Die Regierungen in Europa stehen vor einer industriepolitischen Mammutaufgabe. Sie müssen dabei helfen, die Autobranche in den nächsten Jahren neu auf die Beine zu stellen. Selbst wenn die Branche in fünf, sechs Jahren zu Absatzzahlen zurückkehrt, die an Werte zur Mitte des vorigen Jahrzehnts anknüpfen: Der Wettbewerb wird dann erheblich härter sein.
Hyundai und Kia werden mit großer Wahrscheinlichkeit zu den ganz wichtigen Anbietern gehören. Und vielleicht mischt auch ein chinesischer Autobauer mit extrem günstigen Offerten auf dem europäischen Markt mit.
Das heißt Opel, Peugeot und Co. müssen den Kunden einiges bieten, wenn sie gegen die neuen Konkurrenten bestehen wollen. Mit moderner Spritspar-Technik, die die Umwelt und gleichzeitig den Geldbeutel schont, können die Unternehmen punkten – natürlich auch in Ländern außerhalb Europas – diese Märkte werden an Bedeutung gewinnen.
Deshalb muss die Politik Wege einer gerechten Innovationsförderung finden. Das erfordert viel Fingerspitzengefühl. Und da gibt es ein Werkzeug, das sich in der Vergangenheit als höchst wirksam und zugleich extrem kostengünstig erwiesen hat. Die CO2-Grenzwerte für den Flottenverbrauch.
Würde die EU sie verschärfen, könnten auch Peugeot oder Opel ihr Know-how bei Spritspar-Techniken ausspielen. Doch die Bundesregierung würde dies gewiss verhindern – aus falscher Rücksicht auf die Premiumhersteller. Sehr dumm.
Die Enttarnung geheimer Geschäfte in Steueroasen beschäftigt Politik und Wirtschaft. Berichte und Hintergründe finden Sie in der Offshore Leaks-Themensammlung.
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22% | Ja, finde ich gut. Die Unternehmen ernennen von sich aus keine Frauen. |
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67% | Nein, ich bin dagegen. Die Qualifikation ist wichtiger als das Geschlecht. |
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11% | Ist egal, für die Wirtschaft ist das nicht entscheidend. |

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