Auto-Show NAIAS: Automesse in Detroit beginnt mit Protest
Als die "Motorcity" will sich zur Auto-Messe Detroit präsentieren. Doch es kommen nicht nur die Fans von dicken Trucks und kleinen Flitzern. Demonstranten kritisieren, dass nur die Manager an der Spitze von den Gewinnen profitieren würden.
"Detroit braucht Jobs", reklamiert dieser Arbeiter bei Chrysler. Foto: REUTERS
"Detroit braucht Jobs", reklamiert dieser Arbeiter bei Chrysler. Foto: REUTERS
Detroit –
Vor Beginn der Auto Show in Detroit haben am Sonntag (Ortszeit) einige Dutzend Arbeiter gegen die wachsende Kluft zwischen Reich und Arm in den USA protestiert. Die Manager der Autokonzerne brüsteten sich damit, dass die Unternehmen wieder profitabel arbeiteten - von der gesteigerten Produktivität würden aber nicht die Arbeiter profitieren, sondern nur die Manager an der Spitze, das eine obere Prozent, sagte eine der Demonstrantinnen, Wendy Thompson, eine ehemalige Vertreterin der Gewerkschaft UAW. Thompson wies darauf hin, dass in der Finanz- und Wirtschaftskrise 150.000 Stellen in der Autoindustrie gestrichen wurden. Viele seitdem neu geschaffene Jobs in der Branche seien sehr schlecht bezahlt, sagte sie.
Dabei startet die Autobranche mit viel Rückenwind ins neue Jahr. Vor der traditionsreichen Branchenmesse in der «Motor City» ist nach einem starken Jahr 2011 von Schuldenkrise und Rezessionsgefahr derzeit wenig zu spüren.
Die «North American International Auto Show» (NAIAS) eröffnet an diesem Montag ihre Pforten, zuerst nur für die Presse und Händler, vom 14. bis 22. Januar dann auch für die Allgemeinheit. Im vergangenen Jahr kamen rund 735.000 Menschen.
Autobauer melden Spitzenverkäufe
Die Auto Show in Detroit ist ein Heimspiel für die drei großen US-Hersteller, die nach dem Überstehen ihrer Insolvenzen - General Motors und Chrysler - beziehungsweise ihrer Sanierung aus eigener Kraft - Ford - mit unübersehbarem Selbstbewusstsein auftreten. Doch auch die deutschen Hersteller VW, BMW und Mercedes sind in Feierlaune. Sie haben 2011 Spitzenverkäufe in den USA erzielt und wollen 2012 ihren Marktanteil weiter ausbauen.
Der Autohersteller BMW hat im vergangenen Jahr mehr Fahrzeuge abgesetzt als jemals zuvor. Die Zahl der weltweit verkauften Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce stieg um 14,2 Prozent auf rund 1,67 Millionen, wie der Konzern am Montag in München mitteilte. Im Vorjahr waren es noch rund 1,46 Millionen Fahrzeuge gewesen. 2011 habe das Unternehmen seine Position als weltweit führender Premiumhersteller weiter ausgebaut, hieß es.
BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson sagte auf der North American International Auto Show in Detroit, das Absatzziel von mehr als 1,6 Millionen verkauften Fahrzeugen sei damit deutlich übertroffen worden. (dapd)
VW
Volkswagen hat im vergangenen Jahr mehr als acht Millionen Autos verkauft. Weltweit seien 2011 8,156 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert worden, verkündete Konzernchef Martin Winterkorn. Der größte europäische Autobauer hat damit sein selbstgestecktes Ziel erreicht, die Acht-Millionen-Marke zu knacken.
2010 hatte VW 7,14 Millionen Autos verkauft und verzeichnet also für 2011 eine Steigerung um 14 Prozent. Zu der Gruppe gehören die Marken Volkswagen, Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini und die VW-Lastwagen. Bis 2018 will VW der weltgrößte Autobauer werden. (afp)
Rolls-Royce
Der Luxusautohersteller Rolls-Royce hat 2011 mehr Autos verkauft als jemals zuvor. Im vergangenen Jahr entschieden sich weltweit knapp 3.550 Käufer für einen Rolls-Royce, wie die britische BMW-Tochter in der Nacht zum Montag mitteilte. Das entspeche einem Zuwachs von gut 30 Prozent. Noch nie in der 107-jährigen Unternehmensgeschichte habe der Hersteller von Ultraluxus-Autos so viele Wagen losgeschlagen. Das letzte Rekordjahr hatte Rolls-Royce 1978 verbucht. Die deutlichsten Steigerungen gab es in den Regionen Asien/Pazifik, Nordamerika und dem Nahen Osten. China und die USA waren die bedeutendsten Einzelmärkte der Briten.
