Das Hin und Her bei E10 ist von den Tankstellen auf die politische Führung in Berlin übergeschwappt. Während Verkehrsminister Ramsauer sich für den neuen Kraftstoff aussprach, lehnte Unions-Fraktionschef Kauder das Benzin ab.
Der Ärger um E10 nimmt kein Ende.
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Der Ärger um E10 nimmt kein Ende.
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Hamburg/Berlin –
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) erklärte am Dienstag, die Regierung halte trotz des Chaos bei der Einführung von an E10 fest. Der neue Kraftstoff sei politisch gewollt, sagte Ramsauer im ARD-„Morgenmagazin“. Auch Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) betonte gegenüber der Frankfurter Rundschau: "Wenn wir die Energiewende wollen, müssen wir Energie-Erzeugung und Ernährung, also Tank und Teller, miteinander vereinbaren." Nur 6,4 Prozent der weltweiten Getreideernte würden in die Produktion von Biokraftstoffen fließen. Die Preise etwa von Lebensmitteln würden "von vielen Faktoren beeinflusst".
Dagegen sagte Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) laut „Bild“-Zeitung: „Ich glaube nicht, dass sich E10 am Markt halten wird. Die Verbraucher haben entschieden. In vielen Ländern hungern Menschen, da gehört Weizen nicht in den Tank.“
Die CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil forderte staatliche Benzinpreiskontrollen. „Wir prüfen die Einführung einer österreichischen Lösung. Dort darf der Kraftstoffpreis immer gesenkt, aber nur einmal am Tag erhöht werden“, sagte die Verbraucherpolitikerin laut „Rheinischer Post“.
Die beiden größten deutschen Tankstellenkonzerne Aral und Shell hatten angekündigt, dass sie das alte Super mit der Bezeichnung E5 wieder an allen ihren mehr als 4.000 Tankstellen anbieten werden.
Wichtige Fragen zum neuen E10-Kraftstoff
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Wichtige Fragen zum neuen E10-Kraftstoff
Kann man E10- und E5-Kraftstoff abwechselnd tanken?
Dies ist für alle E10-tauglichen Fahrzeuge bedenkenlos möglich.
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Wie lange wird neben E10 der bisherige Kraftstoff (E5) angeboten?
Werden Super E10 oder Super Plus E10 angeboten, müssen die bisher angebotenen Sorten Super E5 oder Super Plus E5 unbefristet weiterhin im Sortiment bleiben. Ausnahmeregelungen gibt es nur für sehr kleine Tankstellen.
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Kann man im Ausland bedenkenlos E10 tanken?
Bis dato hat nur Frankreich E10 flächendeckend eingeführt. Die Markenbezeichnung dort lautet „SP95 E10“. Da im Ausland allerdings andere Kraftstoffnormen gelten und auch die Hersteller-Freigaben teilweise von denen in Deutschland abweichen, rät der ADAC grundsätzlich von der Verwendung von E10 außerhalb Deutschlands ab.
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Steigt durch E10 der Verbrauch?
Als Richtwert kann man von einem Anstieg des Verbrauchs von rund drei Prozent ausgehen im Vergleich zu Ottokraftstoff ohne Ethanolbeimischung. Da jedoch der derzeitige Ottokraftstoff bereits bis zu fünf Prozent Ethanol enthält, liegt der zusätzliche Mehrverbrauch bei etwa 1,5 Prozent.
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Was ist zu tun, wenn ein nicht E10-taugliches Fahrzeug mit E10 betankt wurde?
Bereits eine einzige irrtümliche Tankfüllung mit E10 kann bei nicht dafür freigegebenen Fahrzeugen zu ernsten Schäden führen. Wichtig ist, das Fahrzeug nicht zu starten. Dann muss in der Regel nur der Tank leer gepumpt und geeigneter Kraftstoff nachgefüllt werden. Der ADAC empfiehlt, sich umgehend an eine Vertragswerkstatt oder den Kundendienst des Fahrzeugherstellers zu wenden.
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Welche Pkw/Zweiräder sind wirklich E10-tauglich?
Im Internet bietet der ADAC unter www.adac.de/e10 eine markenspezifische Tabelle an, die angibt, welche Autos und Motorräder bedenkenlos E10 tanken können. Im Zweifel sollte man sich an seine Vertragswerkstatt oder an eine der Hersteller-Hotlines wenden. Kann das Problem auch dort nicht geklärt werden, rät der ADAC weiter Super mit der Beimischungsquote E5 oder Super Plus E5 zu tanken.
