General Motors
Schlussfolgerung: Der von GM vorgelegte Plan würde selbst bei einer Verbesserung der Wirtschaftlage den Konzern nicht lebensfähig machen.
- GM könnte jedoch mit zusätzlicher Restrukturierung lebensfähig werden. Die Regierung gibt dem Autobauer Geld für 60 Tage, um einen aggressiveren Plan vorzulegen.
- GM-Chef Rick Wagoner wird durch COO Fritz Henderson ersetzt.
- GM muss seine Schulden deutlich abbauen.
- Der Autobauer muss schnell wettbewerbsfähig werden im Vergleich zu den US-Töchtern ausländischer Konkurrenten.
Chrysler
Schlussfolgerung: Chrysler kann langfristig nicht als unabhängiger Konzern überleben. Der vorgelegte Plan enthalte zahlreiche "unrealistische oder übermäßig optimistische" Annahmen.
- Ein Zusammengehen mit Fiat könnte einen möglichen Weg darstellen. Der ursprüngliche Vorschlag dazu sei jedoch in vielen Punkten inakzeptabel. Dazu gehöre, dass Fiat die Mehrheit übernehmen könnte, bevor Chrysler seine Schulden an den amerikanischen Steuerzahler zurückgezahlt habe.
- Chrysler erhält Geld für 30 Tage, um eine Einigung mit Fiat zu erzielen. Sollte dies erreicht werden, würde die Regierung einen weiteren Kredit von sechs Milliarden Dollar an Chrysler erwägen.
- Chrysler und Fiat müssen mit den Gewerkschaften neue Übereinkünfte erzielen.
- Chrysler und Fiat müssen einen neuen und detaillierteren Plan vorlegen. Der Zusammenschluss dürfe nicht mehr als die angedachten sechs Milliarden Dollar zusätzlicher Kredite erfordern. (rtr)
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