„Wir hatten 2011 ein herausragendes Jahr“, sagte Vorstandschef Torsten Müller-Ötvös. „Unser Geschäft läuft ausgezeichnet. Wir bauen unser Händlernetzwerk stetig aus, gehen in neue Märkte wie zuletzt Südamerika und erweitern unsere Produktionsstätte in Goodwood, um der weltweiten Nachfrage gerecht zu werden.“ Zudem plane Rolls-Royce, die Modellpalette weiterzuentwickeln. (dapd)
Detroit Auto-Messe
Die Autoshow in Detroit ist die wichtigste Messe der Branche in den USA. Nach Veranstalterangaben zeigen die Hersteller dieses Jahr nahezu 40 neue Modelle. Der korrekte Name der Messe lautet North American International Auto Show (Naias). Sie findet seit 1907 statt, gewann aber erst in den späten 80er Jahren internationale Bedeutung.
Weil die Messe Anfang Januar abgehalten wird, ziehen zahlreiche Konzerne dort traditionell eine erste Bilanz für das vergangene Jahr und geben einen Ausblick auf die kommenden zwölf Monate. Gleichzeitig werden prachtvoll inszenierte Autopremieren gezeigt, allerdings vor allem Modelle für den USA-Markt. Viele der in Detroit enthüllten Wagen kommen nie in Europa auf den Markt.
Veranstaltungsort ist das Messezentrum Cobo Center direkt am Grenzfluss zu Kanada. Weil in Detroit im Januar fast immer Frost herrscht, gibt es anders als etwa auf der Automesse in Frankfurt am Main kein Außengelände.
Die Stadt am Detroit River ist die Heimat der drei großen US-Autokonzerne General Motors, Ford und Chrysler, die entweder mittendrin oder im Umland ihre Zentralen unterhalten. Amerikaner nennen Detroit auch The Motor City. Inzwischen sind aber große Teile der US-Autoproduktion in die Südstaaten oder nach Mexiko abgewandert, wo die Löhne niedriger sind. Detroit wird geplagt von Kriminalität, Arbeitslosigkeit und dem Verfall der Innenstadt.
Die deutschen Hersteller zeigen in Detroit dieses Jahr beispielsweise den neuen Mercedes-Sportwagen SL, die neue Generation des BMW 3er und das Porsche-911-Cabrio. Zum Auftakt der Messe gibt es am Montag einen Pressetag, für die Öffentlichkeit ist die Messe vom 14. bis 22. Januar zugänglich. (dapd)
Die Autokonzerne haben sich ihren Messeauftritt einiges kosten lassen. Selbst der schwächste der „Detroit Three“, Chrysler, ist mit einem aufwendigen Stand vertreten. Die Handschrift des neuen Mehrheitseigners Fiat ist dabei unübersehbar: Bistro-Tische und Plexiglas-Barhocker bringen italienisches Flair in den kühlen Norden der Vereinigten Staaten. Auch Kleinwagen vom Typ Fiat 500 sind zu sehen, gleichberechtigt mit riesigen Pick-up-Trucks der US-Marke Ram.
Die größten Messeauftritte haben General Motors und Ford. Das übergroße Logo der GM-Massenmarke Chevrolet ist dabei schon vom anderen Ende der Halle zu sehen, in der sich die gesamte Auto Show abspielt.
Mehr als 40 Weltpremieren sind in Detroit angekündigt. Eine der spannendsten ist ein "kleiner" Cadillac. Die Mittelklasse-Limousine ATS soll die etwas angestaubte US-Kultmarke aufpeppen und zielt vor allem auf jene jungen Fahrer, die heute eher in einen 3er BMW einsteigen. Cadillac hinkt mit seinen Verkäufen im Heimatmarkt den Bayern oder auch Mercedes deutlich hinterher. Überdies rollt Audi mit zuletzt deutlichen Zuwächsen das Feld von hinten auf.
