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17. März 2015

Wiesbaden: Taxifahren wird teurer

 Von 

Magistrat beschließt Tariferhöhung, die zum 1. April wirksam wird.

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Die flächendeckende Einführung des Mindestlohns stellt nicht zuletzt die Wiesbadener Taxibetriebe vor neue Herausforderungen. Um Schwarzarbeit und Leistungskürzungen zu umgehen, hat der Magistrat der Landeshauptstadt in seiner gestrigen Sitzung eine Tariferhöhung beschlossen. Je nach Tarifstufe soll Taxifahren zwischen 20 und 34 Prozent teurer werden.

Damit folgt der Magistrat passgenau einer Empfehlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wiesbaden, die sich bereits Ende des vergangenen Jahres für eine Tariferhöhung zum Jahreswechsel ausgesprochen hatte. „Diese Anpassung ist zwingend notwendig und gesetzlich vorgeschrieben“, bestärkt Veit Wilhelmy, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Unabhängigen und freien Wähler (UFW), den Magistrat.

Die Tarifreform

Die neuen Taxitarife in Wiesbaden gelten vom 1. April an. Der Grundpreis erhöht sich dann tagsüber von 2,40 auf 2,90 Euro. Von 22 bis 6 Uhr erhöht er sich werktags von 2,90 auf 3,90 Euro.

Die ersten zwei Kilometer kosten dann nicht mehr je 2,40 Euro, sondern 2,90 Euro. Der Preis für jeden weiteren gefahrenen Kilometer erhöht sich von derzeit 1,50 Euro auf 1,80 Euro.

Allerdings hat Wilhelmy in einer Pressemitteilung auch Kritik parat. „Fast ein halbes Jahr“, so der Stadtverordnete, habe die Prüfung gedauert. Gehandelt habe die Verwaltung erst, nachdem die Taxiunternehmen „ihren Unmut über die Tatenlosigkeit der Stadt“ kundgetan hätten.

„Wieder einmal muss öffentlicher Druck auf die Stadt ausgeübt werden“, so Wilhelmy. Die Stadt sei offensichtlich „noch im Dornröschenschlaf“ gewesen und habe sich „erst durch Forderungen und Kritik der Betroffenen wachküssen lassen. Der Mindestlohn zum Jahreswechsel kam nicht überraschend. “

Der Gewerkschafter Wilhelmy kritisiert, dass die späte Tariferhöhung auf dem Rücken der Arbeitnehmer des Öffentlichen Personennahverkehrs ausgetragen worden sei und erinnert in diesem Kontext an die monatelangen Verhandlungen zur Tarifeinheit bei den Wiesbadener Busfahrern im vergangenen Jahr. „Was zwingend notwendig ist, wird verspätet reguliert. Es ist unverständlich, mit welchen Mitteln versucht wird, die Umsetzung von gesetzlichen Vorgaben zu umgehen oder maßlos zu verschleppen“, kritisiert Wilhelmy in einer Pressemitteilung.

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