Den Satz sollten sich Rektoren, Lehrer, Eltern und Schüler ausschneiden: "Es geht nicht um ein paar Millionen Euro mehr oder weniger", wie die Stadtverordnete Claudia Spruch (CDU) meint. Hervor holen sollten sie den Satz dann, wenn das Geld fehlt, um Heizungen oder Klassenräume zu sanieren. Die Debatte, sagt Spruch weiter, habe etwas mit Neid zu tun. Der ist auch angebracht. Denn: Die EBS ist keine Elitehochschule für Leistung. Abiturienten mit einem Notendurchschnitt von bis zu 3,7 werden hier aufgenommen. Das einzige, was Leistung ist, sind die Geldbeutel der Eltern.
Sicher haben auch weniger begabte Studenten hier bessere Chancen: Wer sich den Professor nur mit 20 statt mit 50 oder 100 anderen teilen muss, lernt mehr. Über 10.000 Euro Studiengebühren nimmt die EBS im Jahr. Wer sich das leisten kann, verbessert die Karrierechancen seiner Kinder. Wenn das dann die öffentliche Hand noch unterstützt, die auch mit Steuern von Kassierern, Bauarbeitern und Angestellten arbeitet - da kommt schon Neid auf.
Auf dieser Seite lesen Sie Nachrichten aus Wiesbaden. Aus der Nachbarschaft informieren wir auf den Seiten über die Stadt Mainz und den Main-Taunus-Kreis.

Die Stadt und Region auf einen Blick: unsere neue Übersichtsseite für Frankfurt und Rhein-Main - das Pflicht-Lesezeichen für alle Hessen.
Berichte aus Bad Homburg, Hochtaunus | Bad Vilbel, Wetterau | Darmstadt | Frankfurt | Kreis Groß Gerau | Hanau, Main-Kinzig | Main-Taunus | Mainz | Offenbach | Kreis Offenbach | Wiesbaden.
Facebook | Twitter überregional | Google+