"Die Branche verdient glänzend und die zuletzt hohen Inflationsraten motivieren offensichtlich, zentrale ökonomische Einsichten zu ignorieren. Zwar sind dies noch keine Abschlüsse, und die Diskussion an der Basis läuft heiß, aber die höchsten Forderungen seit 16 Jahren, noch höher als im guten Konjunkturjahr 2007, kommen zur absoluten Unzeit.
Die Metaller können so diesmal eine unheilvolle Vorreiterfunktion für andere Branchen haben.
Die Konjunktur hat im zweiten und dritten Quartal eine Auszeit genommen, sollte sich aber bis ins nächste Jahr hinein wieder erholen, wenn sie nicht durch Fehlverhalten abgewürgt wird.
Die Inflation bildet sich wieder zurück und war nicht binnenwirtschaftlich begründet.
Nachtreten der Gewerkschaften führt nur zur Stagflation und zum Verlust von Arbeitsplätzen.
Die Gewerkschaft sollte deshalb in einem "Pakt für Beschäftigung" die gute Branchenlage für einen mehrjährigen Tarifabschluss (am besten für 3 Jahre mit jährlichen Zuwächsen unter 3 Prozent) nutzen, der sich an den längerfristigen Produktivitätsfortschritten und den unvermeidbaren Preissteigerungen orientiert.
Auf einmalige Pauschalzahlungen, die einfache Arbeit unnötig verteuert, sollte verzichtet werden."
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Am 31. Mai diskutiert FR-Redakteur Tobias Schwab mit Fernsehköchin Sarah Wiener und weiteren Gästen das Thema "Wer verdient am Kaffee?"
Die Schuldenkrise hat Europa im Griff: Nachrichten zur Eurokrise, Konjunktur, Eurobonds und Ratingagenturen.