Während die im US-Markt starken japanischen und südkoreanischen Hersteller eher schlichte Stände aufgebaut haben, lassen es die deutschen Konzerne krachen. Sie haben im vergangenen Jahr bei den Verkäufen in Nordamerika kräftig zugelegt und wollen den guten Lauf fortsetzen. Mini sticht dabei mit der Präsentation seines neuen Roadster heraus. Der kleine Flitzer hängt an der Wand des Stands.
In USA weiter Spritschlucker beliebt
Nissan wird einen Ausblick auf die Neuauflage seines Geländewagen-Klassiker Pathfinder geben, Porsche die jüngste Cabrio-Variante seiner Sportwagen-Ikone 911 ins Scheinwerferlicht rollen. Der von Fiat kontrollierte Chrysler-Konzern wird den kompakten Dodge Dart vorstellen, in dem viel italienisches Know-how steckt. Bislang ist Chrysler bei Klein- und Kompaktwagen eher schwach aufgestellt; mehr als zwei Drittel der Verkäufe entfällt auf SUV oder Pick-up-Trucks.
Die Spritschlucker dürften auch auf den Ständen der Rivalen GM oder Ford die Hingucker sein, wenngleich das Angebot an kleineren Fahrzeugen oder auch alternativen Konzepten wie Elektroautos zunimmt. Die USA sind jedoch ein Land der fetten Kisten: Nach Angaben des Marktforschers Autodata haben alle Hersteller im vergangenen Jahr annähernd 5,9 Millionen der sogenannten Light Trucks verkauft - aber nur gut 5,7 Millionen Pkw. (dpa/afp)
Von der IAA 2011 und von der Autoshow in Los Angeles 2011 bekannt, aber immer noch fast neu ist die offene Version des Continental GT. Als Motor dient der bekannte Biturbo-W12, dessen Basis Konzernmutter Volkswagen beisteuert. Statt 560 PS liefert das 6,0-Liter-Aggregat nun aber 575 PS. Das neue Quickshift-Getriebe soll außerdem schnellere Gangwechsel ermöglichen. Der Stadtverbrauch liegt laut Hersteller bei 25,4 Liter je 100 Kilometer. Ebenso üppig ist der Preis: In Deutschland zahlt man 202.371 Euro.
Foto: Autonews
BMW 3er
Der neue 3er wurde bereits im Oktober 2011 in München vorgestellt, aber Messepremiere feiert das Auto erst in Detroit. Die neue Version ist unter anderem an den Scheinwerfern erkennbar, die nun innen über einen Steg mit dem Grill verbunden sind.
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BMW 3er
Was die Motoren angeht, dürfte das Spektrum etwas anders aussehen als bei uns. Bislang gibt es den 3er in den USA als 328i, 335i, 335is, 335d, die allesamt von 3,0-Liter-Reihensechszylindern angetrieben werden. Bemerkenswert ist, dass es den 3er in den USA auch als Diesel gibt. Für Deutschland sind die bekannten Versionen 320d, 320d EfficientDynamics und 335i angekündigt sowie der neue 328i mit vier Zylindern. Ob der auch in den USA angeboten wird? Wohl eher nicht.
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Cadillac ATS
Cadillac strukturiert gerade seine Produktpalette um. Bisher spielen die Limousine CTS und das SUV namens SRX die Hauptrolle im Portfolio. Im Sommer 2012 soll die Kompaktlimousine ATS hinzukommen. In Detroit wird das Auto erstmals zu sehen sein, bisher gibt es nur dieses schemenhafte Umrissbild. Auch die Informationen sind noch dürftig. Das Auto besitzt jedoch Hinterradantrieb und soll mit dem BMW 3er, der Mercedes C-Klasse und dem Audi A4 konkurrieren. Neben dem ATS will General Motors noch drei weitere Weltneuheiten zeigen. Näheres wurde aber noch nicht bekannt gegeben.
