Trotz wachsenden Ärgers über die Banken wegen des Streits über niedrigere Geldautomaten-Gebühren hält sich Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) noch zurück. Die Frist für eine Einigung laufe, und man wolle sich daher nicht einmischen, sagte ein Sprecher der Ministerin. „Dem Ergebnis der Gespräche zwischen dem Bundeskartellamt und den Banken wollen wir nicht vorgreifen.“ Privatbanken, Volksbanken und Sparkassen haben sich bisher nicht geeinigt. Das Bundeskartellamt verlangt bis Ende August ein Konzept.
Die FDP droht schon einmal. „Wenn sich die Banken bei den Abhebegebühren an Fremdautomaten nicht einigen, werden wir per Gesetz handeln“, sagte der Verbraucherexperte der FDP-Fraktion, Erik Schweickert. Kunden dürften nicht mehr als fünf Euro zahlen. ( rtr/dpa)
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