Der erneute Ruf der deutschen Pleitebank nach weiteren Milliarden ist eine Mahnung. Die FR zeigt, was Griechenland und Irland mit der Hypo Real Estate, den Garantien und dem deutschen Steuerzahler zu tun haben - und der Lehman-Pleite.
New York, April 2010 – Schauspieler auf einer Theaterbühne mimen Börsenhändler.
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New York, April 2010 – Schauspieler auf einer Theaterbühne mimen Börsenhändler.
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Pünktlich zum zweijährigen Gedenken an die Insolvenz der US-Investmentbank Lehman Brothers, die die globale Krise beschleunigt und vertieft hat, muss der deutsche Steuerzahler weitere Garantieversprechen in Höhe von 40 Milliarden Euro der Bank Hypo Real Estate zubilligen. Damit haftet die Bundesrepublik mit bis zu 142 Milliarden Euro für etwaig auftretende Verluste.
Es ist das Versprechen, dass der Bund, komme, was wolle, für die mit Garantien versehenen Schuldverschreibungen der HRE einsteht.
Wofür braucht die HRE Garantien?
Die HRE muss sich ständig frische Kreditmittel besorgen. Da sie am Kapitalmarkt nichts mehr bekommt, besorgt sie sich das Geld bei der Europäischen Zentralbank (EZB). Damit die EZB willens ist, der HRE Geld zu geben, verlangt sie die Garantie. Nur so kann die HRE überhaupt erhalten werden.
Wieso braucht die HRE ständig neuen Kredit?
Die Privatbank HRE glich vor ihrer Verstaatlichung einem Hedgefonds und tut es auch heute noch. Hedgefonds sind Zocker. Das alte Management der HRE wettete auf die Zinskurve. Es lieh sich billiges Geld für drei Monate und legte es in langlaufenden Wertpapieren wie irischen oder griechischen Staatsanleihen an. Die Differenz zwischen dem niedrigen kurzen Zins und dem hohen langen Zins, den etwa Griechenland zahlen musste, strichen die Manager als Boni ein, die Aktionäre als Dividende. Diese Strategie ging gut, solange die HRE sich problemlos am kurzfristigen Geldmarkt refinanzieren konnte. Seit der Pleite von Lehman war damit Schluss.
Wege aus der Krise
Erst kippten die Banken - dann wackelte die Wirtschaft. Die Staaten und die Steuerzahler mussten einspringen. Reden Sie mit über Wege aus der Krise.
Wofür braucht die HRE die neuen Garantien?
Als Sicherheitspuffer, sagt die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung, salopp Soffin genannt. Denn Ende des Monats soll eine der größten Operationen zur Rettung der HRE starten: Die Ausgliederung von bis zu 210 Milliarden Euro Wertpapieren in eine sogenannte Bad Bank. Und da man im Umfeld dieser heiklen Transaktion nicht mit Liquiditätsengpässen kämpfen möchte, bekommt die HRE nun zweimal 20 Milliarden Euro zusätzlich.
Bedingt. Die ersten 20 Milliarden Euro braucht die HRE, damit unvorhersehbare Transferrisiken bei der Abspaltung abgedeckt werden. Das klingt nach vorsichtigem Risikomanagement. Die zweiten 20 Milliarden Euro indes braucht sie, weil ihre alten Wetten am Kapitalmarkt gegen sie laufen. Der Kursverfall der riskanten Euroländer wie Griechenland, Irland und Portugal reißt Löcher in die Bilanz. Der steigende Dollar soll genauso schmerzen wie der tiefe Absturz der Zinsen am Markt für deutsche Staatsanleihen. In Finanzkreisen schätzt man die durch die „ungünstigen Marktentwicklungen“ entstandenen stillen Lasten inzwischen sechs bis acht Milliarden Euro höher als noch vor ein paar Wochen.
Sehen die Steuerzahler das Geld je wieder?
