Reis-Händler in Bangalore.
Foto: AFP
Reis-Händler in Bangalore.
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Spekulationen mit Nahrung verstärken den Hunger, kritisieren Verbraucherschützer von Foodwatch. Sie erheben bittere Vorwürfe gegen Banken und Anleger und fordern ein Verbot von Rohstoff-Fonds. Auf ihrer Website bieten sie die Möglichkeit, böse Briefe an Josef Ackermann zu schreiben.
Es sind brutale Zahlen, die Foodwatch in dem gerade vorgestellten Report "Die Hungermacher" auflistet: Weil die Essenspreise 2010 um ein Drittel gestiegen sind, leben jetzt 40 Millionen Menschen mehr in absoluter Armut. Schuld sei die zunehmende Spekulation mit Rohstoffen auf den Finanzmärkten, die treibe die Preise in die Höhe. "Investmentbanken wie die Deutsche Bank und Goldman Sachs ... machen sich dadurch mitschuldig an Hungersnöten in den ärmsten Ländern der Welt", heißt es auf der Foodwatch-Seite. Ebenfalls verantwortlich seien Pensionsfonds und Stiftungen, die in Rohstoffe investieren.
Hintergrund der Kritik von Foodwatch sind Recherchen des Wissenschaftsjournalisten und Buchautors Harald Schumann. Für seinen 88-seitigen Bericht über den Zusammenhang zwischen Spekulationen und Nahrungsmittelpreisen hatte er ein halbes Jahr lang recherchiert. Eine seiner Thesen: Nicht die Spekulation generell ist das Problem; die ist im Grunde sogar gut, weil sie den Produzenten und Verarbeitern Preissicherheit garantiert.
Spekulationen mit Agrar-Rohstoffen ist lauf Foodwatch mitverantwortlich für die Hungersnöte in der Dritten Welt.
Foto: dpa
Spekulationen mit Agrar-Rohstoffen ist lauf Foodwatch mitverantwortlich für die Hungersnöte in der Dritten Welt.
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Ein Beispiel: Eine Brotfabrik kann nur dann sicher kalkulieren, wenn sie weiß, zu welchem Preis sie den Weizen in einem halben Jahr kaufen kann. Der Autor Harald Schumann, Journalist und Finanzexperte, sieht das Problem vielmehr in der "exzessiven" Weise des Börsenhandels. "Die Anleger investieren...in Futures [Termingeschäfte], weil sie diese ...als rentable Kapitalanlage betrachten", das sei der Kern des Problems. Deshalb sei der Anteil des rein spekulativen Handels auf etwa 80 Prozent angewachsen.
Die dreistesten Mogel-Lebensmittel
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Die dreistesten Mogel-Lebensmittel
Glaubt man dem Hersteller Nestlé, bieten Fitness Fruits eine "leichte" und "ausgewogene" Ernährung, die zur "Wunschfigur" verhilft. Tatsächlich bestehen die Frühstücksflocken zu einem Drittel aus Zucker und machen auf Dauer eher dick als fit.
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Capri-Sonne wird als "sportliches Getränk" mit "gesunden Früchten" verkauft. Eine gute Wahl für Kinder, sollte man meinen. Tatsächlich liegt der Fruchtgehalt bei gerade mal 12 Prozent, der Rest sind Wasser, Aromastoffe - und ganz unsportlich viel Zucker.
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Laut Danone ist Actimel ein besonderer Joghurt-Drink, der das Immun-System "aktiviert" und "wetterfest" macht. Tatsächlich "aktiviert" Actimel das Immunsystem nicht mehr als herkömmliche Naturjoghurts, ist aber viermal so teuer und enthält doppelt so viel Zucker. Wissenschaftliche Belege für den Schutz vor Erkältungen gibt es nicht.
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Der Gelbe Zitrone Physalis von Pfanner präsentiert sich als perfekter Wellness-Drink: mit leuchtenden Physalis auf der Packung und dem hochwertigen gelben Tee im Namen. In Wirklichkeit enthält der Drink so wenig von der köstlichen Frucht, dass sie noch nicht einmal als Inhaltsstoff deklariert werden muss, und der gelbe Tee macht gerade mal 15 Prozent der Flüssigkeit aus. Der Rest sind viele Aromastoff und insgesamt 44 Stücke Würfelzucker auf zwei Liter.
