New York (dpa) - In den USA ist bereits die elfte Bank in diesem Jahr der Finanzmarktkrise zum Opfer gefallen. Die Behörden schlossen die Silver State Bank mit Einlagen von fast zwei Milliarden Dollar und 17 Filialen in Arizona und Nevada.
Der Zusammenbruch des relativ kleinen Kreditinstituts aus Nevada könnte auch Wellen im amerikanischen Präsidentschafts-Wahlkampf schlagen: Ein Sohn des republikanischen Kandidaten John McCain saß bis vor kurzem im Verwaltungsrat der Bank und war unter anderem mit für die Aufsicht über die Finanzen zuständig, wie das "Wall Street Journal" berichtete.
Der 46-jährige Andrew McCain, ein Adoptivsohn aus John McCains erster Ehe, habe seinen Posten bei der Bank am 26. Juli aus "persönlichen Gründen" aufgegeben, schrieb die Zeitung. Es gebe keine Hinweise auf ein Fehlverhalten seinerseits. Ebensowenig gebe es Anzeichen dafür, dass Präsidentschaftskandidat McCain von den Problemen der Bank bescheid gewusst habe, hieß es.
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