Mit dem Klonen von Geschäftsmodellen kennen sich die Erfinder von Zalando, die drei Samwer-Brüder, gut aus: Ihre Berliner Start-up-Schmiede Rocket Internet hat bekanntlich unzählige Firmen aus dem Ausland kopiert und zum Prosperieren gebracht. Oft waren die Kopien erfolgreicher als das Original – das beste Beispiel dafür ist Zalando selbst, entstanden als Klon der US-Firma Zappos.
Auch beim Klon Zalando wird offensichtlich munter kopiert: Der neueste Coup ist Emeza, ein Online-Shop für Luxusmode. Die 100-prozentige Zalando-Tochter startete Anfang des Jahres, in dieser Woche ist die Frühjahrs- und Sommerkollektion eingetroffen. Das Konzept erinnert – wen wundert’s – stark an die Luxus-Onlineshops Net-a-porter.com und mytheresa.com, die ebenfalls Designertaschen und -Schuhe in der Preisklasse von mehreren 100 Euro anbieten.
Ihnen macht Emeza nun mit 120 gehobenen Marken wie Bally oder Vivienne Westwood Red Label Konkurrenz. Emeza-Manager Felix Zirkler kündigte in einem Interview an, mittelfristig profitabel wirtschaften zu wollen, ohne einen konkreten Zeitpunkt zu nennen. Zalando knackte im vergangenen Jahr die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro, schreibt aber immer noch keine schwarzen Zahlen.
Der Ableger Emeza wird eigenständig geführt, ist aber in der Zalando-Zentrale in Prenzlauer Berg angesiedelt. Auch die Logistik wird über die Lager von Zalando abgewickelt. Ein Unterschied zur großen Schwester sind die Konditionen: Während bei Zalando äußerst großzügige 100 Tage gelten, kann die Ware bei Emeza „nur“ 30 Tage lang kostenlos zurückgesendet werden.
Die Enttarnung geheimer Geschäfte in Steueroasen beschäftigt Politik und Wirtschaft. Berichte und Hintergründe finden Sie in der Offshore Leaks-Themensammlung.
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22% | Ja, finde ich gut. Die Unternehmen ernennen von sich aus keine Frauen. |
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67% | Nein, ich bin dagegen. Die Qualifikation ist wichtiger als das Geschlecht. |
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11% | Ist egal, für die Wirtschaft ist das nicht entscheidend. |

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