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"Enthält Schokolade mit 75 Prozent Kakao" verspricht Dr. Oetker auf seinem Schoko-Pudding Pur Crema Choc. Das ist nicht gelogen. Nur leider enthält das Dessert insgesamt nur 2,5 Prozent Schokolade - was einem Kakaoanteil von ganzen 1,875 Prozent.
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Das Bertolli Pesto Verde von Unilever nach "original italienischer Rezeptur" enthält angeblich nur "beste Zutaten" wie "feinstes Bertolli Olivenöl" und Pinienkerne. Tatsächlich ist nur ein Fingerhut Olivenöl drin und kaukm Pinienkerne. Stattdessen werden vor allem Billigzutaten wie "pflanzliches Öl", Cashewnüsse und Aromastoffe eingesetzt.
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Lecker sieht er aus, der Philadelphia alla Pesto verde & Tomate, mit den frischen Zutaten auf der Verpackung und dem Versprechen von "sonnengereiften Tomaten". Die sind tatsächlich drin - genau 0,4 Prozent der Frischkäsezubereitung machen sie aus. Statt Pesto enthält das Produkt aus dem Hause Kraft eine Basilikum-Schmelzkäse-Mischung - und jede Menge Zusatzstoffe.
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"Schmeckt leicht, belastet nicht" bewirbt Ferroro seine Milchschnitte - und drückt die "ideale" Zwischenmahlzeit gerne werbewirksam prominenten Sportlern in die Hand. In Wahrheit besteht das Schnittchen zu 60 Prozent aus Fett und Zucker - und haut damit mehr rein als manche Schoko-Sahnetorte.
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Rama Cremefine will mit 11 Prozent weniger Fett als herkömmliche Schlagsahne ein Produkt für die "leichte Küche" sein. Dabei enthält das künstliche Lebensmittel viele gesättigte Fettsäuren - "schlechtes Fett" wie Rama selbst es nennt. Und kostet dabei noch doppelt so viel wie normale Schlagsahne.
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Wasabi Erdnüsse von The Lorenz Bahlsen Snack-World. Was fehlt: Wasabi (japanischer Meerrettich). Als Ersatz werden minderwertige Zutaten für den Geschmack verwendet - etwa Spirulina-Konzentrat (Algenkonzentrat), Aroma, Geschmacksverstärker und Farbstoff.
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Bei den Mini Keks Bolden "Schoko" (Hersteller: Biscuits Delacre) vermissen wir die Schokoladenfüllung im Keks. Stattdessen müssen wir billigen Ersatz essen - Kakaocremefüllung mit Schokoladenimitat, unter anderem aus fettarmem Kakaopulver (3,7%), Zucker und gehärtetem Pflanzenfett hergestellt (Verpackung von 2009).
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Beim Combi Weiß in Salzlake, 50 Prozent Fett, (Hersteller: Efe Firat Feinkost) fehlt echter Schafskäse aus Schafsmilch. Stattdessen findet sich in der Dose billiger Ersatz durch Analogkäse, der wie Schafskäse aussieht. Er enthält billiges Pflanzenfett statt Milchfett und Magermilch aus Kuhmilch statt Schafsmilch. Restaurants und Imbissbuden verwenden dieses Käseimitat gerne - und verkaufen es als Schafskäse.
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Bei der Surimi-Garnele (loser Verkauf) handelt es sich um gepresstes Fischeiweiß in Garnelenform. Es gibt täuschend echte Garnelenimitate, in denen Fischeiweiß steckt, das nicht anders verwertbar ist. Zudem Geschmacksverstärker, Aromen, Farbstoffe und Hühnereiweiß. Guten Appetit!
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Hier zum Vergleich eine echte Garnele. Das Imitat wird immer wieder in Imbissen als "Surimi Garnele, gefangen" bezeichnet, was den Eindruck erwecken soll, es handele sich um echte Garnelen.
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Der Meeresfrüchte Cocktail mit Krebsfleischimitat (Einkauf bei Kaufhof). Für 40 Euro das Kilo erwarten wir 100 Prozent Meeresfrüchte wie Muscheln, Garnelen oder Tintenfische. Stattdessen wird das Produkt mit billigem Surimi (Krebsfleischimitat aus Fischmuskeleiweiß) gestreckt.
