Die Hinweise auf ein Mini-iPad verdichten sich: Apple lud am Dienstag für den 23. Oktober zu einer Sonderpräsentation ein. Branchenexperten gehen davon aus, dass der US-Technologieriese bei der Veranstaltung im kalifornischen San Jose eine kleinere Variante seines erfolgreichen Tablet-Computers vorstellen und damit seinen Rivalen Amazon und Google zuvorkommen will.
Angeblich soll es bis zu 24 verschiedene Varianten des Tablets geben, jeweils in Schwarz und Weiß. Die kleinste käme mit acht GB. Zudem gibt es Gerüchte, dass weitere Produkte vorgestellt werden könnten. Dazu gehört eine neue Version des Laptops MacBook Pro mit einem 13 Zoll großen Retina-Bildschirm sowie verbesserte Desktop-Rechner Mac mini und Mac Pro.
Apple, Microsoft, SAP, Deutsche Telekom, RIM, Nokia, HTC - Nachrichten aus der IT-Branche. Das Thema.
Seit Monaten halten sich Spekulationen, dass Apple eine abgespeckte und preiswertere Version seines iPad plant, um seinen Konkurrenten das Wasser auf dem boomenden Tablet-Markt abzugraben. Apple nannte auf seinem Einladungsschreiben keine Details. Mit dem Satz „Wir haben noch ein wenig mehr, das wir Ihnen zeigen wollen“ signalisierte der Konzern aber, dass es sich um ein kleines Gerät handeln dürfte. Erst im September hatte Apple bei einer ähnlich angekündigten Präsentation sein iPhone 5 vorgestellt.
Die Apple-Aktie legte nach der Ankündigung zu und notierte 2,3 Prozent höher.
Surface von Microsoft
Das Surface hat ein 10,6 Zoll großes Display und läuft natürlich mit Microsoft-Betriebssystems Windows 8. In den USA kostet eine 32 Gigabyte-Variante 499 Dollar, für 599 Dollar gibt es das Surface-Tablet samt Tastatur „Touch Cover“, die auch als Schutzhülle fungiert für weitere 100 Dollar wird der Speicher auf 64 Gigabyte aufgestockt.
Foto: dpaDerweil wird bekannt, dass Apples Sprachprogramm Siri einen neuen Chefmanager bekommt. Dafür wurde vom Online-Händler Amazon der Suchmaschinen-Experte und Computerwissenschaftler William Stasior abgeworben. Das bestätigte eine Apple-Sprecherin der Finanznachrichtenagentur Bloomberg bestätigte.
Stasior führte bei Amazon zuletzt den Bereich A9, der für Suchdienste des weltgrößten Online-Einzelhändlers und Werbung in ihrem Umfeld zuständig ist. Vor einem Jahrzehnt hatte er bereits bei der Suchmaschine AltaVista gearbeitet. Mit der Berufung Stasiors könnte Apple neben der Verbesserung von Siri auch die Entwicklung eigener Suchdienste vorantreiben.
Siri wurde im vergangenen Jahr gestartet und ist eine tragende Säule von Apples Zukunftskonzept. Der Dienst ist als ein „persönlicher Assistent“ gedacht, der auf gesprochene Befehle hin zum Beispiel den Wecker stellt oder Auskunft über das Wetter gibt. Dafür braucht Apple auch Suchmaschinen-Kompetenz im Hintergrund. Siri spielt eine zentrale Rolle in der Werbung für mobile Apple-Geräte, zugleich beschwerte sich so mancher Nutzer über Verständnisprobleme.
Apple holte sich die Grund-Technologie dahinter mit dem Kauf der Firma Siri 2008. Ein neuer Chef für das Projekt wurde dringend gebraucht: Vor kurzem verließ Siri-Mitgründer Adam Cheyer Apple, der einstige Chef Dag Kittlaus ging schon vor einem Jahr. (rtr/jam/dpa)
Die Enttarnung geheimer Geschäfte in Steueroasen beschäftigt Politik und Wirtschaft. Berichte und Hintergründe finden Sie in der Offshore Leaks-Themensammlung.
|
|
22% | Ja, finde ich gut. Die Unternehmen ernennen von sich aus keine Frauen. |
|
|
67% | Nein, ich bin dagegen. Die Qualifikation ist wichtiger als das Geschlecht. |
|
|
11% | Ist egal, für die Wirtschaft ist das nicht entscheidend. |

Die Geschichte der griechischen Krise wird sehr einseitig beschrieben. Europa ist gut, Athen ist böse. Europa muss sein Sorgenkind erziehen - oder es aus dem Euro werfen. Es geht um „Lügen“, „Sorgen“ und der teuren „Rettung“. Dahinter verbergen sich knallharte Interessen. Mehr...
Die Schuldenkrise hat Europa im Griff: Nachrichten zur Eurokrise, Konjunktur, Eurobonds und Ratingagenturen.

Die Zukunft der Frankfurter Rundschau ist gesichert. Die Eigentümer betonen, es gibt keinen Einfluss auf das gewachsene politische Profil. Chefredakteur Festerling blickt nach vorne: "Wir haben einiges vor."