Schon am Samstag hatte es bei der Frankfurter Societäts-Druckerei rumort. Vorübergehend wurde in Mörfelden die Arbeit niedergelegt. Unterstützt wurden die Druckerei-Mitarbeiter laut der Gewerkschaft Verdi von etwa 15 Redakteuren der „Frankfurter Neuen Presse“ („FNP“), die sich vor dem Werkstor versammelten. Nach weiteren Streiks rief Verdi auch am Mittwoch zum befristeten Streik auf. "Der Großteil der 700 Beschäftigten der Druckerei in Mörfelden und von Verlag und Redaktion in Frankfurt am Main sind dem Aufruf gefolgt", erklärte die Gewerkschaft auf Anfrage.
Als Folge des vorigen Warnstreiks erschien die Frankfurter Neue Presse mit ihren Regionalausgaben zum Teil nur als Notausgabe. "Selbst die Online-Ausgabe der Zeitung konnte nur in reduziertem Umfang erscheinen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die in der Societäts-Druckerei in Neu-Isenburg gedruckt wird, erschien heute ebenfalls in deutlich reduziertem Umfang", erklärte Verdi. (dpa/kho)
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