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16. November 2012

Kommentar zur Automarkt-Krise: Berlin würde richtige Hilfe verhindern

 Von Von Frank-Thomas Wenzel
Porsche 911 - der Inbegriff von Luxus auf vier Rädern. Foto: dapd

Die Autobauer brauchen Hilfe von der Politik. Sie könnte helfen, und zwar indem Brüssel die CO2-Grenzwerte verschärfen würde. Doch das würde Berlin verhindern - aus falscher Rücksichtnahme.

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Die Regierungen in Europa stehen vor einer industriepolitischen Mammutaufgabe. Sie müssen dabei helfen, die Autobranche in den nächsten Jahren neu auf die Beine zu stellen. Selbst wenn die Branche in fünf, sechs Jahren zu Absatzzahlen zurückkehrt, die an Werte zur Mitte des vorigen Jahrzehnts anknüpfen: Der Wettbewerb wird dann erheblich härter sein.

Hyundai und Kia werden mit großer Wahrscheinlichkeit zu den ganz wichtigen Anbietern gehören. Und vielleicht mischt auch ein chinesischer Autobauer mit extrem günstigen Offerten auf dem europäischen Markt mit.

Umweltschutz als Innovation

Das heißt Opel, Peugeot und Co. müssen den Kunden einiges bieten, wenn sie gegen die neuen Konkurrenten bestehen wollen. Mit moderner Spritspar-Technik, die die Umwelt und gleichzeitig den Geldbeutel schont, können die Unternehmen punkten – natürlich auch in Ländern außerhalb Europas – diese Märkte werden an Bedeutung gewinnen.

Deshalb muss die Politik Wege einer gerechten Innovationsförderung finden. Das erfordert viel Fingerspitzengefühl. Und da gibt es ein Werkzeug, das sich in der Vergangenheit als höchst wirksam und zugleich extrem kostengünstig erwiesen hat. Die CO2-Grenzwerte für den Flottenverbrauch.

Würde die EU sie verschärfen, könnten auch Peugeot oder Opel ihr Know-how bei Spritspar-Techniken ausspielen. Doch die Bundesregierung würde dies gewiss verhindern – aus falscher Rücksicht auf die Premiumhersteller. Sehr dumm.

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