Die US-Konzerne Apple und Exxon sind die teuersten Unternehmen der Welt. Doch auch deutsche Konzerne gewinnen an Gewicht. Das geht aus der Rangliste der 100 an den Börsen höchstbewerteten Konzerne weltweit hervor. Die von der Unternehmensberatung Ernst&Young erstellte Liste enthält fünf Unternehmen aus Deutschland, im Vorjahr waren es vier. Wertvollster deutscher Konzern war auf Platz 57 Volkswagen mit einem Börsenwert von knapp 102 Milliarden Dollar (77 Milliarden Euro). Neben VW gehören SAP (Rang 59), Siemens (63), BASF (76) und Bayer (84) zu den Top 100. Diese Konzerne steigerten ihren Börsenwert im Vergleich zum Vorjahr um 38 Prozent. Kein anderes Land habe für 2012 eine so hohe Steigerungsrate vorzuweisen, heißt es in der Untersuchung.
Laut E&Y-Partner Thomas Harms profitieren die deutschen Konzerne von ihrer globalen Aufstellung, der hohen Qualität und Innovationskraft ihrer Produkte sowie einer effizienten Produktion: „Deutschlands Top-Konzerne haben sich in den vergangenen Jahren weltweit großen Respekt erarbeitet, während viele andere Länder der Eurozone ins Hintertreffen geraten.“ Sein Ausblick für das neue Jahr fällt dennoch zurückhaltend aus. Die ausbleibenden Wachstumsimpulse aus Europa machten den deutschen Unternehmen zu schaffen. „Aber gerade die stark international aufgestellten Konzerne werden von der zunehmenden wirtschaftlichen Dynamik in China und den USA profitieren können.“
Das wertvollste Unternehmen der Welt war zum Jahresende Apple. Der Computerhersteller überholte den amerikanischen Energiekonzern Exxon Mobil und ist derzeit knapp 485 Milliarden Dollar wert, 108 Milliarden Dollar mehr als vor einem Jahr. Der dritte Platz ging an den chinesischen Ölkonzern Petrochina. (dapd)
Die Enttarnung geheimer Geschäfte in Steueroasen beschäftigt Politik und Wirtschaft. Berichte und Hintergründe finden Sie in der Offshore Leaks-Themensammlung.
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22% | Ja, finde ich gut. Die Unternehmen ernennen von sich aus keine Frauen. |
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67% | Nein, ich bin dagegen. Die Qualifikation ist wichtiger als das Geschlecht. |
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11% | Ist egal, für die Wirtschaft ist das nicht entscheidend. |

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