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24. April 2014

Wiesbaden Busse: Jeder zweite Bus bleibt stehen

Am Donnerstag bleibt jeder zweite WiBus in Wiesbaden in der Garage.  Foto: Martin Weis

Fahrgäste in Wiesbaden müssen sich am Donnerstagvormittag auf längere Wartezeiten einstellen. In der Landeshauptstadt fährt wegen eines Warnstreiks der Busfahrer nur jeder zweite Bus. Der Ausstand endet um 12 Uhr

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Wiesbaden. –  

Pendler müssen am Donnerstag in Wiesbaden mehr Zeit für den Weg zur Arbeit einplanen. Wegen eines Warnstreiks im Tarifstreit der Busfahrer fährt seit 4 Uhr nur etwa jeder zweite Bus in der Landeshauptstadt. Mit dem Ausstand wollen die Beschäftigten von WiBus - der Wiesbadener Busgesellschaft mbH, die im Auftrag von ESWE Verkehr auf 39 Linien fährt - für die gleichen Beschäftigungsbedingungen streiten, die auch die ESWE-Mitarbeiter haben.

Die Nahverkehrsgewerkschaft NahVG fordert mehr Einkommen, kürzere Arbeitszeiten, eine andere Pausenberechnung und kostenloses Parken auf dem Betriebsgelände. "Die Zweiklassengesellschaft muss abgeschafft werden", lautet der Tenor der Gewerkschaft.

Wie erwartet sei am Donnerstagmorgen nur etwa die Hälfte aller Busse ausgefahren, sagte ein Sprecher der ESWE. Dadurch vergrößerten sich die Abstände zwischen den Busfahrten, die Fahrgäste müssten mit längeren Wartezeiten an den Haltestellen rechnen. Der Warnstreik endet um 12 Uhr.

Mit Streikverlauf zufrieden

Der NahVG-Bundesvorsitzende Axel Schad zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Streiks. Die WiBUs-Beschäftigten hätten sich "samt und sonders" vor dem Wiesbadener Hauptbahnhof getroffen. Dort sollte es gegen 9 Uhr eine Kundgebung geben. Insgesamt beschäftigt die WiBus
etwa 340 Mitarbeiter.

Die Rathausfraktion der UFW kritisiert die Tatenlosigkeit der Stadt und gibt ihr die Schuld an den Streiks. „Mittlerweile sollte jedem klar sein, dass die Geduld der Busfahrer an ihre Grenzen gestoßen ist. Seit Monaten warten sie auf die angekündigten Verbesserungen ihrer Arbeitsbedingungen, daher braucht sich keiner darüber zu wundern, dass sie wieder ihre Arbeit niederlegen“, schreibt Veit Wilhelmy, Vize-Chef der UFW. Er fordert die Stadt zum Handeln auf. „Cramer und Burghardt sind Geschichte, jetzt gilt es die Tarifverhandlungen voranzutreiben.“

Informationen gibt es im Internet unter www.eswe-verkehr.de und www.facebook.com/esweverkehr. (dpa/uf)

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