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24. September 2012

Energiesparlampen im Test: Den Einsatzort bedenken

Für ihr "test"-Heft hat die Stiftung Warentest LED-Lampen, Energiesparlampen und Halogenlampen getestet.  Foto: dpa

Pünktlich zum Aus der 60-Watt-Glühbirne am 1. September hat die Stiftung Warentest energiesparende Alternativen getestet - und kommt dabei zu guten Ergebnissen.

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Inhalt test 9/2011

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Ab September heißt es Abschied nehmen von der 60-Watt-Glühbirne. Sie wird wegen ihres Stromhungers aus den Verkaufsregalen verbannt. Kein Grund zur Trauer oder gar zu Hamsterkäufen von 60-Watt-Glühbirnen, sagt die Stiftung Warentest. Ihre Untersuchungen zeigen, dass es viele bessere Alternativen gibt. Die Tester ließen LED-, Halogen- und Kompaktleuchtstofflampen in einem Systemvergleich gegeneinander antreten.

Strahlende Testsieger sind die LED-Lampen Osram Prathom Pro Classic A 80 und Philips MyAmbiance. Sie leuchten heller als 60-Watt-Lampen, benötigen aber nur etwa 12 Watt. Die hohe Lichtausbeute senkt kräftig die Stromkosten. Auch die Haltbarkeit und die Umwelteigenschaften sind sehr gut. Wegen der hohen Kaufpreise – zum Teil 40 Euro und mehr – lohnt sich der Einsatz dieser Lampen aber nur dort, wo sie oft und lange eingeschaltet werden.

Als preisgünstige Alternative empfehlen die Tester gute Kompaktleuchtstofflampen, die nur wenige Euro kosten. Beste Noten erzielten hier die Osram-Lampen Duluxstar und Duluxstar Mini Twist. Fast ebenso gut waren Go On! vom Hagebaumarkt und Philips Tornado Turbo. Insgesamt zeigen die Testergebnisse, dass es bei den im Handel angebotenen Lampen große Qualitätsunterschiede gibt. Die Spannweite der Urteile ist relativ groß und reicht von sehr gut bis mangelhaft.

Umwelt- und Gesundheitseigenschaften

Für Verbraucher ist der Kauf einer Lampe heutzutage schwieriger denn je. Die Warentester empfehlen, bei der Auswahl der Eigenschaften unbedingt zu berücksichtigen, wo diese leuchten soll. Je nachdem, ob die Einsatzorte das Treppenhaus, der Garten, die Wohnküche oder das Kinderzimmer sind, können andere Kriterien wichtig sein. Unterschiedlich ist zum Beispiel die Zeit, die die Lampen nach dem Einschalten benötigen, um ihre volle Helligkeit zu erreichen.

Zum Vergleich der Helligkeit verschiedener Lampen lohnt sich ein Blick auf die Verpackung. Dort ist die Angabe in Lumen zu finden. Ein Tipp: 60-Watt-Glühbirnen leuchten etwa mit 600 Lumen. Der Umrechnungsfaktor 10 eignet sich als grober Orientierungswert.

Ein Schwerpunkt des Tests waren die Umwelt- und Gesundheitseigenschaften der Sparlampen – mit vielen erfreulich positiven Urteilen. Im Hinblick auf Ängste vor Quecksilber raten die Tester zur Versachlichung des Themas. LED- und Halogenlampen enthalten dieses Schwermetall ohnehin nicht. In Kompaktleuchtstofflampen stecken lediglich wenige Milligramm. Positiv wurde bewertet, dass die Hersteller immer öfter anstelle von Flüssigquecksilber feste Amalgamverbindungen verwenden.

Im Falle eines Bruchs lassen sich die Reste einfacher entsorgen. Optimal sind Lampen mit einem zusätzlichen Hüllkolben mit Splitterschutz. Sie lassen sich sogar bedenkenlos im Kinderzimmer einsetzen.

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