Das kommt darauf an, wie die Krise weiter geht. Sollten etwa Euro-Länder in die Insolvenz geschickt werden, dürften die Steuerzahler draufzahlen. Allein gegen Italien, Irland, Spanien, Portugal und Griechenland hält die HRE Forderungen im Volumen von 80 Milliarden Euro! Doch zunächst gehen die Verantwortlichen beim Soffin davon aus, dass die Garantien nicht gezogen werden müssen. Denn der Bund hat ja bereits knapp acht Milliarden Euro als Eigenkapital in die Bank gesteckt und wird nochmals zwei Milliarden, wie geplant, kurz vor der Abspaltung draufsatteln. Diese Mittel sollen nach allen verwendeten Risikomodellen reichen, selbst die schlimmsten Szenarien abzufedern, heißt es offiziell.
Was ist der Clou an der Abspaltung Ende September? Zum einen entsteht damit eine neue, grundsanierte Bank, die pbb Deutsche Pfandbriefbank, die irgendwann privatisiert werden kann. Zum anderen wirkt die Bad Bank Wunder.
Die Finanzkrise - wie alles begann
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Die Finanzkrise - wie alles begann
Im April 2007 muss einer der größten US-Hypotheken-Anbieter Gläubigerschutz bei der Börsenaufsicht beantragen. Die New Century Financial hat sich mit Risikokrediten verkalkuliert, die die Schuldner nicht mehr zurückzahlen können. Die Bank wird zahlungsunfähig und bleibt ihren Gläubigern selbst acht Milliarden Dollar schuldig. 3200 Leute verlieren ihren Job, viele Amerikaner müssen ihre Häuser verkaufen.
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Schon schrillen an der Wall Street die Alarmglocken: Zwei Hedgefonds der New Yorker Investmentbank Bear Stearns haben in großem Stil in die Immobilien-Papiere investiert. Die Bank erleidet dramatische Kurseinbrüche. Sie wird zwar in letzter Minute durch eine Finanzspritze von der amerikanischen Notenbank gerettet, der Kursrutsch hat an der Börse allerdings Panik ausgelöst.
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Bei den Menschen lösen die Nachrichten Panik aus: Besorgte Kunden stürmen im September 2007 die Schalter der britischen Bank Northern Rock. Die Regierung und die Bank von England garantieren die Einlagen, Northern Rock wird vom Staat übernommen.
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Die Krise rollt über den Atlantik nach Deutschland: Die deutsche Mittelstandsbank IKB erlebt eine Fast-Pleite - ebenfalls durch riskante Spekulationen. Nach dem Notverkauf an einen Finnazinvestor rollen die Köpfe. Diese beiden sollen die nun Industriebank aus der Krise führen: Der neue Vorstandsvorsitzende Günther Bräunig und Finanzvorstand Reinhard Grzesik.
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Anfang September 2008 stolpern die beiden größten Baufinanzierer der USA, Fannie Mae und Freddie Mac, über die faulen Kredite. Am Ende mischt sich die US-Regierung in den Markt ein und greift beiden Instituten unter die Arme. Beide Banken zusammen tragen etwa die Hälfte aller amerikanischen Hypotheken.
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Damit die Geldmärkte durch die großen Wertverluste an den Aktienmärkten nicht austrocknen, pumpen die EZB und Notenbanken auf der ganzen Welt kurzfristig mehrere hundert Milliarden in den Geldmarkt. Trotzdem können sie die Katastrophe nicht verhinden...
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Der 15. September 2008 wird wohl als "schwarzer Montag" in die Geschichte eingehen: Die einflussreiche US-Bank Lehman Brothers muss Insolvenz anmelden.
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Lehmans Konkurrent Merrill Lynch wird von der Bank of America aufgekauft. Von heute auf morgen müssen hunderte Banker ihre Büros räumen. Sie stehen nun auf der Straße und beobachten fassungslos den Untergang der sicher geglaubten Bankenwelt.
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Der US-Leitindex Dow Jones erleidet den stärksten Tagesverlust seit den Terrorattacken am 11. September 2001. Auch der Dax bricht zusammen. An den Börsen weltweit herrscht der Ausnahmezustand.
