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Christian Thomas

Ressortleiter Feuilleton

E-Mail: c.thomas@fr.de

Christian Thomas

Christian Thomas leitet das Feuilleton der Frankfurter Rundschau.

Aktuelle Beiträge von Christian Thomas

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In seinen Dimensionen kaum zu übersehen: Der Frankfurter Hauptbahnhof.

Der Hauptbahnhof. Mit keinem Bauwerk sonst hat Frankfurt einem gewaltigeren Maßstabsprung entgegengesehen, mit keinem Hochhaus, keinem Bankenturm. Mehr...

Blick aus der Kaiserstraße auf den Hauptbahnhof.

Frankfurt auf einen Blick für Ankommende: Eine Vorplatzfläche, vollgestellt mit Werbeflächen und Absperrungen, mit Blumenkübeln und Absperrungen, mit Parkplätzen und Absperrungen. Ein Unort. Mehr...

Die Wegführung von zwei Schienen muss nicht zielstrebig ausfallen.

So zweckgerichtet die Wegstrecke auch erscheinen mag, sie muss nicht nur direkt zielgerichtet verlegt worden sein.  Mehr...

Stillleben: Clara Ianni hielt Einschusslöcher auf Metallplatten fest.

Waffen sind Kult, so veranschaulicht es eine Ausstellung in Frankfurts Museum Angewandte Kunst. Sie beeinflussen den Alltag und beherrschen den Ausnahmezustand. Mehr...

Ein Schuhmacher, der sein Handwerk noch versteht. (Symbolbild)

Die Münchener Straße ist ein urtypisches Gründerzeitprodukt. Die Straßenbahnpassagiere lädt sie ein, das Auge nomadisch streifen zu lassen - stets auf der Suche nach Wahrzeichen. Mehr...

Der Nutzer der Linie 11 oder 12 lebt während seiner Durchfahrt eine Existenz, die die „Münchener“ nicht so sehr wie ihre Westentasche, wohl aber vom Sehen und vom Hörensagen kennt.

Die „Münchener“: Ausnahmsweise als Fußgänger auf einer besonders berühmten Frankfurter Straße unterwegs.  Mehr...

„Mit einer Lärmexplosion und einem gigantischen Aufflammen der Scheinwerfer begann das Konzert.“ Andreas Maiers Satz über ein Konzert       1980 in Frankfurt dürfte jedem Heavy-Metal-Fan einleuchten.

Nicht ganz so böse wie bisher: Schriftsteller Andreas Maier setzt mit „Der Kreis“ seine auf elf teile angelegte Wetterau-Saga dennoch grimmig fort. Mehr...

Die Prager Rathausuhr, ein Meisterwerk spätgotischer Wissenschaft, Kunst und Technik, entstand 1410.

Verstörende Umbruchzeit: Den Zeitgenossen des 15. Jahrhunderts ließen die ständigen Krisen kaum Zeit zur Besinnung. Ganz erheblich machte ihnen ein neues Zeitempfinden zu schaffen.  Mehr...

Naturgemäß bringt eine Straßenbahnfahrt eine etwas lahme Unterhaltung.

Der Flaneur hat den melancholischen, der Autofahrer den flackernden Blick. Durch die Perspektive der Straßenbahn aber gerät der Blick fast schon starr. Mehr...

Auch wenn sie rosig sind, rufen Blumen nun mal getragene Gedanken hervor.

Ein Frankfurter Blumengeschäft, dort, wo es eine Leerstelle hinterlassen hat, macht darauf aufmerksam, dass einige Geschäfte auf der „Münchener“ keine zehn Jahre alt sind. Mehr...

Ruhe geboten: Unterschiedliche Fassaden und quicklebendig gibt sich mitunter die Münchener Straße. Manche Einwohner halten davon offenbar nicht viel.

Bei einem Straßenbummel durch die Münchener Straße in Frankfurt fällt vor allem der Baustil aus der Gründerzeit auf. Dabei hat sich die Straße zu einer Multikultimeile entwickelt. Mehr...

Im niederländischen Den Bosch schwimmt diese von einem der Werke von Hieronymus Bosch inspirierte Skulptur. Sie ist eine von mehreren Arbeiten, die anlässlich des 500. Todestags des Künstlers ausgestellt wird.

Heute vor 500 Jahren wurde Hieronymus Bosch in seiner Heimatstadt ’s-Hertogenbosch zu Grabe getragen. Cees Nooteboom hat die Hauptwerke des Malers besucht. Mehr...

Die „Münchener“ ist eine außerordentlich geschäftstüchtige Frankfurter Straße.

Die „Münchener“ ist eine außerordentlich geschäftstüchtige Straße in Frankfurt. Mehr...

