Wir über uns

Daniel Kothenschulte

Filmkritiker

Daniel Kothenschulte

Daniel Kothenschulte ist Filmkritiker der Frankfurter Rundschau.

Aktuelle Beiträge von Daniel Kothenschulte

Hauptdarsteller Brendan Gleeson als Priester James Lavelle und Kelly Reilly als seine Tochter Fiona.

In John Michael McDonaghs irischem Rachedrama um Missbrauch in der katholischen Kirche sähe man die Botschaften gerne etwas kunstvoller versteckt. Mehr...

In jungen Jahren zu Beuys nach Paris und zu Polke nach Zürich: Udo Kier.

Der Schauspieler Udo Kier im FR-Gespräch über seine Liebe zur Kunst und zum unabhängigen Kino von Andy Warhol bis Lars von Trier. Mit ein paar Legenden räumt er auch auf. Und die neue Kier-Dokumentation "Arteholic" erzählt er nach, und zwar einmalig. Mehr...

Ausschnitt aus dem Film von "20.000 Days on Earth".

Der Nick-Cave-Porträtfilm „20 000 Days on Earth“ ist so berauschend wie ein großer Spielfilm. Der Film spielt am zwanzigtausendsten Lebenstag des Rockmusikers Nick Cave - ein Tag, wie jeder andere, der im Film deutlich größer als die Wirklichkeit wirkt. Mehr...

Der Herr rechts (Denzel Washington) führt einen Rachefeldzug gegen die Russenmafia. Der Herr links könnte   ein Mafiosi sein.

Antoine Fuquas Thriller „The Equalizer“ tut viel zu cool, um selber cool zu sein. Lediglich sein Hauptdarsteller Denzel Washington zeigt die Zurückhaltung und Präsenz, die es braucht. Mehr...

Impressionistische, aber ungeschönte Farben im "Land der Wunder".

Alice Rohrwachers Familienfilm „Land der Wunder“ beschönigt nichts und feiert doch die Schönheit. Ein beglückendes Erlebnis mit wehmütiger Seite: „Land der Wunder“ gehört auch zum Nachlass des großen Frankfurter Filmschaffenden Karl „Baumi“ Baumgartner. Mehr...

Vater sein: Im Kino bis heute selten zu sehen. Szene aus "Like Father, Like Son".

Hirokazu Koreedas gesellschaftskritische Kindertausch-Geschichte „Like Father, Like Son“ aus Japan ist ein Meisterwerk. Und erinnert daran, wie wenig Vaterschaftsgeschichten das Kino kennt. Mehr...

Auch schon 70: Michael Douglas.

Der Sohn, der aus dem Schatten trat: Heute wird der ewig junge Michael Douglas siebzig Jahre alt. Mehr...

Zertrümmerte Häuser und Leben: Nina Kunzendorf (l.) und Nina Hoss in einer Szene aus „Phoenix“.

Mit „Phoenix“ schufen Christian Petzold und der verstorbene Harun Farocki ein Meisterwerk über die Verdrängung des Holocaust. Mehr...

Fernsehlegende Joachim "Blacky" Fuchsberger.

Bekannt wurde er durch seine Rollen in Edgar-Wallace-Verfilmungen wie "Die toten Augen von London": Die große Fernsehlegende Joachim "Blacky" Fuchsberger ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Mehr...

Philip Seymour Hoffman in „A Most Wanted Man“: Es ist ein Kinoklischee, nur kann man im Wissen um Hoffmans Tod nicht anders, als Darsteller und Rolle in einem zu sehen.

Was für ein Abschied: Philip Seymour Hoffman spielt in Anton Corbijns Spionagethriller „A Most Wanted Man“ einen Einzelgänger, der alles an sich hat verkommen lassen – außer seinen Prinzipien. Mehr...

Der Charakterdarsteller Gottfried John ist tot: Ein Nachruf auf einen, der allein schon ein Special Effect war. Mehr...

Scherzartikelverkäufer bei Roy Andersson. Labiennale.

Die Filmfestspiele in Venedig überraschen mit zwei Meisterwerken. Mehr...

Tahar Rahim als schwerverletzter Nazaret Manoogian (l.) und Bartu Kücükcaglayan als ehemaliger Dieb Mehmet in einer Szene von "The Cut".

