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24. Januar 2013

Morgenbörse: Apple enttäuscht mit Rekordverkäufen

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Viel verkauft, trotzdem durchgefallen: die Apple-Aktie.  Foto: dpa

Das gibt es selten: Ein Unternehmen liefert Rekordzahlen und stürzt trotzdem an der Börse ab. So geschehen mit Apple.

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Das gibt es selten: Ein Unternehmen liefert Rekordzahlen und stürzt trotzdem an der Börse ab. So geschehen mit Apple.

Niemals zuvor sind so viele Apple-Produkte über den Ladentisch gegangen wie im vergangenen Quartal. Doch an der Börse kamen die Zahlen nicht gut an. Die Verkaufszahlen blieben bei den iPhones und iPads jeweils um eine Million Stück hinter den Erwartungen zurück. Apple-Papiere verloren nach Börsenschluss in den USA zehn Prozent an Wert.

Die Apple-Zahlen belasten auch den europäischen Aktienhandel. Der Deutsche Aktienindex (Dax) kämpft weiter mit der Marke von 7.700 Punkten. Dabei ist die Stimmung gar nicht mal so schlecht. Beiersdorf sieht sich weiter auf Kurs. Der Kosmetikkonzern (Nivea) hat den Konzernumsatz hat vorläufigen Zahlen zufolge im vergangenen Jahr den Konzernumsatz um 4,7 Prozent steigern können. Vor allem in Wachstumsmärkten wie Brasilien haben die Hamburger auftrumpfen können.

Im Konsumgüterbereich hat Beiersdorf seine Produktpalette gestrafft, was die Verkaufszahlen in Westeuropa belastete. Bei der Klebstoffsparte (Tesa) hat die lahmende Autokonjunktur in Europa gebremst. Zu den Gewinnen will sich Beiersdorf erst im März äußern, wenn das Unternehmen zur endgültigen Bilanzvorlage lädt.

Nokia sorgt für Spannung

Der Börsentag wird mit vielen anderen Bilanzdaten garniert. Vor dem Hintergrund der Apple-Zahlen blicken die Anleger gespannt auf Nokia. Die Frage ist, wie sich das neue Smartphone gegen die Konkurrenz behauptet hat. Die Software für das Lumia liefert Microsoft. Das Unternehmen öffnet seine Bücher nach Börsenschluss, ebenso wie der Telefonriese AT&T und der Technologiekonzern 3M.

Die Wall Street selbst präsentierte sich guter Stimmung. Der Dow Jones hat auf dem höchsten Stand seit fünf Jahren geschlossen. Allerdings beklagen die Händler äußerst niedrige Umsätze, was den Aufschwung auf wackelige Beine stellt.

Auf der Konjunkturseite stehen die wöchentliche Arbeitsmarktstatistik in den USA und die Frühindikatoren auf dem Programm. Die Europäische Zentralbank (EZB) hält ihre Direktoriumssitzung ab. Impulse wird die EZB keine setzen. Ebenso wenig beeindruckt zeigen sich die Marktteilnehmer von den Diskussionen über einen möglichen EU-Austritt Großbritanniens. Auch die Börsenrally in Tokio kann die Frankfurter nicht beflügeln. Der Yen ist leicht gesunken, das lässt den Nikkei um 1,3 Prozent steigen.

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