Die Bundesregierung agiert im Ringen um die Zukunft von Opel nach Informationen der Frankfurter Rundschau mit falschen Fakten und führt die Öffentlichkeit hinters Licht. Die Forderung der Opel-Mutter-gesellschaft General Motors in Höhe von 350 Millionen Dollar ist demnach Bestandteil des bisher beantragten Überbrückungskredits von 1,5 Milliarden Euro und wurde nicht zusätzlich verlangt.
Diesen Anschein hatten Vertreter der Bundesregierung bislang erweckt und damit auch den Abbruch der Verhandlungen am Donnerstagmorgen begründet. Mit der angeblich zusätzlichen Forderungen fühlten sich die Politiker überfahren und brüskiert. Der bisherige Rahmen soll hingegen tatsächlich nicht überschritten werden.
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Dies hat nach Informationen der FR GM-Chef Fritz Henderson dem Opel-Betriebsratsvorsitzenden Klaus Franz am Freitag in einem Telefongespräch versichert. Bei den Verhandlungen in Berlin ging es demnach darum, die unterschiedlichen Teilsummen im Finanzplan zu verändern und eine Tranche früher auszahlen zu lassen.
Henderson hat außerdem bestätigt, dass die Verträge zur Übertragung der Werke, Patente und Rechte an Technologien von GM an die Adam Opel GmbH und der Treuhandvertrag bereits von General Motors und dem US-Finanzministerium unterschrieben seien. Die Verhandlungspartner hätten in der Zwischenzeit die offensichtlichen Missverständnisse auch untereinander erörtert und Lösungsmöglichkeiten besprochen.
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