Archigram (Peter Cook): Plug-in City, 1963.

Das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt erinnert mit einer Doppelausstellung an die Visionen von Archigram und Future Systems. Mehr...

Die  gläserne Fassadenfront der Theaterdoppelanlage.

Die Frankfurter Theater-Doppelanlage: Vom Willy-Brandt-Platz aus kann man sehenden Auges wahrnehmen, wie die Eingänge zu dem Haus ein wenig unterschiedlich gestaltet wurden.  Mehr...

Dieser Hass, weil man verpasst hat, sie rechtzeitig zu erreichen, so dass man sich zurückgesetzt fühlt, hört man jetzt immer häufiger über die Bahn.

Wutbahnbenutzer bestehen darauf, zu hassen, weil sie die Bahn, die sie ja unbedingt (noch) erreichen wollten, eben nicht erreicht haben, so dass sie sich buchstäblich abgehängt fühlen von der Straßenbahn.  Mehr...

Gestuft: Willy-Brandt-Platz in Frankfurt.

Vier Stufen mag man für unscheinbar halten. Oder für eine monströse Nivellierung. Mehr...

Präsident Erdogan (rechts) beim Empfang seines Generalstabschefs Hulusi Akar in Ankara am 24. Juli.

Der einsame Alleinherrscher stilisiert sich nicht von ungefähr zum erschöpften Alltagsmenschen. Recep Tayyip Erdogan auf einem Foto vom 24. Juli 2016. Mehr...

Der Kaffee war es, der die To-Go-Offerte auf den Weg gebracht hat, um sich dann weltweit durchzusetzen,

Darf’s zum Kaffee noch ein Brötchen sein? Darf es zum Brötchen noch ein Kaffee sein? Wer in der B-Ebene der U-Bahn-Station Willy-Brandt-Platz A sagt, muss an diesem Ort auch B sagen.  Mehr...

Macht sexy.

Am Willy-Brandt-Platz: Wie sehr dieser Ort ein durchaus verzwickter Kulturraum ist, lässt sich daran erkennen, dass die Werbung für das Schauspiel Frankfurt das vertraute Wort Frankfurt spiegelbildlich schreibt.  Mehr...

Befindet sich diese Station in ihrer Hauptphase? Man weiß es nicht.

Heute ist der Name Willy-Brandt-Platz den Frankfurtern in Fleisch und Blut übergangen, auch wenn es bei der Beschriftung der Schilder zu einer falschen Schreibweise („Willi“) gekommen war.  Mehr...

Karl Anton Reichel: „Weibliche Aktstudie 1“, 1909.

Ungeahnte Reichtümer: In der Schau „Kunst für alle“ lädt die Schirn Kunsthalle dazu ein, den Wiener Farbholzschnitt um 1900 zu entdecken. Mehr...

 Künstler Georg Baselitz gemeinsam mit Kurator Hax Hollein. Es ist Holins letzte Ausstellung in Frankfurt.

Max Hollein verabschiedet sich vom Städel und aus Frankfurt. Sein letzter Streich: eine Ausstellung mit den verstörenden und krassen Bildern aus dem Frühwerk von Georg Baselitz. Mehr...

Die Natur überlässt nichts dem Zufall. Also tanzt sie dem Naturbenutzer auch schon mal auf der Nase herum.

Üppig zeigt sich auch die Natur. Da harren dann im Gegenlicht zwei späte Boote aus auf dem ruhigen See. Ein Besuch.  Mehr...

Die Hauptwache in Frankfurt: Verkehrsknotenpunkt und verschenkter Stadtraum zugleich.

Die Frankfurter Hauptwache: Obwohl unfassbar viel Platz ist, ist kein Platz vorhanden, trotz des ganzen Raums kein Stadtraum. Mehr...

Ein golden-orangefarbener Teppich auf dem Iseo-See.

FR-Redakteur Christian Thomas ist über Christos „Floating Piers“ auf dem Iseo-See gewandelt. Mit ihm bewegen sich Tausende, es sind Menschen, die über Wasser laufen.  Mehr...

„Sie sehen mich nicht unglücklich“, sagt Felix Semmelroth.

Frankfurts scheidender Kulturdezernent Felix Semmelroth über Kultur für alle, die fruchtbare Debatte mit „klugen Linken“ und über eine polarisierte Stadtgesellschaft. Mehr...

Die S-Bahnsteige an der Hauptwache haben Nummern, die U-Bahn-Bahnsteige nicht.

Die Hauptwache hat wegen ihrer B-Ebene einen Namen. Die Bahnsteige haben keinen. Nicht einmal Nummern.  Mehr...

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