Wissenschaftler der Universität von Arkansas haben belegt, dass Raps in den UDA, der entlang von Landstraßen und Autobahnen wächst, zu 86 Prozent gentechnisch modifiziert ist. Die Saat war vermutlich aus Transportern gefallen.
Die Wissenschaftler hatten stichprobenartig an 5400 Straßenkilometern 406 Rapspflanzen eingesammelt, fast alle waren Gen-Pflanzen. Die Funde stammten von Orten, die weit entfernt von Raps-Anbaugebieten lagen.
Forschungsleiterin Cynthia Sagers Sagers kritisierte den Umgang mit Gen-Pflanzen in den USA. Die Auflagen reichten nicht aus, die Verbreitung zu verhindern. Der entdeckte Raps ist resistent gegen die Herbizide Roundup und Liberty, zwei Pflanzen haben sogar beide Herbizidresistenzgene.
Die Experten befürchten, dass vor allem die unkontrollierte Verbreitung von Gen-Raps mit doppelter Herbizidresistenz ein Problem werden könnte. Der Gen-Raps könne etwa auf Getreideäckern ein widerspenstiges Unkraut werden, da er mit zwei der weit verbreiteten Herbizide nicht mehr bekämpft werden könnte.
Nachrichten aus der Wirtschaft, Börsen-Trends, Kurse und Finanz-Themen.
Am 31. Mai diskutiert FR-Redakteur Tobias Schwab mit Fernsehköchin Sarah Wiener und weiteren Gästen das Thema "Wer verdient am Kaffee?"
Die Schuldenkrise hat Europa im Griff: Nachrichten zur Eurokrise, Konjunktur, Eurobonds und Ratingagenturen.