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Beim Du darfst Putensalat mit Joghurtdressing (Hersteller: Unilever Deutschland) bekommen wir nicht etwa 100 Prozent Putenfleisch. Stattdessen serviert uns der Hersteller zusammengefügte Fleischreste. Zum gewachsenem Putenfleisch kommen Form-Putenfleisch und das noch billigere Form-Hähnchenfleisch.
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Im Fol Epi Nuss von Fromageries Rambol gibt es statt 100 Prozent Käse billigen Schmelzkäse. Die sogenannte Schmelzkäsezubereitung besteht nur zu 65 Prozent aus Käse, ist mit Zusatzstoffen wie Schmelzsalzen (E452, E339: Phosphate) und Aromen versetzt - was bei Käse nicht erlaubt ist. Die Scheiben aus Schmelzkäse sind leicht mit echtem Schnittkäse verwechselbar.
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Im Mucci Vanilleeis (Aldi Nord) muss der Verbraucher echte Vanille und 100 Prozent Milchfett vermissen. Stattdessen billiger Ersatz durch überwiegend synthetisches Vanillin und Kokosfett, wie die Stiftung Warentest ermittelt hat.
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Die Hähnchenschnitten Wiener Art von Vossko-Tiefkühlkost enthalten keine Hähnchenschnitzel aus einem Stück gewachsenem Fleisch. Stattdessen wird billiger Ersatz durch Verschnitt von kleinen Stücken aus Hähnchen- und Putenfleisch verkauft.
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Wer bei den Bio-Vollkorn-Toastbrötchen (Hersteller: Proback, Aldi Nord) denkt, hier handelt es sich um Vollkorntoast-Brötchen aus Vollkornmehl, irrt. Statt 90 Prozent Vollkornmehl im Mehlanteil wie in den Leitsätzen für Brot und Kleingebäck verlangt sind im Produkt nur 60 Prozent enthalten. Gestreckt wird mit Weizenmehl, gefärbt mit Gerstenmalzsirup.
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Was liegt auf Ihrem Teller - Original oder Fälschung? Das ist, wie hier bei Garnelen, nicht immer leicht zu erkennen. Lebensmittelkonzerne nutzen das aus. Sehen Sie die größten Mogel-Lebensmittel - zusammengestellt von der Verbraucherzentrale Hamburg und von Foodwatch.
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Kraus
Fotostrecken Wirtschaft
Fotostrecken Wirtschaft
Stuttgart 21
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Schuldenkrise
Schuldenkrise
Verbrauch ändert sich kaum, doch der Preis schwankt
Die Folgen dieses Anstiegs zeigt ein Schaubild, das die Getreidepreise im Verhältnis zum Verbrauch zeigt: Während der Verbrauch in den letzten Jahren etwa gleich blieb, schwankte der Preis um über 50 Prozent - offenbar hat er sich in den vergangenen fünf Jahren längst von der Nachfrage abgekoppelt.
Um den Trend zu stoppen, fordert Foodwatch:
- Die absolute Zahl der Termingeschäfte muss begrenzt werden, um den spekulativen Handel mit Rohstoff-Futures einzudämmen. In den USA wurden solche Limits bereits vom Kongress beauftragt, in der EU steht die Entscheidung darüber noch aus.
- Institutionelle Anleger wie Versicherungen müssen vom Rohstoffhandel ausgeschlossen werden, um Kapitalquellen trockenzulegen.
- Publikumsfonds und Zertifikate für Rohstoffe sollen verboten werden.
- Um ihrer Verantwortung gerecht zu werden, könnten Banken in einem ersten Schritt auf Spekulationen mit Rohstoffen wie Soja und Mais verzichten.
Goldener Windbeutel
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„Schmeckt leicht. Belastet nicht. Ideal für zwischendurch“, behauptet Hersteller Ferrero – und unterstreicht die Botschaft mit allerlei
Spitzensportlern in den Werbekampagnen ...
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... die Wahrheit jedoch ist deutlich schwerer: Die Milchschnitte besteht zu fast 60 Prozent aus
Fett und Zucker, das ist sogar mehr als in einem Stück Schoko-Sahnetorte.
