Innerhalb kurzer Zeit sind am Dienstagabend in Wiesbaden ein Juwelier und ein Möbelgeschäft ausgeraubt worden. In der Innenstadt bedrohten zwei Männer den Geschäftsführer und die Angestellten eines Schmuckgeschäfts mit einer Schusswaffe, wie die Polizei berichtete.
Die beiden etwa 30 Jahre alten Räuber packten ihre Beute aus den Vitrinen in eine dunkelblaue Sporttasche und flüchteten. Beide Männer trugen Baseballkappen, einer war dunkel gekleidet, der andere trug eine beigefarbene Jacke mit Streifen. Der Wert ihrer Beute blieb zunächst unbekannt.
Etwa eine Stunde später überfiel ein Mann nach Polizeiangaben ein Möbelhaus im knapp zehn Kilometer entfernten Stadtteil Nordenstadt. Der Unbekannte zwang einen Kunden, aus der Lagerhalle in einen Büroraum zu gehen und sich dort auf den Boden zu legen. Dann bedrohte er einen Mitarbeiter mit einer Pistole und ließ ihn Geldscheine in eine Plastiktüte stecken.
Anschließend nahm sich der Täter einen Lieferwagen der Firma und flüchtete. Wenig später fanden Polizisten den abgestellten Fluchtwagen in der Nähe. Zur Höhe der Beute konnte die Polizei zunächst nichts sagen. Einen Zusammenhang zwischen den beiden Raubüberfällen hielt die Polizei für unwahrscheinlich. (dpa)
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