

Dass subjektive Empfindungen die Wirklichkeit jedoch in den meisten Fällen nicht widerspiegeln, zeigt ein Blick in die Statistik: Denn die Henkell-Kunsteisbahn war trotz des Schmuddelwetters gut besucht. Und auch die Eiszeit-Veranstalter sind positiv gestimmt.

Thomas Friedmann, Betriebsleiter von Mattiaqua und somit zuständig für die Kunsteisbahn, geht davon aus, dass in dieser Saison ähnliche Besucherzahlen erreicht werden, wie in der Saison 2011/2012 – obwohl man einen Monat später eröffnet habe. „Normalerweise starten wir im Oktober, aber da war es viel zu warm. Da hätten wir kein Eis hinbekommen.“ Gut frequentiert sei die Eislaufbahn in den Folgemonaten gewesen: „Im November waren 8000, im Dezember 10.000 Besucher da.“ Und auch der Januar sei ein starker Monat, vor allem wegen der Ferien.

Die hat der zehnjährige Arian auch gut genutzt, um seinen Laufstil zu verbessern. Ist er in den ersten Ferientagen öfter mal auf dem Hosenboden gelandet, saust er jetzt sicher übers Eis. Sogar das Übersetzen klappt. „Ich hätte gerne noch ein bisschen weiter geübt“, sagt er. Zusammen mit den vielen anderen passionierten Wiesbadener Schlittschuhläufern am Warmen Damm. „Da war immer was los“, sagt er.

Mit Zahlen kann Kurdirektor Henning Wossidlo zwar nicht aufwarten, denn gezählt werden die Besucher auf der Eswe-Eiszeit nicht. Aber er kann die Stimmung von den Gastronomen und dem Veranstalter wiedergeben, und die sei positiv. „Klar, das gute Wetter kommt etwas zu spät, und das Wetter hat uns auch nicht immer Spaß gemacht, aber alles in allem war es eine erfolgreiche Saison“, sagt er. Vor allem, weil der Betrieb auch ohne Konflikte abgelaufen sei.

Noch einmal wird die Eswe-Eiszeit an derselben Stelle stattfinden. 2014 endet der Vertrag zwischen der Kurhaus Wiesbaden GmbH und dem Veranstalter. Dann muss die Eislauffläche an einen anderen Standort verlegt werden. Doch wohin, das steht bislang noch nicht fest. „Wir arbeiten an einem neuen Konzept, das im Laufe dieses Jahres präsentiert werden soll.

Vielleicht ist Arian dann auch wieder auf der Eisfläche zu sehen. Und vielleicht dreht er dann sogar Pirouetten.

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