Die Pläne zur Entwicklung der Computer-Uhr sind laut einem Bericht des Wall Street-Journal bereits sehr konkret. So soll Apple sich bereits mit seinem Zulieferer Foxconn beraten haben. Die neue Computer-Uhr soll offenbar eine Art abgespeckte iPhone-Variante fürs Handgelenk werden. Branchenkennern zufolge experimentiert Apple bereits mit verschiedenen Design-Varianten.
Offenbar muss man sich die neue "iWatch" als ein Mini-iPhone vorstellen, das sich um das Handgelenk biegen lässt. Die New York Times berichtet jedenfalls, die Oberfläche von Apples nächstem großen Ding werde aus einem gebogenen Spezialglas bestehen. Das Glas könnte die US-Firma Corning liefern. Das Unternehmen liefert der Zeit unter anderem die Gläser für die iPhone-Touchscreens. Corning hat laut Technologie-Chef Pete Bocko nun ein biegsames Spezialglas entwickelt. Es sei möglich, das Material mit dem Namen Willow Glass auch um ein Handgelenk zu biegen, sagte Cornings Technologie-Chef Pete Bocko der New York Times. Wie auch iPhone und iPad soll die Apple-Uhr mit dem Betriebssystem iOS laufen und könnte etwa für mobiles Bezahlen eingesetzt werden. Nähere Details wurden nicht genannt.
Das Logo (1/2)
Wer an Apple denkt, sieht den Apfel vor sich. Die regenbogenfarbene Apfelsilhouette mit Biss wurde von Designer Rob Janoff entwickelt. Sie dient seit 1976 als offizielles Logo, wurde 1998 lediglich durch eine einfarbige Variante ersetzt. Es ist jedoch nicht das erste Logo der Firma…
Foto: AppleGewöhnlich sind die Quellen des Wall Street Journals und der New York Times sehr verlässlich. Allerdings ist Apple auch dafür bekannt, viele Prototypen und Design-Studien zu testen, die nicht auf den Markt kommen. So enthüllte zum Beispiel der Patentstreit mit Samsung, dass es viele verschiedene iPhone-Studien gegeben hatte. Deshalb müssen auch korrekte Informationen über Tests nicht unbedingt bedeuten, dass ein solches Gerät tatsächlich erscheint. Das kleinere iPad, über das viel spekuliert wurde, ist inzwischen zur Realität geworden. Gerüchte über einen Apple-Fernseher oder ein günstigeres iPhone-Modell haben sich aber bisher nicht bestätigt.
Nachdem Smartphones die Computer-Nutzung unterwegs etabliert haben, gilt als nächster Schritt die Auslagerung einzelner Funktionen an noch kleinere Geräte. Unter anderem gibt es immer mehr Fitness-Utensilien, die in Verbindung mit dem Smartphone zurückgelegte Entfernungen, verbrauchte Kalorien oder Schlafzeiten messen.
Andere Anbieter verkaufen bereits Uhren, die sich mit dem Smartphone verbinden können. So hat Sony eine „Smartwatch“ im Angebot, die auf Anrufe oder Nachrichten aufmerksam machen kann. Eine ähnliche Idee steckt auch hinter der italienischen „i'm Watch“. Weitere Geräte wie das US-Projekt „Pebble“ sind auf dem Weg. Google will einen noch radikaleren Weg mit der Computerbrille Google Glass einschlagen, die Informationen direkt vor das Auge des Nutzers einblendet. Mitgründer Sergey Brin ist als Verfechter des Projekts bekannt. (dpa/rtr)
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