Berlin. Die Gewerkschaften ver.di und Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben dem neuen Tarifvertrag für kommunale Kindergärten und Sozialeinrichtungen zugestimmt.
In einer Urabstimmung sprachen sich 84 Prozent der in der GEW organisierten Erzieherinnen, Sozialpädagoginnen und Sozialarbeiter für die Annahme des Tarifabschlusses aus. GEW- Verhandlungsführerin Ilse Schaad sagte: "Das Ergebnis zeigt, dass die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst einen realistischen Blick auf das hart erkämpfte Ergebnis haben."
Zuvor hatte schon die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di das Ergebnis ihrer Urabstimmung bekanntgegeben. Wie die Gewerkschaft in Berlin mitteilte, sprach sich nur eine relativ knappe Mehrheit von 55 Prozent für das nach langem Kampf errungene Ergebnis aus. ver.di- Verhandlungsführer Achim Meerkamp sagte: "Trotz vorhandener Kritik ist die Mehrheit der betroffenen Mitglieder für die Annahme dieses Ergebnisses." Was die Aufwertung der sozialen Berufe angehe, habe man "einen Einstieg geschafft".
Die Tarifrunde für die 220.000 Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsdienste zog sich in einem zähen Ringen über mehrere Monate hin und wurde bundesweit von Großdemonstrationen und wochenlangen Streiks in Kindergärten und Kindertagesstätten begleitet. (dpa)
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