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Wirtschaft
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08. Januar 2013

Bewegungsmelder: Schub für Bankenwerte

Im Dax legten Deutsche Bank und Commerzbank zu.  Foto: dpa-tmn

Von der Verlängerung der Frist zum Aufbau billionenschwerer Liquiditätsreserven haben vor allem Finanzaktien europaweit profitiert

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Die Verlängerung der Frist zum Aufbau billionenschwerer Liquiditätsreserven hat am Montag vor allem Finanzaktien europaweit angeschoben. Im Dax legten Deutsche Bank und Commerzbank zu, an der Mailänder Börse hoben die Titel von Banca Monte dei Paschi di Siena und UniCredit ab. Und der europäische Bankenindex legte stärker als jeder andere Branchenindex in Europa zu und kletterte auf ein Eineinhalb-Jahres-Hoch.Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht hatte am Sonntag in Basel beschlossen, dass die Banken die Mindest-Liquiditätsquote (LCR) schrittweise erst bis 2019 aufbauen müssen statt sie 2015 komplett erfüllen zu müssen. „Dieser Schritt verschafft der Branche etwas Luft zum atmen“, sagte KBC-Volkswirt Koen De Leus. „Das wäre gut für die Wirtschaft insgesamt.“ Die anziehenden Finanzwerte verhinderten einen massiven Rücksetzer der Barometer. Verhindern konnten sie ihn nicht. So gaben Dax und EuroStoxx50 im Gefolge des Rückgangs der Börse Tokio nach. Auch bei Rohstoffen nahmen Investoren Gewinne mit. Den aktuellen Durchhänger des Aktienmarktes bezeichneten Börsianer aber als vorübergehend. „Der Investitionswille ist aber da“, sagte ein Händler. „Alle wollen im Dax die 8 000 Punkte sehen.“

KBC-Experte De Leus betonte, die Erleichterung über die vermiedene „Fiskalklippe“ in den USA wirke noch nach. Zudem hat sich die Lage der europäischen Schuldenstaaten etwas entspannt und die Konjunkturaussichten in China etwas aufgehellt. (Reuters)

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