Fatih Akins Beitrag zu den Filmfestspielen von Venedig, „The Cut“, erinnert an den Völkermord an den Armeniern, Ulrich Seidl findet Verdrängtes. Mehr...

Dick aufgetragen: Michael Keaton (l) und Edward Norton in „Birdman“.

Enttäuschend eröffnet das Venedig-Festival mit „Birdman“ – und bewegt mit „The Look of Silence“. Mehr...

Die letzten Vorbereitungen werden getroffen, bevor die Filmfestspiele in Venedig eröffnet werden.

Heute eröffnen in Venedig die Filmfestspiele, mit dabei ist Fatih Akin und sein Drama "The Cut", in dem der in der Türkei tabuisierte Genozid an den Armeniern eine Rolle spielt. Mehr...

Richard Attenborough, 1988 geehrt.

Zum Tode des großen Charakterdarstellers und Filmregisseurs Richard Attenborough, der nur einen einzigen Film drehen wollte: "Gandhi" Mehr...

Xavier Dolan als Tom.

In seinem vierten Spielfilm „Sag nicht, wer du bist!“ führt das kanadische Regie-Wunderkind Xavier Dolan über Nebenwege zum großen Melodrama. Mehr...

Charmeur: Antonio Banderas.

Schauspieler Antonio Banderas spricht im Interview über die Schuldenkrise, Angela Merkel und seine Selbstverwirklichung als Actionveteran in „The Expendables 3“. Mehr...

Dena (Dakota Fanning) und Josh (Jesse Eisenberg) in "Night Moves".

Kelly Reichardts Thriller „Night Moves“ ist eine Reflexion über den vergifteten Urgrund des amerikanischen Patriotismus: Die Überhöhung der Natur und ihrer gleichzeitigen Zerstörung durch die Besiedelung.  Mehr...

Lauren Bacall bestach durch ihre Eleganz und Lässigkeit, gepaart mit untergründiger Erotik und provozierendem Witz.

Ihre Karriere umfasste sieben Jahrzehnte: Im Jahr 1944 spielt sie in ihrer ersten Rolle die Nachtclubsängerin Marie „Slim“ Browning in der Hemingway-Verfilmung „Haben und Nichthaben“. Mit 78 Jahren suchte sie für kleinere Gagen noch nach künstlerischer Erneuerung und unterstützte die Filmkunst. Mit Lauren Bacall starb Hollywoods intelligente Schönheit. Mehr...

Unvergesslich: Scarlett Johansson als Lucy.

Scarlett Johansson macht Luc Bessons edlen Trash-Thriller "Lucy" lebendig. Der Franzose kehrt zurück zum Genre seines ebenso überladenen wie imposanten Zukunftsthrillers "Das fünfte Element". Mehr...

Robin Williams war mehr als "bloß" ein Komiker.

Robin Williams hat bei der Auswahl seiner Rollen stets nach künstlerischer Erneuerung gesucht. Ob als schwereloser Peter Pan oder einfühlsamer Therapeut - seine Leistung als Schauspieler ist hoch einzuschätzen. Besonders, da Williams offenbar schwer unter Depressionen und Drogenproblemen litt. Mehr...

Menahem Golan im Mai beim Film-Festival von Cannes.

Zum Tode des Filmemachers, Produzenten und Studiochefs Menahem Golan, der ein Herz für die Vielfalt hatte. Mehr...

Wunderbar: „I figli di nessuno“ von Raffaello Matarazzo.

Das Filmfestival von Locarno geht mit seiner dem Filmstudio Titanus gewidmeten Retrospektive dem italienischen Filmwunder der Nachkriegszeit auf den Grund.  Mehr...

Mich reitet der Affe, wird sich vielleicht das Pferd denken. Oben: Andy Serkis als Ceasar.

Auf dem „Planet der Affen“ hat Regisseur Matt Reeves einen haarigen Western gedreht. Die Affendarstellungen sind an Realismus kaum zu übertreffen. Es wäre jedoch absurd, die Erzählung für ihren technischen Fortschritt zu loben. Mehr...

Filmkünstler Harun Farocki starb mit 70 in der Nähe von  Berlin.

