In wenigen Wochen präsentiert Apple wohl eine neue Version des iPads, berichtet eine Zeitung. Fast zeitgleich willigt das Unternehmen ein, dass eine NGO die Arbeitsbedingungen bei Foxconn prüft.
Die Neuauflage des Tablet-PCs soll ein deutlich schärferes Bild bieten, berichtete die Zeitung.
Das neue iPad könnte außerdem das erste Apple-Gerät mit der neuen Funktechnik LTE werden. LTE bietet eine deutlich schnellere Datengeschwindigkeiten - allerdings ist deshalb auch der Akku schneller leer. Das Funknetz ist in Deutschland noch nicht flächendeckend verfügbar, wird aber zur Zeit ausgebaut.
Wie Apple & Co. kopiert werden
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Wie Apple & Co. kopiert werden
...und so ein Imitat von dem Hersteller CECT. Würden Sie den Unterschied erkennen?
Auch bekannte Hersteller bringen Produkte auf dem Markt, die den iPhones, vorsichtig gesagt, stark ähneln. Ein Beispiel ist das Samsung "Galaxy S" (rechts). Samsung verkauft inzwischen mehr Smartphones als Apple.
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Das "Galaxy Tab 10.1" von Samsung ...
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sieht dem iPad verdächtig ähnlich. Apple hat deshalb mehrmals geklagt,...
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...und einige Gerichte gaben Apple Recht. Im September wurde der Verkauf des Galaxy 10.1 in Deutschland verboten, später kippte allerdings das Oberlandesgericht Düsseldorf die Entscheidung wieder, weil Samsung das Design leicht änderte.
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Besonders wütend war der inzwischen verstorbene Steve Jobs auf das von Google entwickelte freie Betriebssystem "Android", das er als Plagiat betrachtete.
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"Ich werde Android zerstören, weil es ein gestohlenes Produkt ist", soll Jobs gedroht haben. Er sei bereit, einen "thermonuklearen Krieg" zu führen.
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Ebenfalls tausendfach imitiert: Das Design der iPods von Apple....
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...an dem sich zum Beispiel dieses Gerät von Philips orientiert.
Besonders in China verfahren viele Firmenchefs nach dem Motto: Gefällt mir, baue ich auch. An was erinnert uns zum Beispiel dieses Fahrzeug?
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Oder dieses, produziert von dem Hersteller Shanghuan?
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Hier das Original: Der Smart Fortwo.
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Selbst Ikea wird kopiert, ...
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...mitunter sogar ganze Filialen.
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Angeblich gibt es dort sogar dasselbe Essen wie in deutschen Ikea-Ablegern.
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Apple ist wohl das Unternehmen, das am meisten kopiert wird. So sieht beispielsweise ein iPhone im Original aus...
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Apple testet kleinere Version
Nach Angaben aus Zulieferer-Kreisen testet Apple inzwischen auch eine kleinere iPad-Version. Falls die Information stimmt, wäre das eine überraschende Abkehr von der bisherigen Apple-Position.
Der im Herbst verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs hatte seinerzeit Tablets von Konkurrenten in ähnlicher Größe als „Totgeburten“ abgeschmettert. Die Bildschirme seien zu klein, um den Nutzern ein gutes Tablet-Erlebnis zu bieten. Im Weihnachtsgeschäft hat sich allerdings das kleinere Kindle Fire von Amazon millionenfach verkauft.
NGO prüft Arbeitsbedingungen bei Foxconn
Apple hat zudem angekündigt, eine Non-Profit-Organisation prüfe die Arbeitsbedingungen in den chinesischen Fabriken. Die auf Anregung von Bill Clinton gegründete Vereinigung für faire Arbeit (FLA) begann nach Angaben von Apple am Montag ihre Inspektionen in Werken, in denen iPads und iPhones montiert werden.
