
Bespitzelte Beschäftigte, Datenklau im Internet, Elena, Swift, Steuersünder-Datei - wie gläsern sind wir eigentlich? Mehr im Spezial zum Datenschutz.
Die Serie an Sicherheitslücken im Internet reißt nicht ab: Nach Sony und Facebook bietet einem Experten zufolge auch das Internet-Portal LinkedIn ein Einfallstor für Datenmissbrauch. Bei der gerade an die Börse gegangenen Karriere-Webseite könnten Hacker recht einfach ohne Passwort in Nutzer-Profile eindringen, sagte der indische Sicherheitsexperte Rishi Narang der Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag. Möglich werde dies durch eine Datei (Cookie), die als Zugangsschlüssel funktioniere.
Erst im April hatte es bei dem japanischen Elektronik-Konzern Sony eines der weltgrößten Datenlecks gegeben, bei dem sich Hacker Zugriff auf Daten von mehr als 100 Millionen Nutzern eines Sony-Onlinedienstes verschafft hatten. Kurz danach geriet das soziale Netzwerk Facebook in den Verdacht, dass seit Jahren Chatverläufe unbefugten Dritten offen gestanden hätten.
Private Daten sind schon oft in falsche Hände gelangt. Wir zeigen einige gravierende Beispiele der vergangenen Jahre.
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Warum ist es wichtig, persönliche Daten im Internet zu schützen? (1/4)
Nicht jedem ist der Schutz der Privatsphäre gleich wichtig. Es gibt jedoch gute Gründe für einen vorsichtigen Umgang mit persönlichen Daten. Einmal veröffentlichte Informationen im Internet sind weltweit zugänglich und lassen sich nur schlecht wieder löschen.
Foto: dpaCookies werden von vielen Webseiten verwendet. Während diese in der Regel aber nach 24 Stunden oder noch schneller ihre Gültigkeit verlieren, ist dies Narang zufolge bei LinkedIn erst nach einem Jahr der Fall. Greift nun jemand - legal oder Illegal - auf den Computer des Nutzers zu und nutzt die Datei, hat er bis zu ein Jahr auf dessen LinkedIn-Profil Zugriff. LinkedIn erklärte, das Unternehmen arbeite an einer Verschlüsselung für Cookies. Damit sei in den kommenden Monaten zu rechnen. LinkedIn ist eine Webseite, auf der zum Beispiel Berufstätige Kontakte zu anderen Mitgliedern knüpfen können. Dies ähnelt dem Karrierenetz Xing, das in Deutschland beheimatet ist.
LinkedIn-Aktien hatten in der vergangenen Woche ein fulminantes Debüt an der New Yorker Börse hingelegt. Die Aktie stieg am ersten Handelstag zeitweise um 171 Prozent und weckte bei Börsianern Erinnerungen an die DotCom-Blase zum Jahrtausendwechsel. (rtr)
Die Enttarnung geheimer Geschäfte in Steueroasen beschäftigt Politik und Wirtschaft. Berichte und Hintergründe finden Sie in der Offshore Leaks-Themensammlung.
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22% | Ja, finde ich gut. Die Unternehmen ernennen von sich aus keine Frauen. |
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67% | Nein, ich bin dagegen. Die Qualifikation ist wichtiger als das Geschlecht. |
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11% | Ist egal, für die Wirtschaft ist das nicht entscheidend. |

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