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Und wieder lässt das Echo in Deutschland nicht lange auf sich warten: Die deutschen Landesbanken, allen voran die WestLB und die BayernLB, verzeichnen millionenschwere Abschreibungen. Sie hatten in großem Stil bei Lehman Brothers investiert.
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Den größten Patzer leistet sich die Mittelstandsbank IKB: Obwohl die Pleite von Lehman Brothers inoffiziell schon bekannt ist, überweist das Management 336 Millionen Euro. Das Geld ist weg - die Verantwortlichen müssen das Bankhaus ebenfalls verlassen.
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Der Versicherungsriese AIG gerät durch Milliardenverluste in akute Kapitalnot. Der Aktienkurs bricht um 68 Prozent ein, die Weltbörsen setzen ihre Talfahrt fort. Die Notenbanken pumpen noch einmal fast 150 Milliarden Euro in den Geldmarkt. Tags darauf rettet die Bank of America AIG mit einem Kredit von 85 Milliarden Dollar.
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Auf der ganzen Welt rücken die überlebenden Banken zusammen: Die zweitgrößte US-Investmentbank Morgan Stanley nimmt Fusionsverhandlungen mit dem US-Finanzkonzern Wachovia auf. Die britische Großbank Lloyds TSB übernimmt die kriselnde schottische Bank HBOS.
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Die US-Regierung unter der Führung von Finanzminister Henry Paulson ersinnt am 19. September ein milliardenschweres Rettungspaket und löst damit ein Kursfeuerwerk an den Börsen aus. Paulson wird als "King Henry" gefeiert. Die USA und Großbritannien verhängen ein weitreichendes Verbot für sogenannte Leerverkäufe, also Wetten auf sinkende Aktienkurse.
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Am 22. September kippt das 75 Jahre alte Modell der unabhängigen US-Investmentbanken: Die letzten verbliebenen Institute, Goldman Sachs und Morgan Stanley, geben ihren Sonderstatus auf und werden gewöhnliche Geschäftsbanken.
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Geldmann für Goldman: Der Amerikaner Warren Buffett wird zum milliardenschweren Schutzengel und unterstützt die ehemalige Investmentbank Goldman Sachs mit einer beispiellosen Finanzspritze. Damit verhindert er den Zusammenbruch eines weiteren traditionellen Bankhauses.
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Die größte Sparkasse der USA, Washington Mutual, fällt der Finanzkrise zum Opfer. Sie wird von JPMorgan Chase übernommen. In Europa bangen die Menschen um ihre Spareinlagen.
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Die Bankenkrise sorgt sogar für einen kurzfristigen Waffenstillstand im US-Wahlkampf. Ein Krisentreffen zwischen Präsident Bush und den beiden Kandidaten, Barack Obama und John McCain, bleibt allerdings ergebnislos. Der Senat stimmt nach tagelangen Debatten dem überarbeiteten Rettungsplan zu, der zusätzliche 100 Milliarden Dollar für Hausbesitzer und Unternehmen vorsieht.
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Doch die Krise ist nicht aufzuhalten und zieht weite Kreise in Europa: Der belgisch-niederländische Immobilienfinanzierer Fortis erleidet den größten Kursverlust seiner Geschichte. Der belgische Staat stellt schließlich in Absprache mit der EU-Kommission das rettende Finanzpaket.
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Ein ähnliches Schicksal erleidet die deutsche Hypo Real Estate. Auch hier springt der Staat rettend ein und löst damit eine Debatte um eine "Komplettlösung" für den Bankensektor aus. Andere europäische Länder wie Irland und Österreich haben bereits einen staatlichen Schutzmantel in Form einer Einlagensicherung über ihre Landesbanken gebreitet.
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Auch die Bundesregierung möchte den Sparern die Angst nehmen. Am 6. Oktober spricht Angela Merkel nach stundenlangen Verhandlungen eine Garantie für die Spareinlagen ihrer Bürger aus.
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Doch auch die guten Nachrichten vermögen die Talfahrt an der Börse nicht zu stoppen: Der Dax fällt am gleichen Tag auf einen historischen Tiefststand.
