Ungefähr 150 Kleinanleger fordern von der Deutschen Telekom etwa zehn Millionen Euro Schadenersatz. Der Grund: Sie fühlen sich von dem Dax-Konzern getäuscht. Der Verkaufsprospekt bei der Aktienemission 1999 sei fehlerhaft gewesen, monieren die Anleger, die in der Folgezeit an der Börse massive Kursverluste mit ihren „Volksaktien“ erlitten hatten.
Ob die Telekom zahlen muss, darüber verhandelt seit Mittwoch das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG). Mit einer schnellen Entscheidung wird nicht gerechnet.
Vielen Beobachtern bescherte der Prozessauftakt ein Déjà-vu-Erlebnis. Die Verhandlung läuft vor dem selben Senat, der bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres eine Musterklage zum dritten Börsengang aus dem Jahr 2000 abgeschmettert hatte.
Die Richter hatten seinerzeit keine gravierenden Fehler im damals zur Rede stehenden Börsenprospekt feststellen können. Ungefähr 17.000 Kläger gingen leer aus. Der größte Anlegerprozess in Deutschland hatte vier Jahre lang gedauert. Selbst der damalige Telekom-Chef Ron Sommer wurde in dem Mammutverfahren in den Zeugenstand gerufen. Viele Fragen aus dem aktuellen Prozess wurden bereits damals eindeutig entschieden. Unter anderem geht es erneut um die Bewertung der Telekom-Immobilien zur Eröffnungsbilanz. Ein Erfolg der Kleinaktionäre käme daher einer Sensation gleich.
Die Enttarnung geheimer Geschäfte in Steueroasen beschäftigt Politik und Wirtschaft. Berichte und Hintergründe finden Sie in der Offshore Leaks-Themensammlung.
|
|
22% | Ja, finde ich gut. Die Unternehmen ernennen von sich aus keine Frauen. |
|
|
67% | Nein, ich bin dagegen. Die Qualifikation ist wichtiger als das Geschlecht. |
|
|
11% | Ist egal, für die Wirtschaft ist das nicht entscheidend. |

Die Geschichte der griechischen Krise wird sehr einseitig beschrieben. Europa ist gut, Athen ist böse. Europa muss sein Sorgenkind erziehen - oder es aus dem Euro werfen. Es geht um „Lügen“, „Sorgen“ und der teuren „Rettung“. Dahinter verbergen sich knallharte Interessen. Mehr...
Die Schuldenkrise hat Europa im Griff: Nachrichten zur Eurokrise, Konjunktur, Eurobonds und Ratingagenturen.

Die Zukunft der Frankfurter Rundschau ist gesichert. Die Eigentümer betonen, es gibt keinen Einfluss auf das gewachsene politische Profil. Chefredakteur Festerling blickt nach vorne: "Wir haben einiges vor."