Die IG Metall hat einen konkreten Vorschlag zur Jobsicherung vorgelegt: Betriebe sollten zunächst die staatlich bezuschusste Kurzarbeit so lange wie möglich nutzen. Danach "können Arbeitsplätze mit einer 25-Stunden-Woche gesichert werden", so Hartmut Meine, IG-Metall-Chef in Niedersachsen, nach einem Gespräch mit den Arbeitgebern.
Schon heute können Betriebe in der Metall- und Elektrobranche die Wochenarbeitszeit von 35 auf bis zu 29 Stunden senken, und zwar ohne Lohnausgleich. Das erlaubt ein Tarifvertag. Künftig soll es möglich sein, die Arbeitszeit um weitere vier Stunden zu senken, so Meine. Dafür sollten Unternehmen dann einen Teillohnausgleich von 50 Prozent zahlen.
Für die Arbeitgeber sei die 25-Stunden-Woche "diskussionswürdig", sagte ein Sprecher von Niedersachen-Metall der FR. Was sie ablehnen: Dass Firmen zunächst die Kurzarbeit voll ausschöpfen müssen. Denn dieses Instrument sei teuer, etwa, weil Betriebe weiter das volle Urlaubs- und Weihnachtsgeld zahlen müssten.
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