"Egal, ob wir bis Mitte Dezember eine Einigung mit der Holzhandlung Blum hinbekommen oder nicht, den Erwerbern der 16 vom Baustopp betroffenen Häuser, werden die finanziellen Sorgen genommen", teilte Stadtentwicklungsdezernent Joachim Pös (FDP) am Freitag mit.
Der Verwaltungsgerichtshof in Kassel hatte im November den Bebauungsplan für das Künstlerviertel für unwirksam erklärt sowie den Baustopp für 16 Reihenhäuser an der Fanny-Lewald-Straße bestätigt. Seitdem bemüht sich die Stadt um eine Lösung.
"Aus Sicht der Erwerber ist es durchaus nachvollziehbar, dass man nach den vielen Monaten der Ungewissheit nun Klarheit haben will", so Pös weiter. Laut dem Stadtdezernenten warte die Stadt derzeit auf eine Zusammenstellungen der Anforderungen der Erwerber.
Blums Anwalt Gerhard Strauch kann sich hingegen "nicht vorstellen", sich mit der Stadt in kurzer Zeit zu einigen. So bestehe für das angebotene Ausweichgrundstück an der Friedrich-Bergius-Straße in Biebrich noch gar kein Planungs- und Baurecht. (rmu)
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