So viel Nachlass gab’s noch nie. Wegen der Absatzflaute in Europa versuchen Deutschlands Autohändler die Kunden verstärkt mit Rabatten zu ködern. Selbst Premiumhersteller wie BMW locken mit Prämien.
Insgesamt 435 Sonderaktionen zählten Analysten der Universität Duisburg-Essen allein im September – so viele wie noch nie zuvor. Das lasse darauf schließen, dass die Neuwagenverkäufe in den nächsten Monaten weiter sinken werden, sagte Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer. „Die Südländer haben mit ihrer Rezession auch den deutschen Automarkt angesteckt.“
Im Schnitt konnten die Autokäufer knapp 13 Prozent sparen. An der Spitze lagen Honda und Citroën; sie ließen für einzelne Modelle bis zu 30 Prozent nach. Eine neue Qualität komme durch die Marke Hyundai in den Rabattkrieg, sagte Dudenhöffer. Die Koreaner seien „extrem aggressiv im Markt unterwegs“. Damit setze Hyundai vor allem Hersteller wie Ford und Opel unter Druck. Auffällig seien auch Nachlässe bei neuen Modellen. So lasse der hohe Rabatt des VW Golf VII erahnen, dass bei Volkswagen schwierigere Zeiten bevorstünden, sagte Dudenhöffer.
Die Hersteller drücken ihre Autos vor allem über Eigenzulassungen günstiger in den Markt. Dabei werden deutlich mehr Vorführ- und Dienstwagen angemeldet, als notwendig. Diese Autos werden dann als „junge Gebrauchtwagen“ mit hohen Nachlässen verkauft. Im September stieg der Anteil der Eigenzulassungen mit fast 63 000 Autos um drei Punkte auf 27,8 Prozent des gesamten Marktes.
Die Enttarnung geheimer Geschäfte in Steueroasen beschäftigt Politik und Wirtschaft. Berichte und Hintergründe finden Sie in der Offshore Leaks-Themensammlung.
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22% | Ja, finde ich gut. Die Unternehmen ernennen von sich aus keine Frauen. |
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67% | Nein, ich bin dagegen. Die Qualifikation ist wichtiger als das Geschlecht. |
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11% | Ist egal, für die Wirtschaft ist das nicht entscheidend. |

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