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13. März 2016

Dahlmeier krönt WM: Dahlmeier holt fünfte Medaille

Fünf Medaillen bei der WM: Laura Dahlmeier nach ihrem zweiten Platz im Massenstart am Holmenkollen in Norwegen.  Foto: dpa

Für Laura Dahlmeier endet eine sensationelle Biathlon-WM mit insgesamt fünf Medaillen. Zum Abschluss der Weltmeisterschaft in Oslo holt die Biathletin Silber im Massenstart. Abgesehen von Dahlmeier fährt die deutsche Mannschaft ein eher durchwachsenes Ergebnis ein.

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Das waren zwei mehr als im Vorjahr im finnischen Kontiolahti, dort hatte es allerdings noch drei WM-Siege gegeben, und auch die Männer holten eine Einzelmedaille. Das klappte in Norwegen nicht, da Vorzeigeläufer Simon Schempp das angestrebte Edelmetall verpasste. Im Massenstart belegte der Schwabe den schwachen 19. Platz, bester Deutscher wurde Arnd Peiffer auf Rang fünf.

"Es ist schön, dass es mit zwei Medaillen geklappt hat, aber im Einzel hatte ich mir mehr erhofft. Zweimal Vizeweltmeister ist absolut super, darüber bin ich sehr glücklich", sagte Schempp, der es immerhin mit dem Team zweimal auf das Podium schaffte. Dass er nach vier Saisonsiegen alleine nie unter die Top 3 kam, war trotzdem eine große Enttäuschung.

Dahlmeier zeigte hingegen ausschließlich perfekte Auftritte und verpasste die Podestplätze kein einziges Mal. Damit sorgte sie fast im Alleingang für das beste WM-Ergebnis der deutschen Frauen seit fünf Jahren. "Ich bin schon überrascht, dass ich in jedem Rennen eine Medaille gewonnen habe. Das war so nicht zu erwarten. Es war eine wirklich tolle WM für mich", sagte Dahlmeier. Die sechste Medaille blieb ihr nur verwehrt, weil sie in die Mixedstaffel, die zum Auftakt Silber gewonnen hatte, geschont wurde.


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Allerdings reichte es mit der Frauenstaffel ebenso wie bei den Männern nicht zur angestrebten Titelverteidigung. Während Norwegen beim stimmungsvollen Heimspiel am Holmenkollen zweimal triumphierte, holten die Männer Silber und die Frauen Bronze. "Wir haben unsere Ziele erfüllt und sind mit der Ausbeute hier sehr zufrieden", sagte Sportdirektorin Karin Orgeldinger vom Deutschen Skiverband (DSV).

Am Sonntag musste sich "Medaillenhamster" Dahlmeier nur der fehlerfreien Französin Marie Dorin Habert geschlagen geben. Die 29-Jährige war als einzige Skijägerin in Oslo noch erfolgreicher und nimmt sogar sechs Medaillen mit nach Hause. Zu Dahlmeiers zweitem Gold fehlten nach einem Schießfehler nur 7,3 Sekunden.

Dass sie in Norwegen derart abräumt, war nach Dahlmeiers schwieriger WM-Vorbereitung nicht zu erwarten gewesen. Krankheiten warfen sie mehrfach zurück, sie musste im Training pausieren - und trotzdem war sie auf den Punkt topfit. "Ich habe alles richtig gemacht", sagte die passionierte Bergsteigerin: "Ich wollte eine Einzelmedaille und zum König, das habe ich geschafft." Und noch viel mehr.

Mittlerweile kann sie in sämtlichen Rennen um Siege mitlaufen und jede Konkurrentin ärgern. Selbst im schweren Einzel gewann sie Bronze und übertrumpfte Neuner. Nicht einmal die Doppel-Olympiasiegerin holte im Klassiker über 15 km Edelmetall, allerdings gewann auch Neuner 2011 in Chanty-Mansijsk bereits fünf WM-Medaillen.

Dahlmeier selbst sieht den Hype um sich weiterhin entspannt. "Es bringt gar nicht so viel, sich jetzt schon große Gedanken um die Zukunft zu machen. Ich versuche, das ein bisschen wegzuschieben", sagte sie. Die Anstrengungen der beiden WM-Wochen hatte jedoch ihre Spuren hinterlassen. "Ich bin froh, dass es jetzt vorbei ist. Ich bin wirklich platt und müde", sagte sie.

Ähnlich ging es wohl auch Dominator Martin Fourcade, der sich im letzten WM-Rennen doch noch erstmals geschlagen geben musste. Den dramatischen Massenstart gewann der Norweger Johannes Thingnes Bö hauchdünn vor dem Franzosen. Fourcade beendete die WM mit vier Gold- und einer Silbermedaille als erfolgreichster Athlet. Ole Einar Björndalen gewann mit Bronze zum Abschluss noch seine 44. WM-Medaille. (dpa)

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