Über die Ostertage verdichteten sich zudem Hinweise, dass die griechische Regierung eine „sanfte Restrukturierung“ der erdrückenden Staatsschulden im Einvernehmen mit den Gläubigern erwägt. Die Europäische Zentralbank warnte vor der Illusion, die Krise könnte dadurch gelöst werden. Die Reformen müssten weitergehen, sagte ihr Chefvolkswirt Jürgen Stark: „Es gibt keinen schmerzfreien Weg.“ Portugal verhandelt derzeit über die Bedingungen für Hilfen seiner Euro-Partner und des Internationalen Währungsfonds (IWF). Im Gespräch ist eine Summe von bis zu 80 Milliarden Euro, die dem von den Finanzmärkten abgestraften Land Zeit für Reformen verschaffen soll. Das höhere Staatsdefizit dürfte die Bemühungen erschweren, den Fehlbetrag 2011 auf 4,6 Prozent zu reduzieren.
Als Grund für die Korrektur nannte das Statistikamt Ine die volle Einrechnung von drei öffentlich-privaten Partnerschaften. Die Revision sei durch das Hilfsgesuch beschleunigt worden. An der Durchsicht sei die EU-Statistikbehörde beteiligt gewesen. (rtr)
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