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118.000 Personen haben sich an der Abstimmung im Internet beteiligt.
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Direkt nach der Milchschnitte landete Activia von Danone auf Platz zwei. Nimm2 landete auf Platz drei. Ferdi Fuchs Mini-Würstchen auf Platz vier. Das Schlemmertöpfchen Feine Gürkchen auf Platz fünf.
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Der Nimm2-Hersteller Storck suggeriert, dass seine Bonbons gesünder sind als andere Süßigkeiten…
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... doch der zugesetzte künstliche Vitamincocktail kann nichts daran ändern: Nimm2 ist nicht
gesünder als andere Bonbons, es bleibt ganz einfach eine Süßigkeit.
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Hersteller Kühne betont in der Werbung für das Schlemmertöpfchen Feine Gürkchen: die „besten natürlichen Zutaten“, die „erlesenen Kräuter“ und eine Tradition „seit
1722“. Echte Handwerkskunst also? Von wegen…
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... denn drin stecken Farbstoff und Aromen – modernste Lebensmitteltechnologie also.
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Mit einem Comic-Fuchs lockt Stockmeyer die Kinder, die Eltern ködert
der Hersteller der „Ferdi Fuchs“-Mini-Würstchen mit dem Hinweis auf einen „täglichen Beitrag
für die gesunde Ernährung“ ...
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... doch der Salzgehalt ist alles andere als auf die Ernährungsbedürfnisse von Kindern
abgestimmt. 2 Gramm Salz pro 100 Gramm – bei der Ampelkennzeichnung würde das mit
einem roten Warnsignal gekennzeichnet. Ehrlicher wäre es, von einem „täglichen Beitrag zum
späteren Bluthochdruck“ zu sprechen.
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Activia von Danone suggeriert in seiner Werbung, sein probiotischer Joghurt
sei so etwas wie ein Wundermittel für die perfekte Verdauung ...
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... doch die Ergebnisse der von Danone viel zitierten Studien sind dünn. Activia ist zwar teuer,
mal eben die Verdauung regulieren kann es aber nicht.
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Bei der ersten Wahl zum Goldenen Windbeutel 2009 hatte der Konzern Danone für seinen
Trinkjoghurt Actimel gewonnen, weil der – anders als in der Werbung suggeriert –
nicht vor Erkältungen schützen kann…
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... als foodwatch-Aktivisten den Preis vor der Firmenzentrale in Haar bei München überreichen
wollten, war Danone jedoch nicht zu sprechen.
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2010 kürten die Verbraucher den überzuckerten Monte Drink der Molkerei Zott zur dreistesten
Werbelüge des Jahres. Mehr als 80.000 hatten sich bei der Online-Wahl beteiligt…
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... doch auch Zott verweigerte die Annahme des „Goldenen Windbeutel“ und stand foodwatch-
Aktivisten am Firmensitz im bayerischen Mertingen nicht für ein Gespräch zur Verfügung.
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Die Auszeichnung "Goldener Windbeutel" für die dreisteste Werbelüge ging in diesem Jahr an die Milchschnitte.
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Fotostrecken Wirtschaft
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Stuttgart 21
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Schuldenkrise
Schuldenkrise
Deutsche Bank weist die Vorwürfe zurück
Die Deutsche Bank und Goldman Sachs rief die Organisation zum Verzicht auf Spekulationen im Zusammenhang mit Nahrungsmitteln auf. Zentrale Zielfigur des Protestes von Foodwatch wurde der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Josef Ackermann. In einem Ackermann gerichteten Brief heißt es: "Die Investmentbanken und damit auch Sie persönlich tragen Mitschuld daran, dass Menschen in den ärmsten Ländern der Welt Hunger leiden und an Hunger sterben." Daneben ein Link, über den die Leser Ackermann selbst einen bösen Brief schreiben können.
Die Deutsche Bank wies die Vorwürfe zurück. Preissteigerungen und Schwankungen bei Agrarrohstoffen seien vorrangig auf Wetterereignisse, die steigende Nachfrage aus den Schwellenländern, das veränderte Ernährungsverhalten sowie den wachsenden Bedarf an Biodiesel und Wechselkursschwankungen zurückzuführen. (mit dapd)
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