Die EU will Google nach den Worten von EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia dazu zwingen, die Ergebnisse seiner Internet-Suchmaschine künftig anders zu präsentieren. Ansonsten müsse das US-Unternehmen mit einem Kartellverfahren rechnen, sagte Almunia der Zeitung „Financial Times“ (Freitagausgabe). Nach seiner Überzeugung lenke Google Internetverkehr auf seine eigenen Dienste um. Er fürchte, dass das Unternehmen seine dominante Marktstellung missbrauche.
Im Dezember hatte die EU Google ultimativ aufgefordert, im Januar Vorschläge zur Lösung des Streits zu unterbreiten. Seit zwei Jahren geht die Gemeinschaft Beschwerden nach, Google nutze seine Marktmacht, um Konkurrenten wie Microsoft zu blockieren.
Kritiker und Rivalen werfen Google vor, bei den Suchergebnissen Wettbewerbern schlechtere Plätze in der Rangfolge zu geben und den eigenen Produkten und Diensten so einen unfairen Vorteil zu verschaffen.
In den USA endete ein Kartellverfahren gegen Google im Januar mit laschen Auflagen. Der Internet-Konzern darf nach wie vor eigene Dienste bei den Suchergebnissen bevorzugt anzeigen. (rtr/reb)
Der Weltkonzern Google gilt vielen Skeptikern als Daten-Moloch. An diesem Image will der Konzern offenbar feilen und lässt die Welt hinter die Kulissen seiner Rechenzentren blicken. Eines davon steht in Mayes County, Oklahoma. Hier fächeln Hunderte von Lüftern heiße Luft an der Rückseite der Server zur Kühleinheit und bringen kalte Luft zurück. Das spektakuläre Licht für den sonst meist unbeobachteten Prozess liefern LEDs der Server.
Foto: google
Die Enttarnung geheimer Geschäfte in Steueroasen beschäftigt Politik und Wirtschaft. Berichte und Hintergründe finden Sie in der Offshore Leaks-Themensammlung.
|
|
22% | Ja, finde ich gut. Die Unternehmen ernennen von sich aus keine Frauen. |
|
|
67% | Nein, ich bin dagegen. Die Qualifikation ist wichtiger als das Geschlecht. |
|
|
11% | Ist egal, für die Wirtschaft ist das nicht entscheidend. |

Die Geschichte der griechischen Krise wird sehr einseitig beschrieben. Europa ist gut, Athen ist böse. Europa muss sein Sorgenkind erziehen - oder es aus dem Euro werfen. Es geht um „Lügen“, „Sorgen“ und der teuren „Rettung“. Dahinter verbergen sich knallharte Interessen. Mehr...
Die Schuldenkrise hat Europa im Griff: Nachrichten zur Eurokrise, Konjunktur, Eurobonds und Ratingagenturen.

Die Zukunft der Frankfurter Rundschau ist gesichert. Die Eigentümer betonen, es gibt keinen Einfluss auf das gewachsene politische Profil. Chefredakteur Festerling blickt nach vorne: "Wir haben einiges vor."