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26. März 2015

Lohnsteigerung: Reallöhne 2014 stark gestiegen

Die Reallöhne sind 2014 stark gestiegen.  Foto: dpa

Deutschlands Arbeitnehmer haben dank der Mini-Inflation und kräftiger Lohnabschlüsse deutlich mehr Geld in der Tasche: Die Reallöhne sind 2014 so kräftig geklettert wie seit Jahren nicht mehr.

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Die Reallöhne der deutschen Arbeitnehmer sind 2014 so stark gestiegen wie noch nie seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2008. Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes führte vor allem die geringe Preissteigerung zu einer Reallohnsteigerung von 1,7 Prozent, wie die Behörde am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Die Statistiker korrigierten damit ihre vorläufigen Zahlen vom Februar nochmals leicht um 0,1 Prozentpunkte nach oben. 2013 waren die Reallöhne in Deutschland leicht gesunken (minus 0,1 Prozent), 2012 um 0,5 Prozent gestiegen.

Die Nominallöhne kletterten 2014 gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent nach 1,4 Prozent 2013 und 2,5 Prozent 2012. Da die Verbraucherpreise im vergangenen Jahr aber nur um 0,9 Prozent zulegten, hatten die Beschäftigten real deutlich mehr Geld in der Tasche.

Nach den Angaben profitierten vor allem höher qualifizierte Arbeitnehmer von dem kräftigen Lohnanstieg. So war der nominale Verdienstzuwachs der Arbeitnehmer in leitender Stellung mit plus 4,1 Prozent überdurchschnittlich hoch, während die Verdienstanstiege angelernter Beschäftigter (+ 1,5 Prozent) und ungelernter Beschäftigter (+ 1,2 Prozent) deutlich unterhalb der Gesamtentwicklung lagen.

Einschließlich Sonderzahlungen verdienten Vollzeitbeschäftigte 2014 in Deutschland durchschnittlich 46 575 Euro brutto. Die höchsten Durchschnittsverdienste wurden bei Banken und Versicherungen (68 104 Euro) bezahlt sowie im Bereich Information und Kommunikation (63 591 Euro). Die niedrigsten durchschnittlichen Bruttojahresverdienste bekamen Arbeitnehmer im Gastgewerbe mit 26 455 Euro. Die Statistiker betonten jedoch, dass knapp zwei Drittel der Vollzeitbeschäftigten weniger verdienen als den Durchschnittswert. Die anderen werden entsprechend überdurchschnittlich bezahlt. (dpa)

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