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01. Februar 2016

Börsenwoche: China und die USA im Fokus

 Von 
China und die USA stehen derzeit im Fokus.  Foto: Michael Schick

Das magere US-Wirtschaftswachstum nährt bei Aktienbesitzern schon wieder Zweifel am guten Zustand der größten Volkswirtschaft der Welt.

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An den Aktienmärkten ist wieder etwas Ruhe eingekehrt. Sorgen um die Weltwirtschaft – vor allem um China – hatten in den vergangenen Wochen die Kurse nach unten gedrückt. Doch in den vergangenen Tagen sorgten die Notenbanken wieder für Beruhigung und etwas Auftrieb. So hat die Europäische Zentralbank weitere geldpolitische Lockerungen im März in Aussicht gestellt. Die japanische Notenbank nahm einen ihrer Leitzinsen zurück. Und ihr US-Pendant signalisierte, angesichts der Marktturbulenzen die weiteren Entwicklungen genau zu beobachten. Dies wurde an der Börse dahingehend interpretiert, dass die Zinsen in den USA nicht so schnell angehoben werden.

Das magere US-Wirtschaftswachstum im vierten Quartal nährte jedoch schon wieder Zweifel am guten Zustand der größten Ökonomie der Welt. „All dies zeigt, wie nervös gegenwärtig die Marktteilnehmer sind“, kommentierte die WGZ-Bank.

China und die USA stehen derzeit im Fokus. Am Montag dürfte daher der Einkaufsmanagerindex für die chinesische Industrie im Januar auf reges Interesse stoßen. Daneben steht am gleichen Tag das wichtigste Inflationsmaß der US-Zentralbank auf dem Programm: der Deflator der privaten Konsumausgaben ohne Lebensmittel und Energie. Ebenfalls am Montag kommt der Einkaufsmanagerindex für die US-Industrie, zwei Tage später der für Amerikas Dienstleister. Am Freitag wird sich zeigen, ob die Dynamik am US-Arbeitsmarkt im Januar angehalten hat.

Derzeit stützen die Notenbanken mit ihren Niedrig-Zinsen die Börsen. Doch das „dürfte auf Dauer zu wenig sein“, urteilen die Analysten der WGZ-Bank. Eine zentrale Rolle komme daher den Unternehmensgewinnen zu.

Derzeit läuft die Bilanzsaison für das vierte Quartal. In den USA fällt sie eher gemischt aus, aber auch nicht so schlimm wie befürchtet: Von den 112 Unternehmen, die Zahlen vorgelegt haben, erzielten 78 Prozent höhere Gewinne als erwartet, so die Bank M. M.Warburg.

In Deutschland legt am Dienstag der Chiphersteller Infineon seine Zahlen vor, am Donnerstag folgt der in China stark engagierte Autobauer Daimler. In den USA berichtet General Motors am Mittwoch und am Donnerstag Pfizer und Dow Chemical. Ebenfalls am Donnerstag öffnet die Schweizer Großbank UBS ihr Bücher. Ähnlich wie bei anderen Kreditinstituten sind hier hohe Abschreibungen zu erwarten.

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