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27. Januar 2012

Nach Drohung auf Facebook: 18-Jähriger in Psychiatrie eingewiesen

 Von Ute Fiedler
Nach einer Drohung auf Facebook wurde ein 18-jähriger Schüler festgenommen.  Foto: dpa

Auf Facebook drohte er mit einer Revolution und wurde festgenommen, jetzt wird ein Wiesbadener Schüler in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Wie lange er dort bleiben wird, muss ein Richter entscheiden.

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Lange war er am Mittwoch von der Polizei verhört worden, doch ob er etwas über seine Motive verriet, wollte der Polizeisprecher nicht sagen. „Zu seinem Schutz, wir wollen die Situation nicht eskalieren lassen. Der junge Mann hat schon genug Ärger.“ Laut Polizei war der 18-jährige Wiesbadener erst vor kurzem an die Albrecht-Dürer-Schule gewechselt und hatte dort einige Probleme. Er sei frustriert gewesen, heißt es.

Jetzt wird ihm noch weiterer Ärger drohen. Wenn alle Zeugen vernommen sind, das Ermittlungsverfahren abgeschlossen ist, wird der Fall an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Ob es sich um etwas Ernstes oder lediglich um einen Dummen-Jungen-Streich handelt, muss dann dort entschieden werden. Auch, ob eine Ermahnung ausreicht, oder ob der Schüler zu einer Jugendstrafe verurteilt wird. Und wer die Kosten für den Polizeieinsatz trägt, muss ebenfalls geklärt werden. Mittlerweile stellte sich heraus: der Schüler war bewaffnet.

Schulpsychologen führen Gespräche

Doch nicht nur Polizei und Staatsanwalt beschäftigt der Vorfall. Auch Schüler und Lehrer müssen das Erlebte erst einmal verarbeiten. So waren gestern vier Schulpsychologen vor Ort und führten Gespräche mit den Betroffenen.

Ob auch in den nächsten Tagen Schulpsychologen in die Schule kommen werden, ließ der stellvertretende Leiter des Staatlichen Schulamts, Ulrich Kirchen, gestern offen. „Wir werden sehen, ob die Schule noch Unterstützung anfordert.“ Sieben Schulpsychologen stehen dem Schulamt für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Stadt Wiesbaden zur Verfügung und werden zu solchen Vorfällen hinzugezogen. „Solche Drohungen kommen öfter, aber zum Glück nicht regelmäßig vor“, sagt der Polizeisprecher.

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