Frankfurt a.M. Im Konflikt zwischen der Pilotenvereinigung Cockpit (VC) und der Fluggesellschaft Air Berlin verzichtet die Gewerkschaft vorerst auf Warnstreiks. Nachdem es "zu einem konstruktiven Austausch" über die Fortsetzung der Verhandlungen gekommen sei, würden die zunächst beschlossenen dreistündigen Warnstreiks bei Air Berlin und LTU in dieser Woche nicht durchgeführt, teilte die Pilotenvereinigung mit.
Angesichts eines verbesserten Angebots der Airline sieht Cockpit nun Chancen, "auf dem Verhandlungswege zu einer Einigung" zu kommen. Insgesamt seien bei Air Berlin und LTU 1400 Piloten beschäftigt.
In den seit mehreren Monaten andauernden Verhandlungen geht es nach Gewerkschaftsangaben um Neuregelungen der Arbeitsbedingungen bei Air Berlin und LTU. Cockpit strebt die mittelfristige Harmonisierung der Arbeitsbedingungen auf dem im Vergleich besseren Niveau der Air-Berlin-Tochtergesellschaft LTU an.
Zu den strittigen Punkten gehörten unter anderem die Themen Flugdienst-, Ruhe- und Bereitschaftszeiten. Darüber hinaus solle die Flugbesatzung im Bereich der mit LTU durchgeführten Langstreckenflüge verstärkt werden. (ddp)
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