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Nebel über Island: Auf der Insel beginnt ein beispielloser Bank-Run. Kunden der Kaupthing-Bank, die im Ausland mit Zinssätzen von über sechs Prozent um Sparer geworben hatte, bleiben im Unklaren über ihre Einlagen. Deutsche Verbraucherschützer sind empört.
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Ende Oktober fordert die Finanzkrise in Deutschland ihr erstes politisches Opfer: Erwin Huber, bayrischer Finanzminister, stolpert über die desolate Lage der landeseigenen BayernLB, die als erste Bank unter den 500-Milliarden-Euro schweren Rettungsschirm des Bundes schlüpft.
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Nach der angeschlagenen Hypo Real Estate greift Anfang November auch die Commerzbank in großem Stil auf das Rettungspaket der Bundesregierung zurück und bessert damit ihr Kapital auf.
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Mitte November: Nach den Banken gerät die nächste Branche in Bedrängnis. Fast alle deutschen Autobauer drosseln die Produktion. Opel, deutsche Tochter der amerikanischen General Motors, ruft nach staatlicher Hilfe - und noch ist kein Ende der Spirale in Sicht.
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Text: Miriam Olbrisch
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So fing es an: Börsenkurse auf der ganzen Welt brechen ein. (Archiv)
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Fotostrecken Wirtschaft
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Warum wirkt die Bad Bank Wunder? Das hat bilanzielle und finanztechnische Gründe. Denn als öffentlich-rechtliche Anstalt muss die Bad Bank etwa die Staatsanleihen Griechenlands nicht zu den täglich schwankenden Marktpreisen bewerten. Damit werden nicht ständig neue Löcher in die Bilanz gerissen, stille Lasten gebildet. Stille Lasten sind Verluste, die entstünden, würde man heute das Portfolio der HRE liquidieren. So lange Griechenland und Co. am Ende der Laufzeit die jeweiligen Anleihen zurückzahlen, verschwinden die stillen Lasten. Deshalb muss der Steuerzahler nichts verlieren. Im Gegenteil: Da sich die Anstalt fast so günstig wie die Bundesrepublik refinanzieren kann und damit deutlich günstiger als die HRE samt Garantie, entstehen Zinsgewinne, die in der jetzigen Form nicht anfallen.
Wäre die sofortige Pleite der HRE nicht besser gewesen?
Diese Frage darf getrost mit nein beantwortet werden. Mit einer Bilanzsumme von 420 Milliarden und stillen Lasten von bereist über 30 Milliarden per Ende 2008, hätte die Insolvenz der HRE ähnlich wie Lehman gewirkt. Dann hätte der Steuerzahler andere deutsche Banken auffangen müssen. Die 30 Milliarden Euro Verlust wären bei der Abwicklung des damaligen Portfolios irgendwie an ihm hängen geblieben. In zehn oder 20 Jahren wird feststehen, wie viel die Rettung tatsächlich gekostet hat. Sicher ist: Je geringer die Wahrscheinlichkeit einer Insolvenz von Euro-Staaten, desto größer die Chance, dass der Steuerzahler am Ende gut aus der HRE-Affaire herauskommt.
Wie reagieren die Bundespolitiker auf die neuen Garantien?
Die Fraktionen im Bundestag wurden von der Ankündigung am Wochenende überrascht. Der finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Leo Dautzenberg, kündigte an, das Thema im Finanzmarktgremium des Bundestags auf die Tagesordnung zu setzen. Auch Linken-Fraktionschef Klaus Ernst äußerte sich empört. Die nun zur Verfügung gestellte Garantie von 40 Milliarden Euro sei „die Hälfte der Summe, die die Bundesregierung bis 2015 bei den Bürgern abkassieren will“. Der FDP-Finanzexperte Frank Schäffler befürchtete, dass sich die HRE zu einem Dauersanierungsfall zu Lasten des Steuerzahlers entwickelt. Die Bank sei „eine Mahnung an den Finanzminister, seine Vorschläge für eine Reform der Bankenaufsicht vorzulegen“. Die Reform war von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Bundesbankchef Axel Weber im Juni auf Eis gelegt worden. (mit fred)