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Cadillac XTS
Auch die Luxuslimousine XTS gehört zu Cadillacs neuem Modellportfolio. Das Auto war allerdings schon im November 2011 auf der Messe in Los Angeles zu sehen. Es ist oberhalb des CTS angesiedelt und hat mit einer stolzen Länge von 5,13 Meter die Abmessungen einer Oberklasselimousine. Neben einem Vorderradantrieb ist auch ein Allradsystem verfügbar. Eine weitere Besonderheit: Ein Magnetic-Ride-Control-Fahrwerk ist Serie. Es basiert auf den von GM entwickelten, adaptiven Stoßdämpfern, die mit einem so genannten magnetorheologischen Dämpferöl arbeiten.
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Chevrolet Sonic RS
Der Aveo ist in Deutschland der zweitkleinste Chevrolet, er rangiert eine Klasse höher als der Spark. In den USA heißt das Auto Sonic und wird seit 2011 angeboten. Für Detroit kündigt die Marke eine Sportversion namens Sonic RS an. Das Auto erhält den 140 PS starken 1,4-Liter-Turbobenziner, den wir unter anderem aus dem Opel Astra kennen. Das Auto soll als Aveo RS auch nach Deutschland kommen.
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Dodge Charger Redline
Die Performance-Schmiede des Chrysler-Konzerns Mopar bringt zur Detroit Motor Show zwei Weltneuheiten mit. Auf Basis des Dodge Charger R/T zeigt der Tuner eine 590 PS starke „Redline“-Version. Der Überflieger ist an zahlreichen neuen Karosserie-Komponenten zu erkennen. Ein in Mattschwarz lackiertes Dach unterstreicht zudem die Fastback-Silhouette des Charger Redline. Eine zusätzliche Domstrebe sorgt für mehr Stabilität. Der Sound des V8-HEMI soll durch eine neue Abgasanlage noch brachialer ertönen.
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Chrysler 200 Super S
Auch für den Chrysler 200 hat Mopar den passenden Karosserie-Kit parat. Ein modifizierter Kühlergrill und eine Spoilerlippe aus Karbon sind das Erkennungszeichen des Chrysler 200 Super S aus der Frontansicht. Seitlich fällt die von Mopar aufgehübschte Version durch neue Schweller und 18-Zoll-Räder auf. Am Heck der Limousine sorgt ein Spoiler für einen höheren Anpressdruck auf die Hinterachse.
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Dodge Dart
Die Marke Dodge gibt es in Deutschland seit dem Einstieg von Fiat beim Chrysler-Konzern nicht mehr. Anders ist das in den USA, wo Chrysler und Dodge nach wie vor existieren. Für Detroit wird ein neues Dodge-Stufenheckmodell namens Dart angekündigt. Die Basis bildet die Alfa Giulietta. Die Konzernintegration geht also weiter. In Deutschland heißt der Chrysler 300 nun Lancia Thema, in Großbritannien dagegen gibt es einen Chrysler Delta und einen Chrysler Ypsilon.
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Dodge Dart
Drei Benzinmotorisierungen stehen in den USA zur Auswahl: ein Zweiliter-Sauger sowie zwei Motoren mit der Multiair-Ventilsteuerung von Fiat, ein 1,4-Liter-Turbobenziner sowie ein 2,4-Liter-Vierzylinder. Auf Basis der Giulietta sollen noch weitere Fahrzeuge folgen, so 2012 ein Chrysler 100 in den USA und 2013 der neue Fiat Bravo in Europa.
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Ford EcoSport
Ein völlig neues Modell kündigt Ford für die Auto Expo 2012 an. Die Automesse findet vom 7. bis 11. Januar 2012 in Delhi statt, also kurz vor der Messe in Detroit. So könnte es sein, dass das offenbar kompakte neue Auto auch nach Detroit findet. Bisher wurde nur ein Detailbild der Front veröffentlicht. Es dürfte sich aber um ein kleines SUV handeln, einen kleinen Bruder des Kuga, der mit Fahrzeugen wie dem Fiat Sedici konkurrieren könnte und nach Gerüchten den Namen EcoSport tragen könnte.
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Auf der Automesse in Detroit wird der neue Ford Mondeo noch unter der Bezeichnung Fusion vorgestellt. Optisch wird sich die US-Variante aber kaum von der europäischen Version des Mondeo unterscheiden.
Foto: Hersteller
Mit dem Generationswechsel führt Ford eine neue Designsprache ein, die künftig die komplette Modellpalette prägen soll.
