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Die Finanzkrise hält Europa weiter in Atem. Hintergrund, Fotostrecken, Grafiken in unserem Spezial Wege aus der Krise.
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Gerüchte besagen, dass die New Yorker Börse, die NYSE, nun nicht mit der Deutschen Börse, sondern mit der heimischen Derivatebörse IntercontinentalExchange zusammengeht.
Sicher ist, dass es weltweit nervt, dass die Haushaltsverhandlungen in Amerika stocken. Denn damit steigt kurz vor dem Jahresschluss wieder die Wahrscheinlichkeit, dass automatische Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen die gerade sich berappelnde amerikanische Volkswirtschaft in die Rezession stürzen.
Jedenfalls ist der Dow Jones-Index in Amerika um 0,7 Prozent gesunken. Der Nikkei-Index an der Tokioter Börse zeigt einen Abschlag von 1,2 Prozent. Und der Deutsche Aktienindex wird im frühen Parketthandel mit 7.639 Punkten berechnet. Das sind 0,3 Prozent weniger.
Der um knapp einen Cent auf 1,32 20 Dollar gesunkene Eurokurs zeigt an, dass auch europäische Befindlichkeiten die Anleger wieder nachdenklicher machen.
In Italien deutet sich der 24. Februar als Termin für die nächsten Parlamentswahlen an. Ob Ministerpräsident Mario Monti kandidieren wird, steht noch nicht fest. Die Bilanz seiner Regierung der Fachleute, die er morgen ziehen wollte, hat er aufs Wochenende verschoben. Er will wohl erst einmal sehen, ob der Haushalt 2013 durch Senat und Abgeordnetenhaus kommt.
Unsicherheiten auch um Irland: Das Land gilt zwar als der Musterknabe aller Rettungsbemühungen. Es will aber mehr Lob dafür, soll heißen bessere Zahlungsbedingungen. Der Internationale Währungsfonds steht dem Land zur Seite. Er hat die Euro-Zone eindringlich ermahnt, sein Versprechen zu halten und endlich die Bedingungen der Rettungskredite für irische Banken zu lockern. Das war Irland vor einem halben Jahr versprochen worden. Und wenn das nicht bald erfüllt werde, so der IWF, könne Irland womöglich nicht - wie geplant – von Ende kommenden Jahres an wieder ohne fremde finanzielle Hilfe auskommen.
Angeblich verlange der IWF auch, dem Euro-Staat Zypern einen Teil der Schulden zu erlassen. Die „Süddeutsche Zeitung“ meldet das. Dabei galt bisher die Devise, der Schuldenschnitt für Griechenland müsse ein Einzelfall bleiben.
Aber auch für die Börse erfreuliche Informationen werden heute mit Kursverlusten quittiert. Das ist in Japan anzuschauen. Die japanische Zentralbank hat beschlossen, ihr Programm zum Anleiheankauf um etwa zehn Prozent auf umgerechnet 907 Milliarden Euro aufzustocken. Die Leitzinsen bleiben bei kümmerlichen 0 bis 0,1 Prozent. Das war alles so erwartet worden. Im Vorfeld waren deshalb die Kurse gestiegen. Heute folgten die Gewinnmitnahmen.
Unternehmensnachrichten sind rar. Es gibt weiter schlechte Nachrichten von und für die Deutsche Bank. Sie wurde bestraft, weil sie der Stadt Mailand risikoreiche Zinstermingeschäfte angeraten hatte. Die Strafe fiel mit einer Million Euro je Bank vergleichsweise gering aus. Das Urteil könnte jedoch ein Präzedenzfall werden, da zahlreiche italienische Kommunen ähnliche Geschäfte gemacht hatten.

Die Enttarnung geheimer Geschäfte in Steueroasen beschäftigt Politik und Wirtschaft. Berichte und Hintergründe finden Sie in der Offshore Leaks-Themensammlung.
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22% | Ja, finde ich gut. Die Unternehmen ernennen von sich aus keine Frauen. |
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67% | Nein, ich bin dagegen. Die Qualifikation ist wichtiger als das Geschlecht. |
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11% | Ist egal, für die Wirtschaft ist das nicht entscheidend. |

Die Geschichte der griechischen Krise wird sehr einseitig beschrieben. Europa ist gut, Athen ist böse. Europa muss sein Sorgenkind erziehen - oder es aus dem Euro werfen. Es geht um „Lügen“, „Sorgen“ und der teuren „Rettung“. Dahinter verbergen sich knallharte Interessen. Mehr...
Die Schuldenkrise hat Europa im Griff: Nachrichten zur Eurokrise, Konjunktur, Eurobonds und Ratingagenturen.

Die Zukunft der Frankfurter Rundschau ist gesichert. Die Eigentümer betonen, es gibt keinen Einfluss auf das gewachsene politische Profil. Chefredakteur Festerling blickt nach vorne: "Wir haben einiges vor."