Die Deutsche Bank hat ihren Streit mit der US-Energieaufsicht mit einer Strafzahlung von 1,5 Millionen Dollar beigelegt. Hintergrund waren von dem Geldhaus zurückgewiesene Vorwürfe, den Energiemarkt in Kalifornien manipuliert zu haben. Die Behörde FERC einigte sich nach Angaben vom Dienstag mit einer Tochter des Geldhauses nun auf die Zahlung. Außerdem gebe die Deutsche Bank „unrechtmäßige Gewinne“ in Höhe von knapp 173.000 Dollar ab.
Die britische Großbank Standard Chartered war eine der wenigen Großbanken mit Saubermann-Image. Das ist nun dahin. Die US-Finanzaufsicht erhebt schwere Vorwürfe gegen das Geldhaus: Standard Chartered soll über zehn Jahre hinweg Geschäfte mit iranischen Banken gemacht haben - mit einem Volumen von über 250 Milliarden Dollar, was der Bank eine erhebliche Summe an Gebühren eingebracht habe. Nebenbei hätten solche Geschäfte Terroristen und Drogendealern den US-Finanzmarkt geöffnet - und geltende Sanktionen verletzt. Wir zeigen, welche Geldhäuser sonst noch in Skandale verwickelt sind.
Foto: AFPLaut FERC sieht die Vereinbarung ferner vor, dass die Bank Verstöße weder zugibt noch bestreitet. Die Behörde hielt dem Institut Manipulation des kalifornischen Energiemarkts vor, indem es bei physischen Transaktionen bewusst Verluste machte, um auf dem Markt mit Energiederivaten umso stärker davon zu profitieren.
Im Visier der FERC stehen auch die US-Bank JPMorgan auch die britische Barclays. Letztere soll nach dem Willen der Behörde ebenfalls wegen Manipulation des kalifornischen Energiemarkts eine Rekordstrafe von 470 Millionen Dollar zahlen. (rtr)
Die Enttarnung geheimer Geschäfte in Steueroasen beschäftigt Politik und Wirtschaft. Berichte und Hintergründe finden Sie in der Offshore Leaks-Themensammlung.
|
|
22% | Ja, finde ich gut. Die Unternehmen ernennen von sich aus keine Frauen. |
|
|
67% | Nein, ich bin dagegen. Die Qualifikation ist wichtiger als das Geschlecht. |
|
|
11% | Ist egal, für die Wirtschaft ist das nicht entscheidend. |

Die Geschichte der griechischen Krise wird sehr einseitig beschrieben. Europa ist gut, Athen ist böse. Europa muss sein Sorgenkind erziehen - oder es aus dem Euro werfen. Es geht um „Lügen“, „Sorgen“ und der teuren „Rettung“. Dahinter verbergen sich knallharte Interessen. Mehr...
Die Schuldenkrise hat Europa im Griff: Nachrichten zur Eurokrise, Konjunktur, Eurobonds und Ratingagenturen.

Die Zukunft der Frankfurter Rundschau ist gesichert. Die Eigentümer betonen, es gibt keinen Einfluss auf das gewachsene politische Profil. Chefredakteur Festerling blickt nach vorne: "Wir haben einiges vor."