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23. Februar 2009

Fotostrecke: Automarken - auf der Strecke geblieben

 Von Michael Neudecker, Jörg Hunke und Hannes Vollmuth
Ein zweitüriger Studebaker aus dem Jahr 1946.  Foto: Getty

Kennen Sie noch den Ro80, das Goggomobil oder den Prinzen? Modelle und Traditionsmarken in der Krise - das gibt es immer wieder in der Autobranche. Sechs Beispiele, wie Unternehmen scheitern.

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Simca

Wann wurde die Marke gegründet? 1935 durch den Italiener Henri T. Pigozzi in Nanterre. Dank seiner Verbindungen zu Fiat konnte er die Montage und Lizenzherstellung von Turiner Modellen aufnehmen. Der Simca 5 war zum Beispiel ein Fiat 500 - nur gebaut in Frankreich.

Was lief gut? Dass der Name Simca noch heute Autoliebhabern ein Begriff ist, liegt hauptsächlich am Modell 1100, das 1967 auf den Markt kam. Die Kombination aus Frontantrieb mit Quermotor und Kompaktkarosserie mit Heckklappe entwickelte sich zu Europas meistgebautem Autokonzept. Allein in Deutschland verkaufte sich das Modell Simca 1100 von 1967 bis 1982 mehr 200.000 Mal.

Woran ist Simca gescheitert? Chrysler kaufte Anteile und wollte über die französische Marke den Einstieg in den europäischen Markt schaffen. Als der amerikanische Autobauer 1970 fast 100 Prozent der Anteile besaß, wurde Simca in Chrysler France umbenannt, alle Modelle trugen den Namen des amerikanischen Autobauers. Im August 1978 verkaufte Chrysler seine europäischen Werke an Peugeot.

Lesen Sie auf den nächsten Seiten: Das Scheitern von Borgward, Glas, NSU, Studebaker und VEB Sachsenring.

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