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Diese Automodelle vertragen kein E10
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Diese Automodelle vertragen kein E10
Alle Fahrzeuge der Marke Audi sind bis auf wenige Ausnahmen für E10 geeignet:
Audi A2
- Hubraum: 1,6 FSI, Leistung 81 kW, Produktionszeitraum: April 2002 bis Juli 2005
Quelle: ADAC
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Audi A3
- Hubraum: 1,6 FSI, Leistung 85 kW, Produktionszeitraum: September 2003 bis Mai 2004
- Hubraum: 2,0 FSI, Leistung 110 kW, Produktionszeitraum: März 2003 bis Mai 2004
Quelle: ADAC
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Audi A4
- Hubraum: 2,0 FSI, Leistung: 110 kW, Produktionszeitraum: August 2002 bis November 2004
- Benziner-Limousine mit Standheizung, Hubraum: alle, Leistung: alle, Oktober 2000 bis Oktober 2007
- Benziner-Kombi (Avant) mit Standheizung, Hubraum: alle, Leistung: alle, Juli 2001 bis Mai 2008
Quelle: ADAC
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Alle Fiat-Modelle mit Abgasnorm Euro3, Euro4 und Euro5 ab Baujahr 2000 sind E10-verträglich, außer folgenden Modellen:
Fiat Barchetta 1.8 16V
Quelle: ADAC
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Fiat Bravo/Brava (Modellbezeichnung 182) 1.6 16V
Quelle: ADAC
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Fiat Doblò 1.6 16V
Quelle: ADAC
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Fiat Marea 1.6 16V und 2.0 16V
Quelle: ADAC
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Fiat Multipla 1.6 16V
Quelle: ADAC
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Fiat Palio 1.6 16V
Quelle: ADAC
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Fiat Punto (Modellbezeichnung 188) 1.8 16V
Quelle: ADAC
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Fiat Stilo 1.6 16V (1.596 cm³), 1.8 16V und 2.4 20V
Quelle: ADAC
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Alle Modelle mit Abgasnorm Euro3, Euro4 und Euro5 ab Baujahr 2000 sind E10-verträglich, außer folgenden Modellen:
Lancia Lybra 1.6 16V, 1.8 16V und 2.0 20V
Quelle: ADAC
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Lancia Thesis 2.0 Turbo 20V, 2.4 20V, 3.0 V6 24V und 3.2 V6 24V
Quelle: ADAC
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Alle europäischen Lexus-Modelle produziert ab Januar 1998 können mit dem Kraftstoff E10 betrieben werden. Ausnahmen sind folgende Modelle:
Lexus IS250 V6
- Hubraum: 2,5 Liter, Motorentyp: 4GR-FSE (siehe Betriebsanleitung), Produktionszeitraum: August 2005 bis September 2007
Quelle: ADAC
Lexus GS300 V6
- Hubraum: 3,0 Liter, Motorentyp: 3GR-FSE (siehe Betriebsanleitung), Produktionszeitraum: Januar 2005 bis September 2007
Quelle: ADAC
Lexus LS460 V8
- Hubraum: 4,6 Liter, Motorentyp: 1UR-FSE (siehe Betriebsanleitung), Produktionszeitraum: August 2006 bis September 2007
Quelle: ADAC
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Fast alle Mercedes-Modelle mit Ottomotoren vertragen den E10-Kraftstoff. Ausnahmen sind folgende Modelle der ersten Generation mit Direkteinspritzung:
Mercedes C 200 CGI
- Baureihe 203, Produktionszeitraum: 2002 bis 2005
Quelle: ADAC
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Mercedes CLK 200 CGI
- Baureihe 209, Produktionszeitraum: 2002 bis 2005
Quelle: ADAC
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Bis auf die Modelle mit GDI-Motoren (siehe Schriftzug am Heck oder Modellbezeichnung) vertragen alle Mitsubishi-Fahrzeuge den E10-Kraftstoff.
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Keines der Modelle der Sportwagenschmiede Morgan verträgt den E10-Sprit.
