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20. September 2012

Forbes-Liste der Superreichen: Mehr Geld für Reiche in den USA

Club der reichen Amerikaner. Foto: Reuters

Nicht nur in Deutschland, auch in den USA haben die Top-Verdiener mehr US-Dollar in der Tasche. Das zeigt die neue Forbes-Liste der Superreichen in den Staaten. Einen Absturz muss aber ein viel gefeierter Internet-Pionier hinlegen.

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In den USA wächst der Reichtum der Topverdiener weiter an. Auf insgesamt 1,7 Billionen Dollar ist das Vermögen der reichsten 400 Amerikaner angestiegen, das sind 200 Milliarden Dollar mehr als noch 2011. Nordamerika ist ohnehin die reichste Region der Welt. Allerdings holen aufstrebende Länder in Asien oder Lateinamerika langsam auf, heißt es im jüngsten Global Wealth Report.

Reichtum auf der Welt
Reichtum auf der Welt

Wie das US-Magazin „Forbes“ berichtet, liegt an der Spitze der Reichen Microsoft-Gründer Bill Gates. Er verfügt über 66 Milliarden Dollar (50,5 Milliarden Euro) und führt zum 19. Mal die Liste an. Im Vergleich zum Vorjahr sei sein Vermögen um sieben Milliarden Dollar gewachsen. Auf Gates folgen der Investment-Guru Warren Buffett mit 46 Milliarden Dollar und Oracle-Gründer Larry Ellison mit 41 Milliarden Dollar.

Böse erwischt hat es Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Durch den Börsen-Flop seines sozialen Netzwerks hat er mehr als 8 Milliarden Dollar verloren. In der Forbes-Rangliste sackte der 28-Jährige im Vergleich zum Vorjahr von Rang 14 auf Rang 36 ab. Er verfügt aber immer noch über 9,4 Milliarden Dollar (7,2 Mrd. Euro). Zuckerberg ist einer der wenigen unter den Topplatzierten, deren Vermögen schrumpfte. Die meisten US-Milliardäre konnten trotz schwieriger Wirtschaftslage ihre eigenen Geldsäckel weiter füllen.

Nach dem Börsengang von Facebook war die Aktie abgestürzt aus Sorge, dass das einträgliche Werbegeschäft sich schlechter entwickelt als gedacht. Vom Ausgabekurs von 38 Dollar blieben bis heute noch gut 23 Dollar übrig. Zwischenzeitlich war das Papier sogar unter 18 Dollar gefallen.

Zuckerberg ist der größte Facebook-Anteilseigner mit rund einer halben Milliarde Aktien. Im vergangenen Jahr, als sein Unternehmen noch der Liebling der Investoren war, war er auch der größte Gewinner in der Liste der reichsten Amerikaner. Er hatte damals sogar die Google-Gründer Larry Page und Sergej Brin überholt. Nun ist die alte Reihenfolge wieder hergestellt.

Die Google-Gründer sind nach den „Forbes“-Berechnungen jeweils 20,3 Milliarden Dollar schwer. (dpa/afp/dapd/jam/erb)

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