Die Deutsche Bahn (DB) will ausscheidende Bundeswehrsoldaten übernehmen, die aufgrund der Bundeswehrreform nicht mehr benötigt werden. Freie Stellen sollten verstärkt mit ehemaligen Zeitsoldaten besetzt werden, sagt eine Bahnsprecherin dem Bielefelder Westfalen-Blatt.
Während die Bundeswehr von zuvor rund 220.000 Soldaten auf 185.000 Soldaten schrumpfen soll, will die Deutsche Bahn demnach jährlich 5000 bis 7000 Mitarbeiter einstellen.
Dabei will das Unternehmen nach eigenen Angaben mit dem Berufsförderungswerk der Bundeswehr (BFD) zusammenarbeiten. Eine solche, für beide Seiten erfolgreiche Kooperation gebe es schon in Baden-Württemberg und Bayern, sagt die Sprecherin. Um den steigenden Bedarf der Bahn an Fachkräften, betrieblichen Führungskräften und Ingenieuren zu decken, solle in den nächsten Jahren die Personalwerbung bei den Streitkräften bundesweit ausgeweitet werden. Aber auch Soldaten mit geringerer Verpflichtungszeit, die noch keine Berufsausbildung mitbringen, sollten bei der DB einen Arbeitsplatz finden können.
Die Anforderungsprofile von Bundeswehr und Bahn passen gut zusammen, sagt die Unternehmenssprecherin. Zum Beispiel würden Unteroffiziere ebenso wie Fahrdienstleiter eine hohe Verantwortung für Menschen tragen, seien sehr zuverlässig und an den Schichtdienst gewöhnt. Die Bahn wolle daher in den kommenden Monaten an Informationstagen in Bundeswehr-Standorten bei Zeitsoldaten für ihre Berufe werben. (afp)
Die Enttarnung geheimer Geschäfte in Steueroasen beschäftigt Politik und Wirtschaft. Berichte und Hintergründe finden Sie in der Offshore Leaks-Themensammlung.
|
|
22% | Ja, finde ich gut. Die Unternehmen ernennen von sich aus keine Frauen. |
|
|
67% | Nein, ich bin dagegen. Die Qualifikation ist wichtiger als das Geschlecht. |
|
|
11% | Ist egal, für die Wirtschaft ist das nicht entscheidend. |

Die Geschichte der griechischen Krise wird sehr einseitig beschrieben. Europa ist gut, Athen ist böse. Europa muss sein Sorgenkind erziehen - oder es aus dem Euro werfen. Es geht um „Lügen“, „Sorgen“ und der teuren „Rettung“. Dahinter verbergen sich knallharte Interessen. Mehr...
Die Schuldenkrise hat Europa im Griff: Nachrichten zur Eurokrise, Konjunktur, Eurobonds und Ratingagenturen.

Die Zukunft der Frankfurter Rundschau ist gesichert. Die Eigentümer betonen, es gibt keinen Einfluss auf das gewachsene politische Profil. Chefredakteur Festerling blickt nach vorne: "Wir haben einiges vor."