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Alle Nissan-Modelle vertragen E10, bis auf folgende Fahrzeuge, die Super Plus mit mindestens 98 Oktan benötigen:
Nissan 350Z
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Alle Renault-Benziner, die seit Januar 1997 auf den Markt gekommen sind und die mindestens die Abgasnorm Euro2 erfüllen, sind für den E10-Kraftstoff geeignet. Folgende Modelle sind nicht für E10 geeignet:
Renault 19 (alle Benziner)
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Renault Megane 1
- 2,0 l mit Benzin-Direkteinspritzung (F5R 700)
- 2,0 l mit Benzin-Direkteinspritzung (F5R 740)
Quelle: ADAC
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Renault Laguna II
- 2,0 l mit Benzin-Direkteinspritzung (F5R 782)
- 2,0 l Turbo (F4R 764), Baujahr: Januar 2000 bis Dezember 2002
- 2,0 l Turbo (F4R 765), Baujahr: Januar 2000 bis Dezember 2002
Quelle: ADAC
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Renault Escpace 4
2,0 l Turbo (F4R 790), Baujahr: Januar 2000 bis Dezember 2002
2,0 l Turbo (F4R 794), Baujahr: Januar 2000 bis Dezember 2002
Quelle: ADAC
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Renault Velsatis
2,0 l Turbo (F4R 762), Baujahr: Januar 2000 bis Dezember 2002
2,0 l Turbo (F4R 763), Baujahr: Januar 2000 bis Dezember 2002
Quelle: ADAC
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Renault Avantime
2,0 l Turbo (F4R 760), Baujahr: Januar 2000 bis Dezember 2002
2,0 l Turbo (F4R 761), Baujahr Januar 2000 bis Dezember 2002
Quelle: ADAC
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Alle Skoda-Modelle sind E10-verträglich. Ausnahmen sind folgende Modelle:
Felicia
- Typ 791, 795 und 797, Motoren: 40 und 50 kW, Produktionszeitraum: 1995 bis 2002 (An 10. Stelle der Fahrzeug-Ident-Nr. steht eines dieser Zeichen: S,T,U,V,W,X,Y,1,2)
Quelle: ADAC
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Favorit, Forman, Pick-Up
- Typ 781, 785, 787, sowie alle älteren Modelle vor Modelljahr 1989 (z.B. S100/105/110/120/130/135/136/1000 MB)
Quelle: ADAC
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Alle europäischen Toyota-Modelle produziert ab Januar 1998 können mit dem Kraftstoff E10 betrieben werden. Ausnahmen sind folgende Modelle:
Toyota Avensis
- Hubraum: 2,0 Liter mit dem Motorentyp 1AZ-FSE (siehe Betriebsanleitung) produziert zwischen Juli 2000 und Oktober 2008
Quelle: ADAC
Toyota Avensis
- Hubraum: 2,4 Liter mit dem Motorentyp 2AZ-FSE (siehe Betriebsanleitung) produziert zwischen Juni 2003 und Oktober 2008
Quelle: ADAC
Die Fahrzeuge von Volkswagen sind bis auf wenige Ausnahmen für E10 geeignet:
VW Lupo
- Hubraum/Leistung: FSI 1389/77, Motorkennbuchstaben: ARR, Produktionszeitraum: Kalenderwoche 35/2000 bis Kalenderwoche 45/2003, Modelljahre: 2001 bis 2004
Quelle: ADAC
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VW Polo
- Hubraum/Leistung: FSI 1390/63, Motorkennbuchstaben: AXU, Produktionszeitraum: Kalenderwoche 07/2002 bis Kalenderwoche 22/2006, Modelljahre: 2002 bis 2006
Quelle: ADAC
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VW Golf IV
- Limousine: Hubraum/Leistung: FSI 1598/81, Motorkennbuchstaben: BAD, Produktionszeitraum: Kalenderwoche 45/2001 bis Kalenderwoche 18/2004, Modelljahre: 2002 bis 2004
- Variant (Kombi): Hubraum/Leistung: FSI 1598/81, Motorkennbuchstaben: BAD, Produktionszeitraum: Kalenderwoche 44/2001 bis Kalenderwoche 43/2006, Modelljahre: 2002 bis 2006
Quelle: ADAC
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VW Bora
