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17. Oktober 2012

Handy-Hersteller Nokia selbstbewusst: Nokia auf dem Weg „zur Weltspitze“

Nokia Lumia 920: „Das innovativste Smartphone“.Foto: REUTERS

Der Smartphone-Hersteller Nokia glaubt selbstbewusst an ein Comeback. Die Finnen wollen Apple und Samsung von der Spitze verdrängen und zum größten Handyverkäufer der Welt werden. Dabei räumt Nokia ein Image-Problem ein.

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Der Smartphone-Hersteller Nokia glaubt selbstbewusst an ein Comeback. Die Finnen wollen Apple und Samsung von der Spitze verdrängen und zum größten Handyverkäufer der Welt werden. Dabei räumt Nokia ein Image-Problem ein.

Nokia-Vorstand Michael Halbherr sieht den finnischen Mobilfunkkonzern wieder auf einem positiven Weg. „Nokia ist in vielen Bereichen sehr gut aufgestellt. Und um bei Smartphones wieder an die Weltspitze zu kommen, brauchen wir gute Produkte. Und die haben wir jetzt“, sagte Halbherr dem „Tagesspiegel“ (Mittwochausgabe) mit Blick auf das neue Spitzenmodell, das im November auf den deutschen Markt kommt. „Das Lumia 920 wird heute als das innovativste Smartphone angesehen, auch nach dem Launch des iPhone 5“, sagte der Nokia-Manager.

Nokia mit Image-Problem

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Der Nokia-Vorstand räumte jedoch ein, dass sein Unternehmen in Deutschland ein Imageproblem habe. Der einstige Weltmarktführer hat in den vergangenen Jahren massiv Marktanteile an Wettbewerber wie Apple und Samsung verloren und zu lange an seinem veralteten Smartphone-Betriebssystem Symbian festgehalten. Nokia legt an diesem Donnerstag die aktuellen Quartalszahlen vor, in denen sich eine mögliche Trendwende durch die kommenden Smartphones mit dem Microsoft-System Windows Phone 8 noch nicht widerspieglen kann.

Halbherr verantwortet im Nokia-Vorstand den Bereich Location and Commerce, der Karten, Navigation und ortsbasierte Dienste an den Standorten Berlin, Chicago und Boston entwickelt. „Wir sind ein Teil von Nokia, ein extrem wichtiger Teil“, sagte der Schweizer. „Wer weiß, vielleicht sind wir einmal mehr wert als andere Geschäftseinheiten von Nokia. Firmen müssen sich wandeln.“ Nokia wolle Weltmarktführer bei ortsbezogenen Diensten sein. Dafür müsse man überall sein, aber „eben nicht nur auf Nokia-Geräten“.
Die folgenden Angaben sind nicht zur Veröffentlichung bestimmt.

Eine Milliarde Smartphones weltweit

Nokias Ehrgeiz hat auch einen ganz ökonomischen Grund. Weltweit sind laut Marktforschern mehr als eine Milliarde Computer-Handys im Einsatz. Und die zweite Milliarde werde in nur drei Jahren folgen, prognostizierten Experten der Firma Strategy Analytics am Mittwoch. Bis zur ersten Milliarden-Marke habe es noch 16 Jahre gedauert - als Ausgangspunkt mit dem „ersten modernen Smartphone“ sehen die Marktforscher das klappbare Gerät Nokia Communicator von 1996.

Das Wachstum beschleunigte sich vor allem zuletzt mit Apples iPhone und dem Google-Betriebssystem Android. Vor einem Jahr waren laut Strategy Analytics erst gut 700 Millionen Smartphones in Betrieb.

Bisher hat rein rechnerisch gesehen etwa jeder siebte Mensch auf der Welt ein Computer-Telefon, während insgesamt rund sechs Milliarden Handys im Einsatz sein dürften. Es gebe einen riesigen Freiraum für zukünftiges Wachstum, vor allem in Regionen wie China, Indien und Afrika, betonte Strategy Analytics daher. „Die Verbreitung von Smartphones ist immer noch relativ gering.“

Derzeit ist in entwickelten Märkten bereits mehr als jedes zweite verkaufte Handy ein Smartphone, weltweit liegt ihr Anteil am aktuellen Absatz bei gut einem Drittel. Android-Geräte machen dabei mehr als die Hälfte der Verkäufe aus, Google zufolge werden jeden Tag rund 1,2 Millionen davon aktiviert. (dpa)

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