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Lexus LF-LC
Lexus zeigt auf der North American International Auto Show in Detroit (9. bis 22. Januar 2012) ein neues Sportcoupé. Der LF-LC ist ein 2+2-Sitzer und wird als Studie bezeichnet. Es könnte sich um eine Lexus-Version des neuen Boxer-Sportwagens handeln, den Toyota gemeinsam mit Subaru entwickelt hat und als Toyota GT 86 und Subaru BRZ 2012 auf den Markt kommen soll.
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Mercedes SL
Der Generationenwechsel beim Mercedes SL dauert traditionell immer etwas länger als bei anderen Modellen der Marke mit dem Stern. Achtzehn, zwölf und elf Jahre hielten sich die letzten drei Generationen im Programm. Umso größer ist die Spannung auf die Neuauflage des Roadsters, die der Hersteller in Detroit als Weltpremiere vorstellt. Wichtigstes Merkmal des neuen SL ist eine Aluminium-Karosserie mit Details aus Magnesium. Die Leichtbau-Diät bringt eine Gewichtsreduzierung von bis zu 140 Kilogramm. Beim Design haben sich die Schwaben am kleineren SLK orientiert.
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Mercedes SL
Der neue SL ist mit 4,61 Meter fünf Zentimeter länger als sein Vorgänger, die Breite wächst um knapp sechs Zentimeter auf 1,88 Meter. In den USA wird der Roadster mit einem 435 PS starken 4,7-Liter-V8-Biturbo als SL 550 angeboten. Bei uns steht der Mercedes dann mit gleichem Motor als SL 500 bei den Händlern.
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Mercedes E 300 BlueTec Hybrid
Mercedes renoviert nicht nur alte Modellreihen, sondern erweitert auch deren Antriebskonzepte. Eine weitere Weltneuheit ist der E 300 BlueTec Hybrid. Der Antrieb der E-Klasse besteht aus einem Vierzylinder-Diesel mit 204 PS und 500 Newtonmeter in Kombination mit einem Elektromotor (20 Kilowatt und 250 Newtonmeter). Der Hersteller gibt einen Verbrauch von 4,2 Liter auf 100 Kilometer an. Gegenüber dem E 250 CDI mit gleichem Dieselmotor bedeutet dies eine Kraftstoffersparnis von 15 Prozent. Der E 300 BlueTec Hybrid ist zunächst nur für den europäischen Markt vorgesehen.
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Mercedes E 400 Hybrid
Mercedes will auf dem US-Markt mit dem E 400 Hybrid, einer kraftvolleren Hybrid-Variante, angreifen. Die E-Klasse mit 306 PS starkem V6-Benziner wird mit dem gleichen Elektroantrieb des E 300 BlueTec Hybrid ausgerüstet. Der Marktstart ist zunächst nur für die USA geplant. Später sollen aber weitere Länder wie China und Japan folgen. Auch der E 400 Hybrid ist erstmals auf der Messe in Detroit zu sehen.
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Mini Roadster
Der Mini wächst, zumindest in der Modellvielfalt. Auf der Detroit Motor Show stellt Mini mit dem Roadster die mittlerweile sechste Variante des Kleinwagens als Weltneuheit vor. Dank einer um rund zwei Zentimeter flacheren Karosserie im Vergleich zum Cabrio wirkt die Seitenlinie gestreckter. Das Verdeck ist aus Textil gefertigt.
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Mini Roadster
Zum Marktstart in den USA ist der Mini Roadster in drei Motorisierungen zu haben. Das Leistungsspektrum reicht vom 122 PS starken Mini Cooper Roadster über den Cooper S Roadster mit 184 PS bis hin zum Topmodell John Cooper Works, dem 211 PS zur Verfügung stehen. Alternativ zum serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe wird ein Automatikgetriebe mit sechs Gängen und Steptronic-Funktion angeboten.
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Porsche 911 Cabrio
Erst im Dezember 2011 ging der neue Elfer zu den Händlern, da zeigt Porsche schon die offene Variante des Urgesteins. Auf der US-Messe ist das 911 Cabrio zum ersten Mal zu sehen. Trotz eines um zehn Zentimeter gewachsenen Radstands ist der neue Elfer leichter als der Vorgänger. Zu den Leichtbau-Maßnahmen zählt unter anderem der Einsatz von Magnesium bei der Verdeckkonstruktion. Muskulöse Kotflügel betonen die breitere Spur vorne.