Mit seinen rund 90 Werken galt Harun Farocki. als wichtiger Experimental- und Dokumentarfilmer. Er lehrte eine ganze Generation das Sehen. Zum Tode des Filmemachers und Medientheoretikers, der mit 70 Jahren überraschend nahe Berlin gestorben ist. Mehr...

Geraldine Chaplin wird heute 70 Jahre alt. Hier bei einem Termin in Frankfurt, 2012.

Die große Schauspielerin und Tänzerin Geraldine Chaplin wird heute siebzig Jahre alt. War es toll mit Charlie Chaplin als Vater? „Wir waren zwar reiche Kinder, wurden aber sehr streng erzogen.“ Mehr...

Henriette Confurius als Charlotte von Lengefeld (l) und Hannah Herzsprung als Caroline von Beulwitz in einer Szene des Films «Die geliebten Schwestern».

Man möchte sich wirklich von der Schillerzeit betören lassen, aber das gelingt nicht recht in Dominik Grafs voluminösem Kostümdrama „Geliebte Schwestern“. Mehr...

Twitter
Wir über uns
Die Kampagne
Die Zeitung
Sonderheft

Die Siebziger sind die Frankfurter Jahre. Von hier aus strahlt in die Republik, was das Jahrzehnt bestimmt: das Aufbegehren der Jugend, der Häuserkampf in und ums Westend, die terroristische Bedrohung der RAF - und die Flügelzange der Eintracht mit Grabowski und Hölzenbein.

FR-Geschichte: 70er Jahre in Frankfurt

Unser Sonderheft blickt zurück, dokumentiert Originaltexte und zeigt das Jahrzehnt in Bildern.

Weblog

Er ist Ihr Mann in der FR-Redaktion: Bei Bronski zählt Ihre Meinung. Diskutieren Sie online mit.

FR-Aktion
Geld für gute Zwecke - die FR sammelt Jahr für Jahr für die Altenhilfe.

Mehr als 28 Millionen Euro hat unsere Altenhilfe bis heute verteilt. Unser Verein sammelt das ganze Jahr über Spenden - und unterstützt, wo er kann.

Für Sportler in Not

Die Hilfsaktion der FR-Sportredaktion unterstützt arme, kranke und behinderte Sportler, die unverschuldet in Not geraten sind.

Archiv von FR-Online

Schauen Sie mit uns zurück auf die vergangenen zehn Jahre: Auf den Tag genau sehen Sie in unserem Archiv, wann was Thema war.

Artikel Nachdruck

Sie wollen einen Artikel aus der Frankfurter Rundschau nachlesen? Auf Ihrer Webseite verwenden? Oder gar selbst drucken? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Die FR auf Ihrem Smartphone

Unterwegs top informiert - holen Sie sich FR-Online.de aufs Handy. Neben News bekommen Sie Sport-Liveticker, die Verkehrslage, das Kinoprogramm samt Trailer, TV-Tipps und das lokale Wetter. Ganz ohne App: mobil.fr-online.de.

Geburtsstunde der FR
Im Kellergeschoss des Hauses zwischen Schillerstraße und Großer Eschenheimer Straße: In einem schlichten Festakt überreichte General Roger McClure, Kommandant der Abteilung für die Nachrichtenkontrolle der US-Armee, sieben Männern die Zulassungsurkunde, mit denen sie als Lizenzträger die Frankfurter Rundschau herausgeben durften. Von links nach rechts: General McClure, Kommandant der Abteilung für die Nachrichtenkontrolle der US-Armee (mit Lizenz), Arno Rudert, Paul Rodemann, Wilhelm Knothe, Otto Grossmann, Wilhelm Karl Gerst, Hans Etzkorn und Emil Carlebach.

In der Nacht zum 1. August 1945 kamen die Rotationsmaschinen der ehrwürdigen Frankfurter Zeitung wieder auf Touren - Blick zurück ...

FR-Themen
Zeitunglesen macht klug - Rundschau-Lesen macht klüger.

Unbequeme Recherchen, aufgedeckte Skandale: Die FR legt den Finger in Wunden. Journalistische Höhepunkte aus sechs Jahrzehnten.

Zeitungsdesign

Neun Preise beim "European Newspaper Award" - das Layout der Frankfurter Rundschau wurde vielfach ausgezeichnet.