- Limousine: Hubraum/Leistung: FSI 1598/81, Motorkennbuchstaben: BAD, Produktionszeitraum: Kalenderwoche 44/2001 bis Kalenderwoche 36/2005, Modelljahre: 2002 bis 2005
- Variant (Kombi): Hubraum/Leistung: FSI 1598/81, Motorkennbuchstaben: BAD, Produktionszeitraum: Kalenderwoche 44/2001 bis Kalenderwoche 36/2005, Modelljahre: 2002 bis 2005
Quelle: ADAC
Foto: Hersteller
VW Golf V
- Hubraum/Leistung: FSI 1390/66, Motorkennbuchstaben: BKG, Produktionszeitraum: Kalenderwoche 48/2003 bis Kalenderwoche 45/2004, Modelljahre: 2004 bis 2005, Bemerkung: ab Kalenderwoche 45/2004 E10-geeignet
- Hubraum/Leistung: FSI 1598/85, Motorkennbuchstaben: BAG, Produktionszeitraum: Kalenderwoche 32/2003 bis Kalenderwoche 22/2004, Modelljahr: 2004, Bemerkung: ab Kalenderwoche 23/2004 E10-geeignet (MJ 2005)
- Hubraum/Leistung: FSI 1984/110, Motorkennbuchstaben: AXW, Produktionszeitraum: Kalenderwoche 05/2004 bis Kalenderwoche 22/2004, Modelljahr: 2004, Bemerkung: ab Kalenderwoche 23/2004 E10-geeignet (MJ 2005)
Quelle: ADAC
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VW Touran
- Hubraum/Leistung: FSI 1598/85, Motorkennbuchstaben: BAG, Produktionszeitraum: Kalenderwoche 48/2002 bis Kalenderwoche 22/2004, Modelljahre: 2003 bis 2004, Bemerkung: ab Kalenderwoche 23/2004 E10-geeignet (MJ 2005)
- Hubraum/Leistung: FSI 1984/110, Motorkennbuchstaben: AXW, Produktionszeitraum: Kalenderwoche 43/2003 bis Kalenderwoche 22/2004, Modelljahr: 2004, Bemerkung: ab Kalenderwoche 23/2004 E10-geeignet (MJ 2005)
Quelle: ADAC
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Alle Volvo-Modelle mit Otto-Motor, die seit 1976 eingeführt wurden, können mit E10 Kraftstoff betrieben werden. Ausgenommen sind folgende Fahrzeuge:
Volvo S40/V40
- Hubraum: 1,8 Liter, Modelljahre: 1998 bis 2004, Bemerkung: Fahrzeuge sind mit GDI-Motoren von Mitsubishi ausgerüstet
Quelle: ADAC
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Deutschlands Autofahrer sind verunsichert. Welche Automodelle dürfen den neuen E10-Sprit tanken und welche nicht? Wir zeigen die Fahrzeuge, für die der neue Sprit gefährlich ist.
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Die Mineralölindustrie hatte Superbenzin E10 zu Jahresbeginn eingeführt, weil die Bundesregierung höhere Beiträge des Autoverkehrs zum Klimaschutz fordert. Super E10 besteht zu 10 Prozent aus Ethanol, das aus Weizen und Zuckerrüben hergestellt wird. Bei Super E5 sind es nur bis zu 5 Prozent. Viele Autofahrer sorgen sich, dass ihr Wagen E10 nicht verträgt. Die Autohersteller hatten mehr als 90 Prozent aller Autos E10-Verträglichkeit bescheinigt.
Ramsauer appellierte an die Branche, den Verbrauchern das neue Produkt besser zu erklären. Die bisherigen Versuche der Mineralölwirtschaft seien „plump und unbeholfen“ gewesen, die Branche müsse da „schon noch mal ran“. Er gehe davon aus, dass das Bundeskartellamt „sehr genau beobachtet, was die Konzerne da treiben“, zumal der Osterverkehr sehr gern genutzt werde, um die Benzinpreise noch mal in die Höhe zu treiben, sagte der Minister.
Der Mineralölwirtschaftsverband veröffentlichte dagegen eine Umfrage, wonach 75 Prozent der Autofahrer wissen, ob ihr Motor E10 verträgt oder nicht. Dennoch hätten sich nur 22 Prozent der Autofahrer beim letzten Tanken für E10 entschieden, 78 Prozent tankten Super E5 oder Super Plus E5.
Unterdessen zeichnete sich am Dienstag ab, dass die Ölkonzerne das nun wieder erhältliche klassische Super deutlich teurer als E10 anbieten: Bei Aral in München beispielsweise kostete Super E5 8 Cent mehr als Super E10, obwohl E5 in der Produktion deutlich billiger ist. Auch in Berlin war E5 teurer als E10. (mit dapd)