Betroffen waren Werke des Zulieferers Foxconn in Shenzhen, wo Hunderttausende Beschäftigte arbeiten und untergebracht sind. 2010 war es dort zu einer Serie von Selbstmorden unter Arbeitern gekommen, Apple geriet wegen der Arbeits- und Umweltbedingungen bei Zulieferern in die Kritik.
Im Januar veröffentlichte das Unternehmen erstmals eine Liste seiner Zulieferer und trat der in Washington ansässigen FLA bei. Die Gruppe aus Unternehmen und Universitäten strebt die Verbesserung von Arbeitsbedingungen an. Ergebnisse der Überprüfung sollen ab Anfang März unter www.fairlabor.org bekannt gegeben werden.
Steve Jobs und Apple: Aus der Garage zum Weltkonzern
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Steve Jobs und Apple: Aus der Garage zum Weltkonzern
Trauer und Fassungslosigkeit bei den Fans - hier am Apple Store in der New Yorker West 66th Street.
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Am späten Mittwochnachmittag (Ortszeit) gibt Apple die Todesnachricht bekannt. Sofort versammeln sich Fans am Hauptquartier von Apple in Kalifornien.
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Im Park vor dem Hauptquartier legen sie Blumen und Botschaften ab.
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Weltweit verleihen Apple-Fans ihrer Trauer Ausdruck. Hier am Apple Store im kalifornischen Santa Monica.
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Das iPad war Jobs' Erfindung. Nun nutzen die Fans es für ihr Gedenken.
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Anerkennung via iPhone im Dolores Park in San Francisco.
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"Apple ist die allerbeste Frucht aller Zeiten. Danke Steve Jobs." Am Apple-Store in San Francisco hinterlassen die Fans Botschaften.
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Im August 2011 verabschiedet sich Jobs endgültig von der Konzernspitze - nach seiner Rücktritts-Ankündigung fällt der Wert der Apple-Aktie nach Börsenschluss in New York um 5,3 Prozent.
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Der Nachfolger Tim Cook tritt in große Fußstapfen.
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Jobs versammelt Top-Manager um sich, denen er vertraut, achtet stets auf ordentliche Gewinne und setzt seine Visionen gegen alle Zweifel durch.
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Bisweilen bringt ihm seine Vorgehensweise den Vorwurf ein, diktatorisch zu agieren. Doch der Erfolg gibt Jobs Recht.
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Immer mal tauchen auch Vorwürfe gegen Jobs auf, etwa den des Aktienbetrugs, oder dass er Konkurrenten mit Drohungen einzuschüchtern versuche - hängen bleibt davon aber weder bei ihm noch beim tadellosen Apple-Image etwas.
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1997 holt Apple den früheren Chef zurück - und der führt die Firma aus einer tiefen Krise.
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1984 stellt Jobs noch triumphal den Apple Macintosh, den ersten erfolgreichen Computer mit einer grafischen Bedienungsoberfläche vor.
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1985 wird er aus seiner Firma gedrängt - von dem ehemaligen Pepsi-Cola-Manager John Sculley (Mitte), den er selbst auf den Chefposten geholt hat.
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Der Erfolg der ersten Apple-Computer machte Jobs schnell zum Millionär - doch sein steiler Aufstieg findet ein abruptes Ende.
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Wie so viele Erfolgsgeschichten des Computerzeitalters beginnt auch die von Apple in einer Garage. Diese Garage in Kalifornien gehörte Jobs' Adoptiveltern, der 21-Jährige baute dort Ende der 70er seine ersten Computer und entwickelte bald eine für damalige Zeiten bahnbrechende Idee: Computer sollten so einfach werden, dass jeder sie im Alltag bedienen kann.
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Der Studienabbrecher Steve Jobs gründet 1976 mit dem Hewlett-Packard-Mitarbeiter Steve Wozniak zusammen die Firma Apple.
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Blumen für den Apple-Mitbegründer: Steve Jobs starb am 5. Oktober 2011 nach langer Krebserkrankung im Alter von 56 Jahren.
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