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Porsche 911 Cabrio
Ab Frühjahr 2012 wird das 911 Cabrio in den USA in zwei Motorisierungen angeboten. Im Heck des 911 Carrera Cabrio arbeitet dann ein 3,4-Liter-Boxermotor mit 350 PS, dessen Kraft über ein Siebengang-Schaltgetriebe auf die Hinterräder wirkt. Der offene 911 Carrera S hat einen 3,8-Liter-Boxer mit 400 PS und ebenfalls serienmäßig ein Siebengang-Schaltgetriebe an Bord. Alternativ steht für beide Motorisierungen das Doppelkupplungsgetriebe PDK zur Wahl.
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Scion FR-S
Scion ist eine Toyota-Tochter, die auf dem US-Markt vorwiegend junges Publikum ansprechen soll. Auf der Grundlage des Toyota FT-86 II zeigt Scion in Detroit das kürzlich auf der Auto Show in New York vorgestellte Concept Car FR-S. Die Studie ist 4,27 Meter lang und 1,20 Meter hoch. Die Breite beträgt 1,81 Meter, der Radstand beläuft sich auf 2,57 Meter. Unter der Haube des Sport-Coupés steckt ein Zweiliter-Benziner in Boxer-Bauweise mit Direkteinspritzung. Er wurde gemeinsam mit dem Kooperationspartner Subaru entwickelt. Die Kraft wird über ein Schaltgetriebe oder eine Automatik mit jeweils sechs Gängen auf die Hinterräder übertragen. Serienmäßig hilft dabei ein Sperrdifferenzial.
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Smart For-us
Smart präsentiert auf der US-Messe zum ersten Mal weltweit den neuen Mini-Pick-up For-us. Der 3,55 Meter lange Zweisitzer ist rund 85 Zentimeter länger als der herkömmliche Smart Fortwo. Der Radstand ist um 61 Zentimeter verlängert. Hinter der B-Säule des For-us befindet sich eine Ladefläche von 90 Zentimeter Länge, die Platz für zwei Smart-Elektro-Bikes bietet. Durch eine Docking Station sind die Batterien der Zweiräder immer geladen.
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Toyota Prius c
Die USA zählen zu den wichtigsten Märkten für den Toyota Prius. Hollywood-Stars lassen sich gerne mit dem Sprit sparenden Auto ablichten. Mit dem neuen Prius c erweitert Toyota jetzt seine Hybrid-Familie. Nachdem bereits im letzten Jahr die zugehörige Konzeptstudie auf der Detroit Motor Show präsentiert wurde, zeigt der japanische Hersteller auch an gleicher Stelle die Serienversion des kompakten Coupés. In Japan wurde der vier Meter lange Fünfsitzer kürzlich unter dem Namen Aqua vorgestellt. Ein 1,5-Liter-Benziner soll in Zusammenarbeit mit einem Elektromotor einen Verbrauch von nur 2,8 Liter auf 100 Kilometer ermöglichen. Der Prius c kommt nicht nach Europa. Hier wird ab Mitte Juni 2012 der etwas kürzere Yaris Hybrid angeboten. Dessen Antriebsstrang soll mit dem des Prius c identisch sein.
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Toyota NS4
Beim NS4 handelt es sich um eine Studie mit neu entwickelten Plug-in-Antrieb. Leider hat Toyota außer dem Detailbild eines Scheinwerfers keine weiteren Informationen bekannt gegeben. Gerüchten zufolge handelt es sich um ein kleines, geräumiges Fahrzeug. Wir sind gespannt darauf, was Toyota auf der Motor Show in Detroit (9. bis 22. Januar 2012) enthüllt.
Der A4 erhält im Jahr 2012 ein Facelift. Die Umgestaltung betrifft die Limousine, den Kombi, den allroad quattro und den S4. Wie der geliftete A5 bekommt auch der A4 neue Scheinwerfer und einen eckigeren Kühlergrill. In Detroit können die US-Amerikaner die neue Optik erstmals bestaunen. In Deutschland wurden auch einige der zehn Motoren überarbeitet. In den USA gab es bisher ausschließlich den 211 PS starken 2.0 TFSI sowie den S4 mit dem 333 PS starken 3.0 TFSI. Diese beiden Aggregate blieben in Deutschland unverändert.